Alfred Dreyfus

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Alfred Dreyfus

Alfred Dreyfus [alˈfʀɛd dʀɛˈfys] (* 9. Oktober 1859 in Mülhausen; † 12. Juli 1935 in Paris) war ein französischer Offizier. Seine ungerechtfertigte Verurteilung wegen Landesverrats löste 1898 die Dreyfus-Affäre aus, die Frankreich innenpolitisch zutiefst erschütterte.

Familie und Kindheit[Bearbeiten]

Alfred Dreyfus war der neunte und jüngste Sohn eines jüdischen Mülhausener Textilunternehmers, der seine Karriere als Hausierer begann. Als das Elsass 1871 nach dem Deutsch-Französischen Krieg zum neu gegründeten Deutschen Reich kam, optierten seine Eltern (wie auch andere Angehörige der städtischen Eliten) für die Beibehaltung ihrer französischen Staatsangehörigkeit und siedelten 1872 mit einem Teil der Familie nach Paris über. Um das Vermögen zu retten, blieb ein Teil der Familie im Elsass. Ausschließlich Alfred und sein Bruder erhielten eine völlig französische Ausbildung.[1] Die Erstsprache der meisten älteren Brüder und Schwestern von Alfred war Deutsch oder ein elsässischer Dialekt.

In Paris legte Dreyfus die Reifeprüfung (Baccalauréat) ab und bestand 1878 die Aufnahmeprüfung zur traditionsreichen École polytechnique, die damals hauptsächlich technische Offiziere, z. B. für die Artillerie, ausbildete. Er wurde Berufsoffizier als Artillerist und auf Grund seiner akademischen Leistungen in die École supérieure de guerre aufgenommen. Die École supérieure de guerre war erst gegen Ende der 1870er Jahre gegründet worden. Absolventen der École polytechnique und der Militärschule Saint-Cyr erhielten hier eine abschließende Ausbildung vor ihrer Ernennung zum Stabsoffizier. Zu den Neuerungen, die der Kriegsminister Charles de Freycinet und der General Marie François Joseph de Miribel im Rahmen ihrer Reformen des französischen Militärs eingeführt hatten, zählte die Aufnahme der zwölf besten Absolventen dieser Militärschule in den französischen Generalstab, wo sie mehrere Bereiche durchliefen.[2] Zuvor waren diese Stellen ausschließlich durch Kooption vergeben wurde, was dazu führte, dass in den Generalstab vorwiegend Adelige und Angehörigen katholischen Glaubens berufen wurden.[3]

Am 21. April 1890 heiratete er Lucie Hadamard (1869–1945), Tochter eines wohlhabenden Diamantenhändlers und Schwester des Mathematikers Jacques Salomon Hadamard. Aus der Ehe gingen zwei Kinder hervor: Pierre (1891–1946) und Jeanne (1893–1981).

1893 wurde Dreyfus, inzwischen zum Hauptmann befördert, zum Generalstab versetzt.

Die Dreyfus-Affäre[Bearbeiten]

Zeitgenössische Karikatur Dreyfus'
Zeitgenössische Darstellung der Degradierung
Die Hütte von Alfred Dreyfus auf der Teufelsinsel; hier lebte er ab dem 13. April 1895.

Entwicklung[Bearbeiten]

Im September 1894 gelangte der französische Auslandsnachrichtendienst (Deuxième Bureau), angeblich durch eine in die deutsche Botschaft eingeschleuste Spionin, in den Besitz eines handgeschriebenen Schriftstücks, in dem ein offenbar gut informierter anonymer Insider dem deutschen Militärattaché geheime militärische Informationen, insbesondere über die französische Artillerie, auflistete und zu liefern versprach. Der Verdacht fiel schnell auf den Artilleristen Alfred Dreyfus, den seine Herkunft als elsässischer Jude zum Verräter zu prädestinieren schien, zumal er im Vorjahr, wenn auch nur zur Beerdigung seines Vaters, nach Mülhausen im Elsass gereist war, das damals zum Deutschen Reich gehörte.

