Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung

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Das Logo der Stiftung

Die Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung verwaltet das vormalige Familienvermögen und Erbe der Familie Krupp. Sie wurde von Alfried Krupp von Bohlen und Halbach gegründet. Mit seinem Tod am 30. Juli 1967 ging sein gesamtes Vermögen auf die von ihm errichtete Stiftung über, die ihre Tätigkeit am 1. Januar 1968 aufnahm.

Aktienanteile[Bearbeiten]

Die Stiftung ist der größte Einzeleigentümer eines Aktienpaketes der ThyssenKrupp AG und seit 2008 mit einem Anteil von 23,03 % am Grundkapital beteiligt. Der Wert des Aktienpaketes beträgt ca. 2,12 Mrd. € (Dezember 2012). Dieses ist insofern bedeutsam, als zur Fusion ca. zwei Drittel Thyssen beitrug, und ein Drittel Krupp. Allein aus Dividendeneinnahmen aus den ThyssenKrupp-Aktien erhielt die Stiftung im Januar 2012 Zuflüsse von ca. 59 Mio. €.

Auf der ThyssenKrupp-Hauptversammlung 2007 erhielt die Stiftung ein Entsenderecht über drei Mandate im Aufsichtsrat. Dadurch ist eine feindliche Übernahme der ThyssenKrupp AG so gut wie ausgeschlossen, da die Aufsichtsratsmitglieder der Arbeitnehmerseite mit den drei Aufsichtsratsmitgliedern der Stiftung die Mehrheit im Aufsichtsrat stellen.

Förderprojekte[Bearbeiten]

Die Stiftung konnte infolge Erbverzichts des letzten direkten Krupp-Angehörigen Arndt von Bohlen und Halbach gegründet werden. Sie hat gemeinnützige Ziele auf den Gebieten Kultur, Sport und Völkerverständigung wie:

Der Stiftung präsidierte bis zu seinem Tod jahrzehntelang Berthold Beitz, der langjährige Generalbevollmächtigte des Krupp-Konzerns. Am 28. August 2013 wurde die Rektorin der Technischen Universität Dortmund, Ursula Gather, als dessen Nachfolgerin bekanntgegeben. Sie trat das Amt als Vorsitzende des Kuratoriums zum 1. Oktober 2013 an.[1]

Museum Folkwang[Bearbeiten]

Am 24. August 2006 gab die Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung bekannt, dass sie den Neubau des Museum Folkwang mit 55 Mio. € unterstützen werde. Das Gebäude ist nach zwei Jahren Bauarbeiten zur Veranstaltung RUHR.2010 – Kulturhauptstadt Europas fertiggestellt und am 28. Januar 2010 offiziell eröffnet worden.

Auszeichnungen und Fördertätigkeiten[Bearbeiten]

Wissenschaftspreise

Förderungen

Beiträge zur Völkerverständigung[Bearbeiten]

  • Deutsch-amerikanische Beziehungen
  • Deutsch-polnische Verständigung
  • Deutsch-jüdische Verständigung
  • Studienprogramme in Ostasien

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. SPIEGEL Online - Beitz-Nachfolge: Rektorin der TU Dortmund wird Chefin der Krupp-Stiftung. Artikel vom 28. August 2013, abgerufen am 28. August 2013
  2. Homepage des Alfried Krupp-Schulmedienzentrums