Alice hinter den Spiegeln

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Alice und die Rote Königin, Illustration von John Tenniel

Alice hinter den Spiegeln (auch: Durch den Spiegel und was Alice dort fand; im Original: Through the Looking-Glass, and What Alice Found There) ist der 1871 erschienene und ebenfalls von Lewis Carroll verfasste Nachfolger von Alice im Wunderland.

Im Gegensatz zum ersten Band, bei dem Spielkarten als durchgehendes Thema dienen, baut Carroll hier die Handlung des Buches rund um eine Schachpartie auf. Die Züge dieser Schachpartie werden zu Beginn des Buches präsentiert, die – mit einigen Ausnahmen – eine reguläre Partie darstellen. Ausnahmen sind: Weiß bewegt den König nicht aus einer Schach-Konstellation; anstelle der Regel, dass Weiß und Schwarz (in England: Rot) abwechselnd ziehen, tritt die, dass Alice, die in der Partie die Rolle des weißen Damebauern eingenommen hat, abwechselnd mit einer der beiden Farben am Zuge ist. Auch ist es hier den Figuren möglich, nach einem Schlag auf den alten Platz zurückzukehren (vgl. Märchenschach).

Besonders bekannt sind das NonsensgedichtJabberwocky“, das Ei auf der Mauer Humpty Dumpty und die Zwillinge Tweedledee und Tweedledum. Weiterhin war die Figur der Roten Königin Namensgeberin für die Red-Queen-Hypothese zur Evolution.

Zu den zwölf regulären Kapiteln gibt es ein dreizehntes ursprünglich nicht für die Veröffentlichung vorgesehenes: Der Wesperich mit der Perücke.

1998 wurde das Buch unter dem Titel Alice Through The Looking-Glass (dt. Alice im Spiegelland) mit Kate Beckinsale in der Hauptrolle als Fernsehfilm verfilmt.

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