Ali Kafi

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Ali Hussein Kafi (arabisch ‏علي حسين كافي‎, DMG ʿAlī Ḥusain Kāfī; * 1928 in El Harrouch; † 16. April 2013 in Genf) war vom 2. Juli 1992 bis zum 31. Januar 1994 Präsident von Algerien. Kafi spielte eine wichtige Rolle in Algeriens Unabhängigkeitskrieg gegen Frankreich und stieg bis zum Oberst auf[1].Später war er Botschafter seines Landes in Syrien, Ägypten, Irak und Italien.[2]

Er wurde vier Tage nach der Ermordung Muhammad Boudiafs Vorsitzender des Hohen Staatsrates, der von der algerischen Armee kontrolliert wurde und als Übergangsregierung vorgesehen war. Sein Nachfolger war Liamine Zéroual.[3] In der Zeit des algerischen Bürgerkriegs war er Präsident Algeriens[2]. Er starb 2013 in der Schweiz und wurde auf dem El-Alia-Friedhof in Algier bestattet[1][2]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b Ali Kafi, former Algerian leader, dies at 84. In: Los Angeles Times, 17. April 2013. Abgerufen am 18. April 2013. 
  2. a b c Ali Kafi, Algeria head of state during civil war, dies. In: The Daily Star, 16. April 2013. Abgerufen am 18. April 2013. 
  3. Who's Who in the Arab World, 1997-1998. Google.com. Abgerufen am 8. Juni 2013.