ADAC

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Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Weitere Bedeutungen sind unter ADAC (Begriffsklärung) aufgeführt.

48.13331111.527813Koordinaten: 48° 8′ 0″ N, 11° 31′ 40″ O

Allgemeiner Deutscher Automobil-Club e. V.[1]
ADAC-Logo
Zweck: Wahrnehmung und Förderung der Interessen des Kraftfahrzeugwesens und des Motorsports
Vorsitz: August Markl, Erster Vizepräsident (kommissarischer Präsident)
Gründungsdatum: 24. Mai 1903 als Deutsche Motorradfahrer-Vereinigung
Mitgliederzahl: 18,973 Millionen (März 2014)[2]
Sitz: München, Deutschland
Website: www.adac.de

Der Allgemeine Deutsche Automobil-Club e. V., kurz ADAC, ist Deutschlands größter Automobilclub mit Sitz in München.

Zweck des ADAC ist „die Wahrnehmung und Förderung der Interessen des Kraftfahrwesens, des Motorsports und des Tourismus“.[1] Er bietet – direkt oder über Tochterunternehmen – Dienstleistungen an und produziert Stadtpläne sowie Straßenkarten. Außerdem betreibt er mehrere Fahrsicherheitszentren. Die ursprüngliche und bekannteste Dienstleistung des Clubs ist die Pannenhilfe.

Außerdem betreibt der ADAC über die ADAC Luftrettung gGmbH die zweitgrößte Flotte von Rettungshubschraubern in Deutschland; diese Hubschrauber flogen im Jahr 2012 49.243 Einsätze (2011: etwa 47.000).[3]

Geschichte[Bearbeiten]

Ursprüngliches Logo des ADAC
Mitgliedskarte des DDAC von 1938

Der ADAC wurde am 24. Mai 1903 im Hotel Silber in Stuttgart als Deutsche Motorradfahrer-Vereinigung gegründet und im Jahr 1911 in den Allgemeinen Deutschen Automobil-Club (ADAC) umgewandelt. Der preußische Adler wurde anlässlich der Unterstützung durch den letzten deutschen Kaiser und preußischen Erbkönig, Wilhelm II., als Wappentier für den ADAC gewählt.

Während der Zeit des Nationalsozialismus wurden alle Kraftfahrer-Vereine und Automobilclubs in den Verein Der Deutsche Automobil-Club e. V. (DDAC) überführt, der neben dem NSKK bestand (gesellschaftliche Gleichschaltung). „Eine Schau für das Volk – nicht mehr, wie in vergangenen Jahren, eine Ausstellung für die bürgerlichen, wohlhabenden Schichten. Volkskraftfahrt – das ist Kraftfahrt im Geist des Führers!“ lautete ein Aufruf des DDAC zur Automobilausstellung 1934.[4]

Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde der ADAC zunächst am 5. Dezember 1946 in München wieder gegründet und ab 1948 auch in den übrigen westlichen Besatzungszonen zugelassen. Der wiedergegründete ADAC sieht sich in der Tradition des von 1903 bis 1933 bestandenden ADAC und setzt diese fort. An der Spitze des Vereins steht nun ein Präsident (früher 1. Vorsitzender).

Im Jahr 1974 – vier Jahre nach dem Höchststand der Unfallzahlen in der damaligen Bundesrepublik Deutschland (62 Millionen Einwohner) mit jährlich mehr als 19.000 Verkehrstoten (2009 Gesamtdeutschland mit 83 Millionen Einwohnern etwa 4000)[5] und drei Monate nach dem Höhepunkt der Ölkrise mit dem ersten autofreien Sonntag in Deutschland – prägte der ADAC unter seinem Präsidenten Franz Stadler (1913–2000) den Slogan Freie Bürger fordern freie Fahrt (Autoaufkleberaktion, dpa vom 28. Februar 1974).[6][7] Diese Aktion zog Proteste und Austritte nach sich, da ein Teil der Mitglieder die Pro-Auto-Politik des Vereins nicht teilte. In der ADAC-Chronik findet sich dazu folgender Eintrag:

„1974: Der ADAC kritisiert den Tempo-100-Großversuch auf Autobahnen. Die ‚Motorwelt’ kündigt an, dass der Club alles tun wolle, das ‚unrealistische Kriechtempo’ zu verhindern. Mit Tempo 100 auf Landstraßen hat sich der ADAC hingegen angefreundet.“

Politisch wirkte die Kampagne aufgrund der unerwarteten Polarisierung bewusstseinsbildend und stärkte auch die Umweltbewegung in Deutschland.

