Alim Khan

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Alim Khan, aufgenommen 1911 von Prokudin-Gorski

Seyyid Mir Mohammed Alim Khan (persisch ‏امیر عالم خان‎, usbekisch Said Mir Muhammad Amirhon; * 3. Januar 1880; † 28. April 1944 in Kabul) war bis zu seiner Vertreibung durch die Bolschewiki 1920 der letzte Emir des Emirats von Buchara.

Leben[Bearbeiten]

Der Spross der bis ins Jahr 1784 zurückreichenden Manghit-Dynastie heiratete im April 1902 die Tochter von Seyyid Akram Khan und zeugte mit ihr zwei Söhne (Seyyid Mir Ibrahim Khan, geboren am 27. Dezember 1903 und Seyyid Mir Sultan Khan). Alim Khan starb 1944 im Exil in Afghanistan.

Mit der Vertreibung Alim Khan wurde das Emirat 1920 zur eigenständigen sowjetischen Volksrepublik Buchara mit Samarkand als Hauptstadt, bevor es 1925 in die sowjetische Unionsrepublik Usbekistan integriert wurde. Im Osten des Landes hatte der gestürzte Emir mit britischer Hilfe Kämpfer gegen die Sowjetunion gesammelt, wurde aber von der Roten Armee Anfang 1921 wieder nach Afghanistan vertrieben. Ende 1921 dann überschritten seine Anhänger erneut die Grenze und verbündeten sich mit den Basmatschen und Enver Pascha. Enver, von Alim-Khan zum "Oberbefehlshaber der Streitkräfte des Islam und Statthalter des Emirs von Buchara" ernannt, eroberte tatsächlich Duschanbe und besetzte ganz Ost-Buchara (Tadschikistan), wurde aber im Sommer 1922 von den Sowjets geschlagen.

 Commons: Mohammed Alim Khan, Emir of Bukhara – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien