Alexius Meinong
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Alexius Meinong Ritter von Handschuchsheim (* 17. Juli 1853 in Lemberg; † 27. November 1920 in Graz), österreichischer Philosoph und Psychologe, bekannt vor allem für seine Gegenstandstheorie, die vom Gedankengut seines Lehrers Franz Brentano geprägt ist.
Alexius Meinong promovierte in Geschichte an der Wiener Universität, wandte sich dann jedoch der Philosophie Franz Brentanos zu. 1878 trat er die Nachfolge von Alois Riehl an der Karl-Franzens-Universität Graz an, wo er 1882 auf ein Extraordinariat für Philosophie berufen wurde und bis zu seinem Tode 1920 wirkte. Dort begründete er die so genannte Grazer Schule. Sein Nachlass befindet sich in der Universitätsbibliothek Graz.
Kerngedanke der Gegenstandstheorie ist, dass jeder Wahrnehmungsakt und generell jedes Erleben "intentional" in dem Sinne ist, dass sein Inhalt "auf etwas gerichtet" ist, auf einen "Gegenstand" Bezug nimmt.
[Bearbeiten] Weblinks
- Literatur von und über Alexius Meinong im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek
- Eintrag über Alexius Meinong im Österreich-Lexikon von aeiou
- Alexius Meinong's Theory of Objects
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Meinong, Alexius von |
| KURZBESCHREIBUNG | österreichischer Philosoph und Psychologe |
| GEBURTSDATUM | 17. Juli 1853 |
| GEBURTSORT | Lemberg |
| STERBEDATUM | 27. November 1920 |
| STERBEORT | Graz |

