Alexei Borissowitsch Miller
Alexei Borissowitsch Miller (russisch Алексей Борисович Миллер; * 31. Januar 1962 in Leningrad) ist der Vorstandsvorsitzende des russischen Konzerns Gazprom.
Miller stammt aus einer russlanddeutschen Familie in Leningrad. Bis 1984 studierte er am Wosnesenski Institut für Finanz- und Wirtschaftswissenschaften. In den 1980er Jahren gehörte er Kreisen an, die sich mit Wirtschaftsreformen beschäftigen und mit denen auch Anatoli Tschubais verbunden war. Vor seiner Tätigkeit für Gazprom arbeitete er in der Stadtverwaltung.
Im Mai 2001 wurde er von Wladimir Putin zum Vorstandsvorsitzenden von Gazprom ernannt. Er löste damit Rem Wjachirew ab. Miller war maßgeblich an der Umstrukturierung des Konzerns von 2001 bis 2005 beteiligt.
Miller gilt als loyaler Gefolgsmann Putins und als einer der mächtigsten Männer Russlands.
[Bearbeiten] Weblinks
- Kurzbiographie auf der Internetpräsenz von Gazprom
- Martin Scheele: Millers Monopoly, in: manager-magazin.de, 25. April 2006
- Alexej Miller: Der Putinist von Gasprom Portrait in der Financial Times Deutschland
- Ausführliche Biographie (englisch)
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Miller, Alexei Borissowitsch |
| ALTERNATIVNAMEN | Miller, Aleksej; Miller, Aleksei |
| KURZBESCHREIBUNG | russischer Ölmanager |
| GEBURTSDATUM | 31. Januar 1962 |
| GEBURTSORT | Leningrad |