1989 traten 20 meist linksliberale Deutsche wegen ADAC-Aktionen gegen Tempo 100 auf der AVUS in Berlin aus dem ADAC aus und machten den Austritt mit einer Annonce unter dem Titel ADAC Ade bekannt. Unter den 20 Unterzeichnern der Annonce waren Klaus Staeck und Günter Grass. In der Annonce wurde dem ADAC vorgeworfen, er fördere „umweltfeindliches Verhalten“, „gemeingefährliche Raserei“ und „Mißbrauch des Wortes Freiheit“. In Berlin traten in der Folge 2000 Mitglieder aus. Der Umweltschutzverein Robin Wood nannte den ADAC damals der „Auto-Darf-Alles-Club“.[8]

2003 kritisierte der Verein den Modellversuch zum Führerschein mit 17 in Niedersachsen[9] und feierte sein 100-jähriges Bestehen.[10]

Organisation[Bearbeiten]

Der ADAC ist laut dem ehemaligen Präsidenten Peter Meyer „nicht gemeinnützig, sondern ein Idealverein, der seine Tätigkeit nicht nach wirtschaftlichen Zwecken ausrichtet, sondern sich an den Interessen und Bedürfnissen seiner Mitglieder orientiert“.[11]

Hauptversammlung[Bearbeiten]

Die jährlich tagende Hauptversammlung des ADAC[12] wählt alle vier Jahre die Mitglieder des Präsidiums. Diese Hauptversammlung wird aus Delegierten der Regionalclubs, den Mitgliedern des Verwaltungsrats und dem Präsidium gebildet. Je angefangene 100.000 ordentliche Mitglieder eines Regionalclubs wird ein Vertreter in die Hauptversammlung entsandt. Die Letzte fand im Mai 2013 in Bielefeld statt; dabei wurde der Präsident Peter Meyer für weitere vier Jahre im Amt bestätigt. Die nächste Hauptversammlung findet im Mai 2014 in Saarbrücken statt. Durch einen einstimmigen Beschluss des Präsidiums kann in- und ausländischen Personen, die sich um das Kraftfahrzeugwesen besondere Verdienste erworben haben, die Ehrenmitgliedschaft des ADAC verliehen werden. Die Ehrenmitglieder haben dabei die gleichen Rechte wie ordentliche Mitglieder.

Verwaltungsrat[Bearbeiten]

Der Verwaltungsrat besteht aus den Mitgliedern des Präsidiums sowie den 18 Vorsitzenden der Regional-Clubs oder deren Stellvertretern. Die Beschlüsse des Verwaltungsrates sind für alle Gaue/Regional-Clubs verbindlich.

Präsidium[Bearbeiten]

Das ehrenamtliche siebenköpfige Präsidium des ADAC wird gemäß Satzung des Bundesvereins auf der Hauptversammlung gewählt. Das Präsidium hat einen Präsidenten als Sprecher. Den derzeitigen Vorsitz stellt der Vizepräsident August Markl, nachdem Peter Meyer im Rahmen der ADAC-Affäre sein Amt des Präsidenten am 10. Februar 2014 niedergelegt hatte.[13] Die Präsidiumsmitglieder haben eine Amtszeit von vier Jahren und können wiedergewählt werden. An den Sitzungen des Präsidiums nimmt der Generalsyndikus des ADAC (seit 2004 Rechtsanwalt und Notar Werner Kaessmann) teil.

Bisherige Präsidenten/Erste Vorsitzende[Bearbeiten]

Emil Schmolz, Vorsitzender der DMV (ADAC-Vorläufer)
Peter Meyer, Präsident des ADAC 2001–2014
  • 1903–1905: Emil Schmolz, erster Vorsitzender der Deutschen Motorradfahrer-Vereinigung (DMV) – dem Vorläufer des ADAC
  • 1905–1925: Josef Bruckmayer
  • 1926–1932: Carl Fritz
  • 1933: Hermann Fulle, letzter ADAC-Präsident vor der Zwangseingliederung in den DDAC[14]
  • 1933–1938: Günther Freiherr von Egloffstein, Präsident des DDAC[15]
  • 1938–1945: Fritz Junghans, Präsident des DDAC
  • 1946–1948: Ludwig Sporer
  • 1948–1953: Hans Meyer-Seebohm
  • 1953–1964: Werner Endress
  • 1964–1972: Hans Bretz
  • 1972–1989: Franz Stadler
  • 1989–2001: Otto Flimm
  • 2001–02/2014: Peter Meyer
  • seit 02/2014: August Markl (kommissarisch)[16]

