Alixan

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Alixan
Alixan (Frankreich)
Alixan
Region Rhône-Alpes
Département Drôme
Arrondissement Valence
Kanton Bourg-de-Péage
Koordinaten 44° 59′ N, 5° 2′ O44.9755.0275Koordinaten: 44° 59′ N, 5° 2′ O
Höhe 163–224 m
Fläche 28,28 km²
Einwohner 2.455 (1. Jan. 2011)
Bevölkerungsdichte 87 Einw./km²
Postleitzahl 26300
INSEE-Code
Website alixan-mairie.com

Mairie
.

Alixan ist eine französische Gemeinde mit 2455 Einwohnern (Stand 1. Januar 2011) im Département Drôme in der Region Rhône-Alpes.

Geografie[Bearbeiten]

Alixan liegt in Südfrankreich 71 Kilometer südöstlich von Saint-Étienne, etwa 11 Kilometer nordöstlich von Valence, dem Sitz der Unterpräfektur des Arrondissements, und 7,2 Kilometer südwestlich von Bourg-de-Péage, dem Hauptort des Kantons, auf einer mittleren Höhe von 194 Metern über dem Meeresspiegel. Die Mairie steht auf einer Höhe von 189 Metern. Nachbargemeinden von Alixan sind Châteauneuf-sur-Isère im Nordwesten, Chatuzange-le-Goubet im Nordosten, Montélier im Süden und Saint-Marcel-lès-Valence im Westen. Das Gemeindegebiet hat eine Fläche von 2828 Hektar. Davon werden etwa 2200 landwirtschaftlich genutzt.

Die Gemeinde ist einer Klimazone des Typs Cfb (nach Köppen und Geiger) zugeordnet: Warmgemäßigtes Regenklima (C), vollfeucht (f), wärmster Monat unter 22 °C, mindestens vier Monate über 10 °C (b). Es herrscht Seeklima mit gemäßigtem Sommer.[1]

Geschichte[Bearbeiten]

Die Befestigungsanlagen und die Burg von Alixan wurden ab dem Jahr 915 auf einem Hügel aus Molasse gebaut. Die weiteren Bauten erfolgten in Kreisen um die ersten Bauwerke herum, deshalb ist Alixan aus der Luft gesehen eine kreisförmige Stadt. Der Ortsname wurde im Jahr 1067 erstmals urkundlich erwähnt. Damals gehörte die Ortschaft dem Bistum Valence.

Im 19. Jahrhundert fanden große Veränderungen statt, Teile der alten Befestigungsanlagen wurden zerstört. 1850 verlor Alixan einen Teil des Gemeindegebiets an Saint-Marcel-lès-Valence.

Heute besteht Alixan aus drei Ringen, in deren Mitte die Kirche Saint-Didier aus dem 12. Jahrhundert und der Hof der Burg stehen. Die Burg wurde im Laufe der Zeit stark verändert und beherbergt heute die Mairie.

Seit 1975 (1099 Einwohner) hat sich die Bevölkerungszahl aufgrund eines kontinuierlichen Wachstums verdoppelt.

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten]

Die Kirche Saint-Didier


Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Alixan gehört zur römisch-katholischen Pfarrei Saint Pierre des Monts du Matin im Bistum Valence.[2] Die gotische Kirche Saint-Didier aus dem 12. Jahrhundert wurde teilweise aus Kieselgestein gebaut. Das Gebäude wurde 1927 teilweise in das Zusatzverzeichnis der denkmalgeschützten Gebäude Frankreichs eingetragen. Chor und monumentale Eingangstreppe[3] sind seit 1984 als Monument historique klassifiziert.[4]

Lokale Produkte[Bearbeiten]

Auf dem Gemeindegebiet gelten kontrollierte Herkunftsbezeichnungen (AOC) für Rindfleisch (Fin gras du Mézenc), Picodon und Walnüsse (Noix de Grenoble) sowie geschützte geographische Angaben (IGP) für Perlhühner (Pintadeau de la Drôme), Geflügel (Volailles de la Drôme), Raviole du Dauphiné und Weine der Bezeichnungen Collines Rhodaniennes, Comtés Rhodaniens, Drôme und Méditerranée.[1] Rhodanien bedeutet ‚auf die Rhone bezogen, im Gebiet der Rhone‘.[5] Die Rinder, aus denen Fin gras du Mézenc hergestellt wird, werden mit Heu gefüttert, das auf den Bergen eines bestimmten Gebiets gewachsen ist.[6]

Söhne und Töchter der Stadt[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Alixan – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b La ville d’Alixan. In: Annuaire-Mairie.fr. Abgerufen am 3. März 2013 (französisch).
  2. Saint Pierre des Monts du Matin. Hrsg.: Diocèse de Valence, abgerufen am 3. März 2013 (französisch).
  3. http://www.quid.fr/communes.html?mode=detail&id=34399 Online-Angebot von Quid (Frankreich) wurde im März 2010 eingestellt.
  4. Eintrag Nr. 26004 in der Base Mérimée des französischen Kulturministeriums (französisch)
  5. Rhodanien -ienne. In: cnrtl.fr. Hrsg.: Centre national de ressources textuelles et lexicales, 2012, abgerufen am 3. März 2013 (französisch).
  6. Le fin Gras du Mézenc. Appellation d’Origine Contrôlée. Hrsg.: Association Fin Gras du Mézenc, abgerufen am 3. März 2013 (französisch).