Alina Süggeler

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Alina Süggeler bei der Echo-Verleihung, 2013

Alina Süggeler (* 6. Mai 1985 in Witten[1]) ist eine deutsche Sängerin und gelegentliches Model. Bekannt wurde sie als Frontfrau der Band Frida Gold.

Leben[Bearbeiten]

Musikalische Karriere[Bearbeiten]

Hauptartikel: Frida Gold

Alina Süggeler wuchs mit ihren beiden Geschwistern in Hattingen auf. Bereits als Kind sang sie im katholischen Kirchenchor von Hattingen.[2] Mit fünf Jahren begann Süggeler Klavier zu spielen und mit zwölf Jahren Querflöte. Ihr Bruder Fabian ist der Frontmann der Band Fynn. Die Scheidung ihrer Eltern verarbeitete sie im Frida-Gold-Song Breathe On. Schon in ihrer Schulzeit nahm Süggeler an verschiedenen Nachwuchswettbewerben teil, darunter Jugend musiziert.[3] Nach dem Abitur im Gymnasium Holthausen begann Süggeler ein Querflötenstudium an der Folkwang-Universität der Künste in Essen, das sie jedoch nach zwei Semestern abbrach. In Bochum jobbte Süggeler als Teilzeit-Verkäuferin in einer Boutique.[4] Gemeinsam mit dem Gitarristen Julian Cassel belegte sie den „Kontaktstudiengang Popularmusik“ an der Hochschule für Musik in Hamburg. Durch die Kontakte des Bassisten Andreas Weizel, mit dem Süggeler in der Entstehungsphase des Debüt-Albums liiert war, wurde Süggelers Band Frida in den Bandpool der Popakademie in Mannheim aufgenommen und benannte sich später in Frida Gold um. Unter diesem Bandnamen gelang 2011 mit Wovon sollen wir träumen der kommerzielle Durchbruch.

Modelkarriere[Bearbeiten]

Alina Süggeler bei einem Auftritt mit Frida Gold in Vechta (2014)

Alina Süggeler ist auch als Model tätig. So bewarb sie die Lanvin for H&M-Kollektion und modelte in der ersten Ausgabe des Zalando-Magazins des Onlineshops Zalando. Im Werbespot zum Mobilfunkangebot MTV Mobile, der vom Frida-Gold-Song Zeig mir wie du tanzt untermalt wurde, spielte Süggeler in dem Werbefilm die Hauptrolle. Das Magazin GRAZIA kürte Süggeler zu einer der „10 schönsten Frauen der Welt“.[5] Im Jahr 2012 erhielt sie den Grazia Best Dressed Award. Für die Zeitschrift Gala absolvierte Süggeler im Januar 2012 ein Fashion-Shooting.[6] Im August 2012 modelte sie in London für die „Black Gold Herbst/Winter Kollektion 2012“ des Modelabels Diesel.

TV- und Juryengagements[Bearbeiten]

Alina Süggeler gehörte zur deutschen Jury des Eurovision Song Contest 2011 in Düsseldorf.[7] Sie war 2012 Jury-Mitglied der deutschen Eurovision-Casting-Show Unser Star für Baku. Neben Lena Meyer-Landrut, Tim Bendzko, Carolin Niemczyk von Glasperlenspiel und Florian Silbereisen war Süggeler auch beim Eurovision Song Contest 2013 Teil der deutschen Jury.[8]

2014 war sie neben Ricky Martin Jurymitglied der App-Castingshow Keep Your Light Shining.[9]

Diskografie[Bearbeiten]

Frida Gold[Bearbeiten]

Hauptartikel: Frida Gold/Diskografie

Solo[Bearbeiten]

Auszeichnungen[Bearbeiten]

  • 2012: Grazia Best Dressed Award[10]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Alina Süggeler – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Sarah Jane: Alina von Frida Gold und ihre Wollmütze In: sz-magazin.sueddeutsche.de, 2011, abgerufen am 10. Januar 2014.
  2. Steffen Rüth: "Zu dem Thema ist niemals alles gesagt". In: badische-zeitung.de, 29. Juni 2013, abgerufen am 10. Januar 2014.
  3. Daniel Hauser: Frida Gold: Pop-Juwel aus dem Ruhrgebiet. In: dw.de, 16. November 2011, abgerufen am 10. Januar 2014.
  4. Jürgen Stahl: Popstars im Schaufenster – Frida Gold gaben Gratis-Konzert in Bochum. In: derwesten.de, 16. August 2013, abgerufen am 10. Januar 2014.
  5. Ohne Verfasser: FRIDA GOLD. In: akaipro.de, abgerufen am 10. Januar 2014.
  6. Ohne Verfasser: Alina Süggeler: Gold Edition. In: gala.de, abgerufen am 10. Januar 2014.
  7. Alina Süggeler in der ESC-Jury
  8. Ohne Verfasser: Eurovision Song Contest: Lena, Tim Bendzko, Carolin Niemczyk, Florian Silbereisen und Alina Süggeler sind die deutsche Jury 2013. In: presseportal.de, 18. Mai 2013, abgerufen am 10. Januar 2014.
  9. Keep-your-Light-shining: die Musikexperten, prosieben.de, abgerufen am 22. Mai 2014.
  10. Ohne Verfasser: Die Gewinner des „GRAZIA Best Dressed Award“ 2012. In: web.archive.org, abgerufen am 10. Januar 2014.