Alle Jahre wieder (Film)
aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
| Filmdaten | |
|---|---|
| Deutscher Titel: | Alle Jahre wieder |
| Originaltitel: | Alle Jahre wieder |
| Produktionsland: | Deutschland |
| Erscheinungsjahr: | 1967 |
| Länge (PAL-DVD): | 87 Minuten |
| Originalsprache: | Deutsch |
| Altersfreigabe: | FSK 16 |
| Stab | |
| Regie: | Ulrich Schamoni |
| Drehbuch: | Michael Lentz Ulrich Schamoni |
| Produktion: | Peter Schamoni |
| Musik: | Hans Posegga |
| Kamera: | Wolfgang Treu |
| Schnitt: | Heidi Genée |
| Besetzung | |
|
|
Alle Jahre wieder ist ein deutscher Spielfilm aus dem Jahre 1967.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Handlung
Hannes Lücke ist von Beruf Werbetexter. Alle Jahre wieder kehrt er zu Weihnachten nach Münster in Westfalen zurück. Hier in seiner Heimatstadt leben seine Familie und seine Freunde in gutbürgerlicher Eintracht. Doch das diesjährige Fest vernimmt einen anderen als üblichen Verlauf. Mit Frau Lore und den Kindern singt er Weihnachtslieder und spielt heile Welt, obwohl die Ehe längst zerstört ist. Im Hotel jedoch wartet seine Geliebte Inge auf ihn. Das Fest der Liebe feiert er dort lieber mit ihr. Ebenso wie seine Familie sind ihm seine Freunde längst fremd geworden. Sie erinnern sich nur noch an die Vergangenheit und ertränken das Weihnachtsfest im Alkohol. Doch auch Hannes kann nicht von dieser Vergangenheit endgültig loslassen. Eine endgültige Scheidung von seiner Ehefrau Lore kommt für ihn nicht in Frage.
[Bearbeiten] Hintergrund
Die Brüder Ulrich und Peter Schamoni, sowie der Hauptdarsteller Hans Dieter Schwarze verbrachten ihre Jugendzeit in Münster und kehrten für die Dreharbeiten dorthin zurück. In der ehemaligen westfälischen Provinzialhauptstadt hat der Film Kultstatus und wird regelmäßig zur Weihnachtszeit wieder im Kino gezeigt.
[Bearbeiten] Kritiken
- Lexikon des internationalen Films: Die Karikatur einer verspießerten Generation, mit Sinn für milieuechte Unterhaltung inszeniert.
[Bearbeiten] Auszeichnungen
Der Film lief im Wettbewerb der Berlinale 1967. Michael Lentz wurde mit einem Silbernen Bären für sein Drehbuch ausgezeichnet. Ulrich Schamoni wurde auf dieser Berlinale mit dem FIPRESCI-Preis ausgezeichnet. Sein Bruder Peter Schamoni erhielt den Bundesfilmpreis in Silber, der mit 300.000,- DM honoriert wurde und Grundlage bildete für die Produktion des Films Zur Sache, Schätzchen, den er daraufhin produzierte. Die Hauptdarsteller Hans-Dieter Schwarze und Ulla Jacobsson wurden jeweils mit dem Bundesfilmpreis in Gold ausgezeichnet.