Am 15. Oktober wurde er in das Dienstzimmer des Generalstabschefs bestellt, aufgefordert, nach Diktat einzelne Worte und Satzfetzen zu schreiben, und anschließend verhaftet.

Am 31. Oktober waren Voruntersuchungen abgeschlossen, einen Tag später wurde Dreyfus bereits in der Presse als Verräter genannt. Am 3. November wurde er vor einem Kriegsgericht in Rennes wegen Landesverrats angeklagt. Bei dem nachfolgenden Prozess diente als Hauptbeweismittel seiner Schuld ein graphologisches Gutachten des bekannten Anthropologen und Kriminologen Alphonse Bertillon, dem die Richter folgten, trotz dreier anderslautender Gutachten und trotz der Tatsache, dass Bertillon nachweislich über keine Erfahrung auf dem Gebiet der Schriftvergleichung verfügte.[4]

Dreyfus, der vergeblich seine Unschuld beteuert hatte, wurde am 22. Dezember 1894 mit einstimmigem Richtervotum für schuldig befunden und zu lebenslänglicher Verbannung und Haft verurteilt. Die Hafterleichterungen, die man ihm in Aussicht stellte, sollte er seine Spionage gestehen, lehnte er ab. Am 5. Januar 1895 wurde er in erniedrigender Form im Hof der École Militaire degradiert.

Am 31. Januar 1895 beschloss die französische Abgeordnetenkammer Dreyfus’ Verbannung auf die Teufelsinsel in Französisch-Guayana. Die dortigen Haftbedingungen waren so schwerwiegend, dass Verurteilte nur sehr selten nach Französisch-Guayana verschickt wurden. Dreyfus sollte zukünftig auf der Teufelsinsel leben, was nicht nur ein Entkommen unmöglich machen würde, sondern ihn auch vollständig von anderen Gefangenen isolieren sollte. Auch Lucie Dreyfus’ ursprüngliche Pläne, ihrem Ehemann in die Verbannung zu folgen, wurden durch diesen Beschluss unmöglich gemacht.[5]

Ohne die Familie im Vorfeld zu informieren, begann die Reise von Alfred Dreyfus in die Verbannung am frühen Morgen des 17. Januar 1895. Er wurde zunächst mit dem Zug nach La Rochelle gebracht. Als bekannt wurde, dass sich Dreyfus im Zug befand, versammelte sich eine so große aufgebrachte Menge, dass die zuständigen Behörden es für sicherer hielten, ihn im Zug bis in die Nacht warten zu lassen, bevor sie ihn in die nahegelegene Festung von Saint-Martin auf der Île de Ré brachten. Trotzdem kam es dabei zu Übergriffen. Am 13. Februar konnte er ein letztes Mal seine Frau Lucie sehen. Lucie Dreyfus war es verboten, ihrem Mann mitzuteilen, wohin er deportiert werden würde, und auch eine Umarmung wurde den Ehepartnern untersagt, da man befürchtete, dass Lucie ihrem Ehemann eine Nachricht zustecken werde.[6]

Dreyfus verließ die Île de Ré am 21. Februar und kam auf der Teufelsinsel am 13. April an.[6] Er war der einzige Inhaftierte auf der Insel. Seine Haftbedingungen waren zunächst verhältnismäßig glimpflich. Zum Beispiel durfte er täglich ein paar hundert Meter spazieren gehen. Nachts wurde er in einer vier Quadratmeter großen Hütte eingesperrt. Bewacht wurde er von fünf Wächtern, die allerdings nicht mit ihm sprechen durften.[7] Auf Grund der klimatischen Bedingungen erkrankte Dreyfus jedoch wiederholt an tropischen Fiebern. Während die hohe Luftfeuchtigkeit seine Kleidung nicht trocken werden ließ, verlor er durch die mangelhafte Nahrung stark an Gewicht.[8] Die Haftbedingungen änderten sich am 6. September 1896, als in Paris Gerüchte über einen Fluchtplan kursierten. Um die Hütte wurde ein Palisadenzaun gebaut, der Dreyfus jegliche Sicht auf seine Umwelt versperrte. Nachts wurde er an sein Bett gefesselt.[9]

