Alfons von Czibulka

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Alfons Freiherr von Czibulka, Pseudonym A. von Birnitz (* 28. Juni 1888 auf Schloss Radborsch bei Kolin, Böhmen; † 22. Oktober 1969 in München) war ein österreichisch-deutscher Schriftsteller und Maler.

Leben[Bearbeiten]

Alfons von Czibulka war der Sohn des Generals Hubert von Czibulka und dessen Ehefrau Marie von Birnitz. Seine Kindheit und Jugend verbrachte Czibulka in den Garnisonsstädten Budapest, Prag und Wien und wurde dort auch von Privatlehrern erzogen. Nachdem er als Externer die Matura (Abitur) erreicht hatte, besuchte er in den Jahren 1907 bis 1910 die Militärakademie in Wiener Neustadt. Diese Akademie verließ er im Rang eines Lieutenant bei den Dragonern.

Anschließend studierte er zwischen 1912 und 1914 Malerei an der Kunstakademie in Breslau. Am Ersten Weltkrieg nahm er im Rang eines Rittmeisters teil. Nach dem Krieg ließ er sich 1918 in München nieder, wo er als Maler arbeitete und die Akademie der bildenden Künste besuchte.

1919 gründete Czibulka die Zeitschrift Der Orchideengarten und leitete diese bis 1923. In dieser Zeit debütierte er auch als Schriftsteller und arbeitete auch als Übersetzer. Sein frühes literarisches Werk veröffentlichte er zum Teil unter dem Pseudonym Alfons von Birnitz. Nach 1945 leitete er einige Jahre als Präsident die Stiftung zur Förderung des Schrifttums.

Czibulkas Romane gestalten zumeist in humorvoller Art historische Themen aus dem – wie er es bezeichnete – „versunkenen und doch unvergänglichen Altösterreich“.

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Ein Teil seiner Werke wurde 1946 aufgrund ihrer Nähe zum Nationalsozialismus und Militarismus auf die Liste der auszusondernden Literatur in der Sowjetischen Besatzungszone gesetzt.

Werke (Auswahl)[Bearbeiten]

  • Franzosenzeiten, München: Wieland-Verlag 1923
  • Der Hundespiegel, München: Drei Masken Verlag, 1923
  • Die großen Kapitäne, Berlin: Drei Masken-Verlag 1923
  • Prinz Eugen (Biografie, 1927)
  • Große deutsche Soldaten, Berlin: Drei Masken Verlag 1933
  • Der Münzturm (Roman, 1936); 1942 durch die Terra verfilmt, unter dem Titel Andreas Schlüter
  • Der Kerzelmacher von Sankt Stephan (Roman, 1937)
  • Prinz Eugen und das Reich, Wien: Luser 1938
  • Die Österreichisch-ungarische Kriegsmarine im Weltkriege, Berlin, Leipzig: Schneider 1939
  • Husarenstreiche, Stuttgart: Herold-Verlag 1939
  • Das Abschiedskonzert (Roman, 1944)
  • Die Brautfahrt nach Ungarn (heiterer Roman, C. Bertelsmann, Gütersloh 1953)
  • Die Handschuhe der Kaiserin (Erzählung, 1954)
  • Reich mir die Hand, mein Leben (Roman, 1956)
  • Die heilig-unheiligen Frauen vom Berg Ventoux (Erzählung, 1956)

Auszeichnungen[Bearbeiten]

  • Literaturpreis der Stadt München (1938)[1].

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. NS-Literaturpreise für österreichische Autoren: eine Dokumentation, von Helga Mitterbauer, Boehlau Wien, 1998, ISBN 3205982045

Weblinks[Bearbeiten]