Geschäftsführung und Direktion[Bearbeiten]

Geschäftsführer sind Mahbod Asgari, Marion Ebentheuer und Dr. Thomas A. Kagermeier .[17]

Regionalclubs[Bearbeiten]

Der ADAC gliedert sich nach seiner Satzung in Gaue/Regional-Clubs.[1] In der Öffentlichkeit wird für diese Untergliederungen überwiegend die Bezeichnung Regional-Club verwendet. Gegenwärtig bestehen 18 Regional-Clubs mit eigener Rechtspersönlichkeit, die nach der Satzung derzeit 37 Prozent der Mitgliedsbeiträge erhalten:[18]

  • ADAC Berlin-Brandenburg e. V.
  • ADAC Hansa e. V. (Hamburg und Mecklenburg-Vorpommern)
  • ADAC Hessen-Thüringen e. V.
  • ADAC Mittelrhein e. V.
  • ADAC Niedersachsen Sachsen-Anhalt e. V.
  • ADAC Nordbaden e. V.
  • ADAC Nordbayern e. V.
  • ADAC Nordrhein e. V.
  • ADAC Pfalz e. V.
  • ADAC Saarland e. V.
  • ADAC Sachsen e. V.
  • ADAC Schleswig-Holstein e. V.
  • ADAC Ostwestfalen-Lippe e. V.
  • ADAC Südbaden e. V.
  • ADAC Südbayern e. V.
  • ADAC Weser-Ems e. V.
  • ADAC Westfalen e. V.
  • ADAC Württemberg e. V.

Auf unterster Ebene gibt es etwa 1800 aktive ADAC-Ortsclubs, die in der Regel Motorsportvereine sind und den Großteil der deutschen Motorsportveranstaltungen organisieren. Die Bandbreite reicht dabei von Jugendgruppen, die Fahrradturniere absolvieren oder den Kartsport erlernen, über Motocross, Automobilslalom, Rallye und Rundstrecke bis zu Formel-Rennen. Inzwischen nimmt auch die Anzahl der Oldtimer-Aktivitäten zu. Diese Ortsclubs sind meist die personelle Basis für die ehrenamtliche Vereinsarbeit im ADAC. Mindestens 30 Personen können einen ADAC-Ortsclub gründen, der von einem Gau-Vorstand anerkannt werden muss.

Die in einer Region gemeldeten ADAC-Mitglieder sind automatisch Mitglied des jeweiligen Regional-Clubs. Die Wahl der Vorsitzenden und der Delegierten eines Regional-Clubs erfolgt in den jährlichen regionalen Mitgliederversammlungen (MV). Die Vorsitzenden der Regional-Clubs sind zugleich Mitglieder des Verwaltungsrates der ADAC e. V. Die Mitglieder des Regional-Clubs beschließen weiterhin über die Entlastung des Vorstands, den Haushalt und über Satzungsänderungen. Die Mitglieder werden zur regionalen Mitgliederversammlung im Allgemeinen im ersten Quartal eines Geschäftsjahres per Hinweis in der Mitgliederzeitschrift ADAC Motorwelt eingeladen und müssen sich schriftlich anmelden. Weiteres ist in den Satzungen der Regionalclubs geregelt.[19]

Mitbestimmung[Bearbeiten]

Struktur der Wahl des Präsidiums beim ADAC[20]

Das einzelne Mitglied kann in einen der 1850 Ortsclubs eintreten, der ein eigener Verein ist, und dort einen Delegierten mitwählen, der auf die Regionalversammlung geschickt wird. Stattdessen kann das Mitglied auch selbst teilnehmen, wenn es sich einige Wochen vorher dazu angemeldet hat. Delegierte vereinigen in der Sitzung die Stimmen aller Mitglieder des Ortsclubs, weshalb ein Einzelner dort ein relativ geringes Stimmgewicht hat. Anträge von einfachen Mitgliedern müssen vorher schriftlich eingereicht werden. Jede der 18 Regionalversammlungen entsendet einen Delegierten pro angefangener 100.000 Mitglieder in die Hauptversammlung, außerdem sitzen dort die Mitgliedern des Verwaltungsrats und das Präsidium. Die Hauptversammlung wählt schließlich das Präsidium.

