Alina Bronsky

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Alina Bronsky (2010)

Alina Bronsky (* 1978 in Swerdlowsk, Sowjetunion; Pseudonym[1]) ist eine deutsche Schriftstellerin.

Leben[Bearbeiten]

Aufgewachsen ist Bronsky nach eigenen Angaben auf der asiatischen Seite des Uralgebirges sowie in Marburg und Darmstadt. Ihr Vater ist jüdischer Abstammung und wanderte mit der Familie Anfang der 1990er Jahre als Kontingentflüchtling nach Deutschland aus.[2] Nach abgebrochenem Medizinstudium arbeitete sie als Werbetexterin und Redakteurin beim Darmstädter Echo. Alina Bronsky ist Mutter von vier Kindern. Der Vater ihrer ersten drei Kinder verunglückte im Januar 2012 tödlich in den Walliser Alpen.[3] Sie lebt in Berlin-Charlottenburg mit Ulrich Noethen. Das Paar hat eine gemeinsame Tochter.[4]

Ihr Debütroman Scherbenpark erregte großes öffentliches Interesse.[5] Der Roman war in der Sparte „Jugendbuch“ (Kritikerjury) zum Deutschen Jugendliteraturpreis 2009 sowie für den Aspekte-Literaturpreis nominiert. Er erschien als Theaterstück[6] und wurde mit Jasna Fritzi Bauer in der Hauptrolle verfilmt.[7]

Bronskys zweites Werk Die schärfsten Gerichte der tatarischen Küche stand auf der Longlist zum Deutschen Buchpreis 2010.

Werke[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Kölner (Illustrierte): Interview mit Bronsky
  2. http://www.goethe.de/ins/il/lp/kul/mag/lit/lpw/de8810972.htm
  3. Grete Götze: Die schreibende Hausfrau. In: Frankfurter Rundschau online vom 9. Januar 2012.
  4. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Zugriffsdatum nicht im ISO-FormatVorlage:Internetquelle/Wartung/Datum nicht im ISO-FormatEva Harm: Ulrich Noethen Ist wieder Vater geworden. In: Bunte. 29. August 2013, abgerufen am 15. September 2013.
  5. Eine Zeit zum Steinewerfen. Rezension von Scherbenpark in der FAZ vom 2. Oktober 2008.
  6. Scherbenpark beim Rowohlt-Theaterverlag, abgerufen am 28. Januar 2013
  7. Scherbenpark beim Filmfestival Max Ophüls Preis 2013