Alfonso de Valdés

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Alfonso de Valdés
Alfonso de Valdés

Alfonso de Valdés (* um 1490 in Cuenca in Kastilien; † 3. Oktober 1532 in Wien) war ein spanischer Humanist und Politiker.

[Bearbeiten] Leben

Valdés war der Zwillingsbruder des Theologen und Humanisten Juan de Valdés. 1520 begleitete er Karl V. zur seiner Kaiserkrönung nach Aachen. Seit 1522 war Valdés Sekretär des kaiserlichen Kanzlers Mercurino Gattinara, der bei Kaiser Karl V. eine besondere Vertrauensstellung besaß und sowohl in politischen, als auch theologischen Fragen zu den einflussreichsten Ratgebern gehörte. Er stellte einen Rapport zur Schlacht bei Pavia (1525) auf und war wahrscheinlich einer der Mitverfasser der kaiserlichen Briefe von 1526/27 an Papst Clemens VII. und das Kardinalskollegium, die die Einsetzung eines allgemeinen Konzils verlangten. In der Eroberung Roms 1527 sah er ein Strafgericht für die Sünden der päpstlichen Stadt (Dialog „Lactantius“, gedruckt 1529). Valdés war begeistert von den Ideen von Erasmus von Rotterdam. 1529 begleitete er den Kaiser nach Italien, Deutschland und den Niederlande, und unternahm auf dem Augsburger Reichstag den Versuch als einflussreicher Unterhändler zwischen Kaiser und Philipp Melanchthon, dem Verhandlungsführer der Protestanten, zu vermitteln. Seine Bemühungen waren jedoch nicht von Erfolg gekrönt.

[Bearbeiten] Weblinks

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