Dreyfus erhielt Briefe seiner Familie und durfte ihr auch schreiben. Die Korrespondenz mit der Familie unterlag jedoch strenger Zensur. Die Briefe seiner Frau erhielt Dreyfus nur in Abschrift, damit sie ihm keine geheimen Botschaften übermitteln konnte. Nicht angesprochen werden durfte in den Briefen das Aufsehen, das sein Fall in Frankreich zunehmend erregte, so dass Dreyfus bis zu seiner Rückkehr 1899 zum zweiten Prozess darüber in Unkenntnis blieb.[10] Ruth Harris beschreibt in ihrer Monographie über den Fall Dreyfus seine Briefe an seine Familie als erstaunlich frei von Bitternis.[8] Dreyfus erwähnte weder seine Zugehörigkeit zum jüdischen Glauben noch deutet er an, dass er das Opfer einer antisemitischen Verschwörung sein könnte. Seine Briefe drücken ein tiefes Verlangen nach seiner Familie aus, und wiederholt bittet er seine Frau Lucie und seinen Bruder Mathieu, seine Ehre wiederherzustellen.[8]

Dank der Hartnäckigkeit von Angehörigen, vor allem seines älteren Bruders Mathieu, der von der Unschuld Dreyfus’ überzeugt war und diverse Persönlichkeiten aus Politik und Presse für den Fall interessierte, verschwand dieser nicht in der Versenkung. Im Sommer 1896 stieß der neue Geheimdienstchef, Oberst Marie-Georges Picquart, auf Indizien, die den Schluss nahelegten, ein anderer Generalstabsoffizier, Major Esterházy, müsse der Verräter gewesen sein. Er wurde jedoch vom Generalstab zum Schweigen genötigt und zur Jahreswende nach Tunesien versetzt. Von dort richtete er allerdings ein Memorandum an Staatspräsident Félix Faure, das in die Hände eines Senators gelangte. Dessen eher diskrete Versuche, eine Revision des Prozesses zu erreichen, scheiterten am Widerstand der Generäle und der Regierung. Im Herbst 1897 bekam auch Mathieu Dreyfus Kenntnis vom Inhalt des Memorandums und beschuldigte Esterházy öffentlich, der Verräter zu sein. Das Disziplinarverfahren, das dieser daraufhin gegen sich beantragte, endete rasch ergebnislos. Ähnlich verhielt es sich mit einem Prozess, der Anfang 1898 pro forma gegen ihn eröffnet wurde. Die Generäle, die gegen Dreyfus als Zeugen aufgetreten waren, zeigten sich nicht bereit, ihre Aussagen zu widerrufen. Vielmehr hatten sie nachträglich sogar Indizien zu seinen Ungunsten fälschen lassen.

Als Esterházy am 11. Januar umgehend freigesprochen wurde, reagierten viele Personen mit Empörung. Einen wahren innenpolitischen Sturm entfachte dann der offene Brief J’accuse …! (Ich klage an …!), den am 13. Januar 1898 der bekannte Autor Émile Zola in der Zeitung L’Aurore an den Staatspräsidenten Félix Faure richtete, um auf das Unrecht gegenüber Dreyfus hinzuweisen.

Die französische Gesellschaft wurde von der Dreyfus-Affäre, wie sie nun hieß, bis in die Familien hinein polarisiert und spaltete sich in „Dreyfusards“ und „Anti-Dreyfusards“.

Revision und Begnadigung[Bearbeiten]

Nachdem der Justizminister zwei Gesuche von Dreyfus’ Ehefrau Lucie im Juli und im September 1898 noch abgelehnt bzw. an eine Kommission überwiesen hatte, beschloss die Regierung schließlich, doch zu handeln. Ende September wurde der französische Kassationsgerichtshof mit einer Revision des Verfahrens von 1894 beauftragt. Er hob das Urteil gegen Dreyfus im Juni 1899 auf und verwies den Fall zurück an das Kriegsgericht in Rennes. Am 9. Juni 1899 durfte Dreyfus die Teufelsinsel verlassen und kam am 30. Juni 1899 wieder nach Frankreich. Bei dem neuerlichen Prozess im August wurde er zwar nach wie vor für schuldig befunden, erhielt freilich mildernde Umstände zugebilligt. Seine Strafe wurde in zehn Jahre Festungshaft umgewandelt, doch bot ihm der neue französische Staatspräsident Émile Loubet eine sofortige Begnadigung an, wenn er darauf verzichtete, Berufung einzulegen. Dreyfus akzeptierte am 15. September, was viele seiner Sympathisanten enttäuschte.

