Alison Goldfrapp

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Alison Goldfrapp

Alison Elizabeth Margaret Goldfrapp (* 13. Mai 1966 in London) ist eine britische Sängerin, Songwriterin, Produzentin und Namensgeberin des Duos Goldfrapp, das elektronische Musik produziert.

Leben[Bearbeiten]

Alison Goldfrapp wurde in Enfield, Middlesex, als jüngstes von sechs Kindern geboren.[1] Ihr Vater Nick war ein Offizier der britischen Armee, ihre Mutter Isabella war Krankenschwester.[1] Während ihrer Kindheit zog die Familie oft um, bevor sie sich schließlich in Alton, Hampshire, niederließen.

Im Alter von 19 Jahren zog sie nach Belgien, um als Sängerin zu arbeiten. Nach ihrer Rückkehr nach England studierte sie Bildende Kunst an der Middlesex University School Of Art. Nach dem erfolgreichen Abschluss ihres Studiums ging sie mit dem britischen Rapper Tricky auf Tour und wirkte an dessen Debütalbum Maxinquaye mit.

Karriere[Bearbeiten]

Hauptartikel: Goldfrapp

Mit dem Komponisten Will Gregory gründete sie 1999 die - nach ihr benannten Band - Goldfrapp, mit der sie ihren bisher größten Erfolg hatte. Goldfrapp sind u.a. für Titel wie "Ooh La La", "Ride A White Horse" und "Strict Machine" bekannt.

Neben Goldfrapp steuerte sie den Gesangspart für das von Paul Castle komponierte Titellied der Kinderserie Old Bear Stories bei.

In der Serie The L Word hatte sie 2007 einen Gastauftritt.

Für den Soundtrack des Films Nowhere Boy, einer Filmbiografie über John Lennons Teenagerjahre, war Alison Goldfrapp 2009 mit verantwortlich.

Privatleben[Bearbeiten]

2010 outete sich Alison Goldfrapp in einem Interview als bisexuell.

"I think of everything as being about a person and a relationship, and I am in a wonderful relationship with a wonderful person. It just happens to be with a lady... It’s something I’ve thought about for a long time and it concurs with my philosophy on life and sexuality. I don’t think it can or should be pigeonholed. I’ve thought about this since I was a teenager. I’ve always found it claustrophobic to think about having to put things into categories like that. My sexuality is the same as my music and my life. Why does it need a label?" [2]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b Alison Goldfrapp: ethereal girl (abgerufen am 24. Mai 2012)
  2. Alison Goldfrapp isn’t afraid of labels (abgerufen am 10. August 2013)

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Goldfrapp – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien