Allen & Heath

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Allen & Heath
Rechtsform Teil der D&M Holdings
Gründung 1969
Sitz Penryn, Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Vereinigtes Königreich
Branche Mischpulthersteller
Website www.allen-heath.com

Allen & Heath ist ein britischer Hersteller von Tontechnikequipment, der sich auf Mischpulte spezialisiert hat. Weitere Produkte sind Steuerungssysteme für Toninstallationen und spezielle Mischpulte für DJs. Allen & Heath war bis 2013 Teil der japanischen D&M Holdings und wurde von Electra Partners übernommen.

Geschichte[Bearbeiten]

Die Firma wurde im Jahr 1969 gegründet.[1] Nach einigen verlustreichen Jahren verbesserte sich die Situation nach den Einstiegen von Andy Bereza und in kurzer Folge darauf Ivor Taylor und Andrew Stirling.[2]

In den frühen 70er Jahren entwickelten Allen & Heath ein spezielles quadrophonisches Mischpult für die Band Pink Floyd, das MOD1, das von Alan Parsons zum Abmischen ihrer Live-Auftritte genutzt wurde. Das MOD1 ist im Film Live at Pompeii zu sehen.[3]

Eine Reihe heute selbstverständlicher Innovationen geht auf das Konto von Allen & Heath, so zum Beispiel die Praxis, Potentiometer und Schalter direkt auf den Platinen einzulöten, anstelle sie mit Kabeln zu verbinden. Dies erlaubte einen modularen Aufbau der Geräte und den einfachen Austausch von einzelnen Baugruppen. Die Firma gehörte ebenfalls zu den ersten am Markt, die Operationsverstärker in ihren Produkten einsetzten. Die CMC-Konsole schließlich verband das erste Mal über eine MIDI-Schnittstelle das Mischpult mit einem Steuercomputer.[4]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Allen & Heath – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Pressemitteilung von D&M zur Übernahme von Allen & Heath (abgerufen am 18. Mai 2009)
  2. Biographische Informationen u.a. über A. Bereza, I. Taylor und A. Stirling (abgerufen am 18. Mail 2009)
  3. 'Welcome to the Machine' The story of Pink Floyd's live sound (abgerufen am 18. Mai 2009)
  4. Artikel in 'Live Sound International' (PDF-Datei; 147 kB) vom Februar 2005 (abgerufen am 18. Mai 2009)