Im Zuge der Kritik am ADAC im Januar 2014 (→ Berichterstattung und Kritik in den Medien) sind auch die Regeln, die zur Wahl des Vorstands führen, als intransparent kritisiert worden.[21]

Diese Kritik dauert schon lange an, so schrieb das Manager Magazin in der Ausgabe 8/2004[22] ein wenig anders und titelte Moloch ADAC – Die zweifelhaften Geschäfte des Automobilclubs. Das Magazin zeigte mehrere Beispiele auf, wo bei Vereinsfunktionären des ADAC die Grenze zwischen Ehrenamt und privaten Geschäften zu verschwimmen scheint.

Beim ADAC wird abweichend von der üblichen Bedeutung unter Syndikus ein Rechtsanwalt verstanden, der jeweils für einen Bereich die Vereinsmitglieder in Fragen des Verkehrsrechts sowie bei Problemen bei der Anschaffung oder Reparatur von Fahrzeugen berät.

Verwaltungsgebäude[Bearbeiten]

Neubau (München, Hansastraße 19)
Hauptartikel: ADAC-Zentrale

Bis auf die ersten beiden Jahre hat der ADAC seinen Sitz in München, die längste Zeit, 1973 bis 2011, Am Westpark 8. Das Bürogebäude wurde jedoch mit der Zeit zu klein und Mitte 2012 abgerissen. Daher wurde für geschätzte 350 Millionen Euro ein 93 Meter hoher Büroturm im Stadtteil Sendling, Hansastraße 19, erbaut (Architekturbüro Sauerbruch Hutton). Der Neubau wurde im Dezember 2011 bezogen. Die offizielle Einweihung war am 22. März 2012. Das sternförmige Bürohochhaus ist 23-geschossig (mit fünf-geschossigem Sockelbau) und hat eine Grundfläche von 125.000 m².[23]

Auf dem Grundstück steht vor dem Hochhaus auch die historische Sander-Villa, in der die Bibliothek und mehrere Sammlungen des ADAC untergebracht sind und die ansonsten für Tagungen und Konferenzen genutzt wird.

Struktur und Zahlen[Bearbeiten]

Mitgliederentwicklung[Bearbeiten]

Der ADAC hatte im März 2012 mehr als 18 Millionen Mitglieder.[24] Er ist damit nach dem US-amerikanischen AAA der zweitgrößte Automobilclub weltweit. Mit 1,5 Millionen Motorradfahrern unter den Mitgliedern kann er hier die weltweit größte Zahl vorweisen.

Entwicklung der Mitgliederzahlen
Jahr Mitglieder Veränderung
zum Vorjahr
1947 7.235
1950 60.000
1951 100.000
1953 200.000
1964 800.000
1970 2.000.000
1973 3.000.000
1978 5.600.000
1982 6.800.000
1989 9.300.000
1991 11.000.000
1997 11.734.997
2000 14.313.000
2001 14.433.000 + 120.000
2002 14.579.000 + 146.000
2003 14.806.000 + 227.000
2004 15.047.000 + 241.000
2005 15.425.000 + 378.000
2006 15.759.000 + 334.000
2007 16.070.000 + 311.000
2008 16.401.000 + 331.000
2009 16.784.000 + 383.000
2010 17.278.000 + 494.000
2011 17.859.000 + 581.000
2012 18.415.000 + 556.000
2013 18.940.000 + 525.000

Wirtschaftszahlen 2012[Bearbeiten]

Art ADAC e. V. ADAC Beteiligungs-
und Wirtschaftsdienst GmbH
ADAC Regionalclubs Gesamt
Erträge 911.500.000 Euro 1.030.000.000 Euro 505.800.000 Euro 2.447.300.000 Euro
Überschuss (Gewinn) 25.000.000 Euro 84.900.000 Euro 57.000.000 Euro 166.900.000 Euro

Mittelverwendung[Bearbeiten]

