Alexis Dworsky

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Alexis Dworsky (* 14. Mai 1976 in Freising) ist ein deutscher Künstler.

Seine Arbeiten bewegen sich an der Schnittstelle von Kunst und Wissenschaft. Er gehört zu jener Generation von Künstler-Forschern, die sich seit Ende der 1990er einer Einordnung in Disziplinen und Ismen verweigern. Zwischen theoretischen und praktischen Ansätzen trennt Dworsky nicht.

Alexis Dworsky mit Deinonychus
Dworskys Ausstellung über Verschwörungstheorien (Teilansicht), 2004.

Biografie[Bearbeiten]

Von 1998 bis 2000 studierte Dworsky Landschaftsarchitektur an der Technischen Universität München, von 2000 bis 2005 folgte ein Studium an der Akademie der Bildenden Künste München bei Res Ingold. Er wurde 2011 von Bazon Brock über die Kulturgeschichte des Dinosauriers promoviert. Dworsky ist als Künstler und Kurator tätig; er ist an der Akademie der Bildenden Künste München angestellt.

Netzkunst[Bearbeiten]

Als Netzaktivist wurde Dworsky 2001 mit dem Mahag-Internet-Kunstpreis der Akademie der Bildenden Künste München ausgezeichnet, einem der damals wenigen Preise für dieses Genre im deutschsprachigen Raum. 2011 erhielt er für sein Vorhaben Mit Google Street View um die Welt reisen das Projektstipendium Junge Kunst / Neue Medien der Stadt München.[1] Die Arbeit wurde 2012 im Münchner Gasteig uraufgeführt.

Kuration[Bearbeiten]

Von 2001 bis 2007 war Dworsky Kurator des Lothringer13/laden. Seine umstrittenste Ausstellung war conspiracy - nichts ist so wie es scheint !!!. Gemeinsam mit der Soziologin Anne Hacket wurden hier Verschwörungstheorien aus einer vermeintlichen Insiderperspektive dargestellt.[2]

Zwischen Kunst und Wissenschaft[Bearbeiten]

Dworskys Werk beschäftigt sich häufig mit naturwissenschaftlichen Themen, etwa der Myrmekologie, der Erforschung der Ameisen. Seine bislang umfangreiste Arbeit galt der kulturellen Evolution des Dinosauriers: Weniger neu entdeckten Fossilien sei der Wandel des Saurierbildes geschuldet, denn technisch-gesellschaftlichen Entwicklungen.

Ausstellungen, Performances und Aktionen (exemplarisch)[Bearbeiten]

Veröffentlichung[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweis[Bearbeiten]

  1. www.muenchen.de
  2. Ausstellungsrezension von conspiracy in der Süddeutschen Zeitung
  3. Im Saurier sehen wir unser Spiegelbild in: Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung vom 14. August 2011, Seite 9