Alexander von Liezen-Mayer

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Alexander Liezen-Mayer, Lithographie von Adolf Dauthage, 1882
Alexander von Liezen-Mayer
Alexander von Liezen-Mayer: Unterzeichnung des Todesurteils der Maria Stuart durch Elisabeth

Alexander von Liezen-Mayer (auch ungarisch Liezen-Mayer Sándor; * 24. Januar 1839 in Győr; † 19. Februar 1898 in München) war ein österreichisch-deutscher Maler.

Leben[Bearbeiten]

Er besuchte die Akademie der bildenden Künste in Wien und die Münchener Akademie und seit 1862 das Atelier von Carl Theodor von Piloty. 1867 verließ er die Akademie, um sich als Bildnismaler zu betätigen. 1870 begab er sich nach Wien, wo er Kaiser Franz Joseph I. und mehrere Angehörige der Aristokratie porträtierte.

1872 kehrte er nach München zurück. In demselben Jahre malte er Imogen und Jachimo nach Shakespeares Cymbeline, Szenen aus Goethes Faust und 1873 die Unterzeichnung des Todesurteils der Maria Stuart durch Elisabeth. Es folgten drei Kartons zu Joseph Victor von Scheffels Ekkehard, 50 Kartons zu Goethes Faust und 32 Illustrationen zu Friedrich Schillers Lied von der Glocke, die durch Holzschnitte in Prachtausgaben des Kunstverlags Theodor Stroefer einen weite Verbreitung erhielten. Im Oktober 1880 folgte er einem Ruf als Direktor der Kunstschule Stuttgart, kehrte aber 1883[1] nach München zurück, wo er bis zu seinem Tode als Professor der Geschichtsmalerei an der Kunstakademie tätig war.

Zu seinen Schülern in Stuttgart und München zählten Gebhard Fugel, Michael Zeno Diemer, Otto Greiner und Max Bernuth.

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Alexander von Liezen-Mayer – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. ...in jene Stellung berufen worden. (PDF; 940 kB), Centralblatt der Bauverwaltung, 16. Juni 1883, S. 214, abgerufen am 18. Dezember 2012