Alexandra Dionissijewna Danilowa

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Danilowa in Le Grand Pas de Quatre

Alexandra Dionissijewna Danilowa (russisch Александра Дионисиевна Данилова, wissenschaftliche Transliteration Alexandra Dionisievna Danilova, englische Transkription Alexandra Dionysievna Danilova; * 20. November 1903 in Peterhof; † 13. Juli 1997 in New York City) war eine russische Balletttänzerin, Choreografin und Pädagogin, die später die US-amerikanische Staatsbürgerschaft annahm.

Danilowa absolvierte ihre Tanzausbildung in der Ballettschule des Mariinsky-Theaters St. Petersburg. 1921 trat sie dem Corps de ballet des Kirow-Balletts bei.

Gemeinsam mit George Balanchine verließ sie 1924 Russland und wurde Solistin in Djagilews Ballets Russes.

Nach ihrer beachtlichen Karriere als Tänzerin hatte sie Kurzauftritte in einigen Musicals und Filmen, u. a. in The Turning Point. Sie unterrichtete 1964 bis 1989 an der School of American Ballet.

Im Laufe ihrer Karriere hat Danilova alle großen Rollen des klassischen Balletts getanzt. Ihre beachtenswertesten Erfolge waren wohl ihre Interpretation der Swanhilda in Coppélia und der Odette/Odile in Schwanensee.

Der Tänzerin zu Ehren wurde ein Krater des Planeten Venus Danilova benannt.