Alfred Meyer-Waldeck
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Alfred Wilhelm Moritz Meyer-Waldeck (* 27. November 1864 in Sankt Petersburg; † 25. August 1928 in Bad Kissingen) war ein Offizier der deutschen Kaiserlichen Marine. Bekannt wurde er durch die Verteidigung der deutschen Kolonie Kiautschou in China im Jahre 1914.
[Bearbeiten] Leben
Als Nachfolger von Oskar von Truppel wurde Kapitän zur See Meyer-Waldeck am 19. August 1911 Gouverneur von Kiautschou. Als am 23. August 1914 die japanische Kriegserklärung an das Deutsche Reich erfolgte, telegrafierte er an den deutschen Kaiser: „Einstehe für Pflichterfüllung bis zum äußersten“. Nach der eine Woche dauernden Belagerung von Tsingtau musste er am 7. November vor den britischen und japanischen Truppen kapitulieren.
Damit geriet er in japanische Gefangenschaft und wurde in das Kriegsgefangenenlager Bandō verbracht, wo er jedoch mit den anderen deutschen Gefangenen, mit Ausnahme von wirtschaftlichen Begrenzungen, kaum Einschränkungen hatte. 1920, immer noch in Gefangenschaft, wurde er rückwirkend zum Vizeadmiral befördert.
[Bearbeiten] Siehe auch
Zur Verteidigung Kiautschous:
[Bearbeiten] Weblinks
Carl Rosendahl | Paul Jaeschke | Max Rollmann | Oskar von Truppel | Alfred Meyer-Waldeck
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Meyer-Waldeck, Alfred Wilhelm Moritz |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Militäroffizier |
| GEBURTSDATUM | 27. November 1864 |
| GEBURTSORT | Sankt Petersburg |
| STERBEDATUM | 25. August 1928 |
| STERBEORT | Bad Kissingen |