Er zog sich zu seiner Familie zurück und brachte seine Erinnerungen zu Papier, die er 1901 unter dem Titel Cinq années de ma vie 1894–1899 („Fünf Jahre meines Lebens“) publizierte.

Rehabilitierung[Bearbeiten]

Nach dem Wahlsieg der Linken 1902 begann unter den veränderten politischen Umständen eine neuerliche Diskussion um seinen Fall. Schließlich kam es zu einer Revision auch des letzten Prozesses durch das Kassationsgericht. Das Urteil wurde aufgehoben und Dreyfus am 12. Juli 1906 freigesprochen und rehabilitiert. Unmittelbar darauf wurde er mit einem feierlichen Akt wieder in die Armee aufgenommen, zum Major befördert und darüber hinaus zum Ritter der Ehrenlegion ernannt. Eine Fortführung seiner Karriere als Generalstabsoffizier blieb ihm allerdings versagt. Er fand nur kurz Verwendung als Kommandant zweier Artillerie-Depots im Pariser Umland, in Vincennes und Saint-Denis. Im Oktober 1907 ließ er sich aus gesundheitlichen Gründen in den vorzeitigen Ruhestand versetzen.

Als 1908 die Asche des 1902 verstorbenen Zola mit einem Ehrengeleit, dem Dreyfus angehörte, in den französischen Ruhmestempel, das Pariser Panthéon, überführt wurde, verübte ein Anti-Dreyfusard aus der Menge ein Pistolenattentat auf ihn. Er wurde aber nur verletzt.

Nach Beginn des Ersten Weltkrieges ließ er sich reaktivieren, stand an der Front und wurde zum Oberstleutnant befördert. Mit diesem Rang schied er bei Kriegsende aus der Armee.

Tod und Nachwirken[Bearbeiten]

Dreyfus kurz vor seinem Tod

Dreyfus starb 1935 in Paris an einem Herzinfarkt. Er wurde auf dem Friedhof Montparnasse in Paris beigesetzt.

Seine Enkelin Madeleine Levy wurde später während des Zweiten Weltkriegs als Jüdin nach Auschwitz deportiert und dort ermordet. Seine Ehefrau Lucie überlebte den Holocaust und starb kurz nach der Befreiung in Paris.

Theodor Herzl, der als Berichterstatter der Neuen Freien Presse vor Ort war, schrieb unter den Eindruck des Prozesses sein Buch Der Judenstaat, das bereits am 14. Februar 1896 erschien. Und schon vom 29.–31. August 1896 fand in Basel der erste Zionistenkongress statt.

Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde Dreyfus nach und nach zu einer Art Ikone der Republik stilisiert. Seit 1988 hat er ein Denkmal im Jardin des Tuileries. An seinem Wohnhaus ist eine Gedenkplakette angebracht.

Am 12. Juli 2006, dem 100. Jahrestag seiner Rehabilitierung, fand eine Gedenkzeremonie in der Pariser Militärschule statt, bei der Staatspräsident Jacques Chirac als Hauptredner auftrat und in Begleitung des Premierministers und vierer weiterer Minister Dreyfus „die feierliche Huldigung der Nation“ (frz. l’hommage solennel de la Nation) darbrachte.

Zu der verschiedentlich vorgeschlagenen Überführung von Dreyfus’ sterblichen Überresten in das Panthéon kam es bisher nicht.

Eine sehr instruktive und eindringliche literarische Verarbeitung der Dreyfus-Affäre findet sich in dem Roman Jean Barois (1913) des Literaturnobelpreisträgers von 1937, Roger Martin du Gard (der z. B. beschreibt, wie Dreyfus während des zweiten Prozesses seine Sympathisanten durch eine unheroische Apathie enttäuschte). In Deutschland verarbeitete Rolf Schneider den Fall in seinem 1991 erschienenen Roman Süß und Dreyfus.