Art Summe in Euro 2012 Anteil in Prozent 2012[25] Summe in Euro 2008[26] Anteil in Prozent 2008
Hilfeleistungen (Pannenhilfe, Luftrettung, Notrufzentralen, Technischer Prüfdienst) 322.900.000 48,1 % 282.000.000 45,2 %
Mitgliederservice (Mitgliederbetreuung, Telefonservice, Geschäftsstellen) 154.700.000 23,1 % 130.300.000 20,9 %
Information (Tourismus, Technik, Tests, Recht, Verkehr, Werbung, Motorwelt) 108.700.000 16,2 % 106.500.000 17,1 %
Sport 23.600.000 3,5 % 18.100.000 2,9 %
Zuführung zum Vereinsvermögen/Rücklagen 61.300.000 9,1 % 87.400.000 14,0 %
Gesamt 671.200.000 100,0 % 624.300.000 100,0 %

Beteiligungen[Bearbeiten]

ADAC Beteiligungs- und Wirtschaftsdienst[Bearbeiten]

Über die ADAC Beteiligungs- und Wirtschaftsdienst GmbH gehören dem ADAC eine Reihe von Tochterfirmen:[27]

  • Vollkonsolidierte Unternehmen gemäß § 294 HGB:
    • ADAC Autovermietung GmbH, München (gegründet 1991, Kooperation u.a. Avis, Hertz und Sixt)
    • ADAC Finanzdienste GmbH, München (1,4 Millionen Kreditkarten, Autokredite)
    • ADAC Helicopter Flugbetrieb GmbH, München
    • ADAC HEMS Academy GmbH, Sankt Augustin (Trainingszentrum für Luftrettung)
    • ADAC Luftfahrt Technik GmbH, Sankt Augustin (Wartungsunternehmen für Hubschrauber, insbesondere der ADAC Luftrettung, Niederlassungen in Oppin und Landshut)
    • ADAC Service GmbH, München (gegründet 1995, Bereich Pannenhilfe der „ADAC-Straßenwacht“ mit rund 1700 „gelben Engeln“)
    • ADAC Service Hellas A.E., Glyfada (Griechenland)
    • ADAC Touring GmbH, München (Reisekarten und Vignetten)
    • ADAC Camping GmbH, München
    • ADAC TruckService GmbH & Co. KG, Laichingen (Pannenhilfe für Busse und Lastkraftwagen)
    • ADAC Verlag GmbH, München
    • ADAC Rechtsschutz Versicherungs-AG, München (gegründet 1978. Umsatz 2012: 147,8 Millionen Euro, 2,5 Millionen Verträge)
    • ADAC-RSB-Gesellschaft, München (Reisebüros)
    • ADAC-Schutzbrief Versicherungs-AG, München (Unfall- und Reisekrankenversicherung, gegründet 1972. Umsatz 2012: 301,1 Millionen Euro)
    • Aero-Dienst GmbH & Co. KG, Nürnberg (bietet Rücktransporte erkrankter oder verunfallter Personen aus dem Ausland mittels umgerüsteter Geschäftsreiseflugzeuge)
    • ARISA Assurances S. A., Luxemburg
    • ARISA Ré S. A., Luxemburg
    • FSZ Linthe Grundbesitz GmbH, München
    • 70 % Europe Net NV, Brüssel, die restlichen 30 % halten die Automobilklubs ÖAMTC und Automobile Club d’Italia
    • 65 % Deutsche Motor Sport Wirtschaftsdienst GmbH, Frankfurt/Main, die Vermarktungs- und Service-Gesellschaft des Deutschen Motor Sport Bundes (DMSB)

  • Nicht vollkonsolidierte Unternehmen gemäß § 296 Abs. 1 oder 2 HGB:
    • 100 % ADAC TruckService Verwaltungs GmbH, München
    • 100 % ADAC Verlag Verwaltungs GmbH, München
    • 10 % Aero-Dienst Verwaltungs GmbH, München
    • 96 % ADAC Yol Yardim Hizmetleri Ticaret A.S., Istanbul
    • 50,4 % AFES-AVUS Luxembourg S.à.r.l., Luxembourg
    • Deutsche Post Mobility GmbH

In den Geschäftsführungen der einzelnen Unternehmen gibt es zum Teil Über-Kreuz Personalien.