Werke[Bearbeiten]

  • Cinq années de ma vie 1894–1899. Eugène Fasquelle, Paris 1901 (häufige Neuauflagen; dt.: Fünf Jahre meines Lebens 1894–1899, John Edelheim, Berlin 1901).

Literatur[Bearbeiten]

  • Vincent Duclert: Die Dreyfus-Affäre. Militärwahn, Republikfeindschaft, Judenhaß. Wagenbach, Berlin 1994 (ergeht sich oft in Spekulationen).
  • Vincent Duclert: L’honneur d’un patriote. Fayard, Paris 2006 (frz., bisher umfangreichste Biographie, aber keine neuen Erkenntnisse).
  • Jean-Denis Bredin: L’Affaire. Paris, 1983, auch engl. Version erhältlich: L’affaire Dreyfus, 1998 (Jurist, Wissensstand der 1980er Jahre).
  • Hannah Arendt: Elemente und Ursprünge totaler Herrschaft. Antisemitismus, Imperialismus, totale Herrschaft. 7. Auflage. Piper, München/Zürich 2000, ISBN 3-492-21032-5, darin Kapitel I, Abschnitt 4: Die Dreyfus-Affäre, S. 212–272; erste deutsche Ausgabe: 1986, englische Originalausgabe: The Origins of Totalitarism. Harcourt Brace Jovanovich, New York 1951.
  • Ruth Harris: The Man on Devil’s Island - Alfred Dreyfus and the Affair that divided France. Penguin Books, London 2011, ISBN 978-0-14-101477-7.
  • Elke-Vera Kotowski, Julius H. Schoeps (Hrsg.): J’accuse…! – … ich klage an! Zur Affäre Dreyfus. Begleitkatalog zur Wanderaussstellung in Deutschland Mai bis November 2005. Eine Dokumentation. Verlag für Berlin-Brandenburg, Potsdam 2005, ISBN 3-935035-76-4.
  • Louis Begley: Der Fall Dreyfus Teufelsinsel, Guantanamo, Alptraum der Geschichte. Suhrkamp, Frankfurt am Main 2009, ISBN 978-3-518-42062-1.
  • George R. Whyte: Die Dreyfus-Affäre. Die Macht des Vorurteils. Lang, Frankfurt am Main 2010, ISBN 978-3-631-60218-8.
  • Siegfried Thalheimer: Die Affäre Dreyfus. dtv, München 1963.
  • Yvonne Domhardt: Alfred Dreyfus – Degradiert – Deportiert – Rehabilitiert. Hentrich und Hentrich Verlag, Teetz 2005, ISBN 3-933471-86-9.

Filme[Bearbeiten]

Die Affäre spielt eine zentrale Rolle in der Filmbiografie. Antisemitische Aspekte werden darin jedoch weitgehend ausgeklammert.

  • 1991: Der Gefangene der Teufelsinsel (Prisoners of Honor) – Regie: Ken Russell
  • 1994: Affäre Dreyfus (L’affaire Dreyfus) – Regie: Yves Boisset - zweiteilige Fernseh-Dramatisierung
  • 1998: J’accuse – Ich klage an (J’accuse) – Regie: Robert Bober, Pierre Dumayet

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Alfred Dreyfus – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Melvyn Bragg: In Our Time. BBC Radio 4, 8. Oktober 2009. Robert Gildea, Professor moderner Geschichte bei Oxford University; Ruth Harris, Dozent (Moderne Geschichte) bei Oxford University; Robert Tombs, Professor von Französischer Geschichte bei Cambridge University.
  2. Harris, S. 62–63
  3. Harris, S. 62
  4. Feix, Gerhard: Das große Ohr von Paris – Fälle der Sûrete. Verlag Das Neue Berlin, Berlin, 1975, S. 167–178, DNB 200717472.
  5. Harris, S. 36
  6. a b Harris, S. 37
  7. Harris, S. 37–39
  8. a b c Harris, S. 39
  9. Harris, S. 41
  10. Harris, S. 39–41