  • Assoziierte Unternehmen gemäß § 311 Abs. 1 HGB (Equitymethode):
    • 49 % ADAC Autoversicherung AG, München (gegründet 2007, Schadenservicegesellschaft), Beteiligung über die ADAC Schutzbrief-Versicherungs AG. 51 % gehören der Zürich Beteiligungs-AG (Deutschland), eine Tochtergesellschaft der Schweizer Zurich Insurance Group.
    • 49 % AD Clubreisen GmbH, München, 51 % hält das Touristikunternehmen Deutsches Reisebüro (DER)
    • 49 % STARTER Sp. z o.o., Posen (Polen)
    • 35 % ARC Europe S.A., Brüssel (Belgien) (1999 gegründeter Verband von acht europäischen Automobilclubs)
    • 22 % ACTA Assistance SA, Limonest (Frankreich)

2013 hat der ADAC ein unverbindliches Angebot zum Kauf des Nürburgring abgegeben. Es soll rund 100 Millionen Euro betragen.[28]

ADAC Reisen ist eine Reiseveranstalter-Marke. Die Organisation und Abwicklung der Reisen erfolgt seit 2000 durch das zur Rewe Group gehörende Reiseunternehmen DER (bekannt unter der Marke DERTOUR). Die Marke war ursprünglich ein Produkt der früheren ADAC Reise GmbH, die 1957 gegründet wurde. Im Rahmen derer – aus wirtschaftlichen Gründen betriebenen – Auflösung erfolgte die Übertragung an das Touristikunternehmen DER.

ADAC Luftrettung[Bearbeiten]

Rettungshubschrauber Christoph 5
Dornier 328 Jet des ADAC

Die ADAC Luftrettung gGmbH (gegründet 1982 als GmbH) betreut mit 186 Mitarbeitern 49 Rettungs- und Intensivtransporthubschrauber.[29] Davon sind zwei EC 145, 28 EC 135 und 15 BK 117 auf 36[30] Luftrettungsstützpunkten verteilt, davon zwei im Ausland. 2012 lag ihr Umsatz bei 76,6 Millionen Euro.[31]

Neben der Luftrettung mit Hubschraubern ist der ADAC an der Aero-Dienst GmbH beteiligt und unterhält darüber eine kleine Flotte von Ambulanzflugzeugen zum Krankentransport über mittlere Distanzen:[32]

Die ADAC Luftrettung stellt zudem jedes Jahr der Formel 1 2 Hubschrauber zur Verfügung, die in Bereitschaft stehen bei den Rennen am Nürburgring bzw. Hockenheimring

Seit August 2013 ist die ADAC Luftrettung GmbH gemeinnützige Gesellschaft in ADAC Luftrettung gGmbH umbenannt.

ADAC Stiftung „Gelber Engel“[Bearbeiten]

Die ADAC Stiftung „Gelber Engel“ gGmbH setzt sich seit 2007 für Unfallopfer ein. Mit ihr soll Menschen geholfen werden, die durch Unfälle geschädigt wurden. Sie ist mit einem Stiftungskapital von 10 Millionen Euro ausgestattet und fördert darüber hinaus auch wissenschaftliche Forschungen, die nach Ansicht des ADAC zur Verbesserung der Sicherheit im Straßenverkehr beitragen. Seit September 2013 firmiert die Stiftung als gemeinnützige GmbH.

ADAC Stiftung Sport[Bearbeiten]

ist eine Gesellschaft zur Nachwuchsförderung in sechs verschiedenen Motorsport-Disziplinen. Geleitet wird die Stiftung von einem zweiköpfigen Vorstand, bestehend aus Erhard Oehm (Vorsitzender) und Rupert Mayer (Stellvertreter).

Arbeit des ADAC[Bearbeiten]

Nach seiner Satzung sieht der ADAC seine Aufgabe in der „Wahrnehmung und Förderung der Interessen des Kraftfahrzeugwesens und des Motorsports“ und widmet sich dem Fortschritt im Straßenverkehrswesen, der Verkehrssicherheit, der Verkehrserziehung, dem Tourismus und dem Schutz der Verkehrsteilnehmer als Verbraucher.

Leitbild[Bearbeiten]

Der Verband hat sich ein eigenes Philosophie-Leitbild gegeben.[33] So verlangt er in seinem Selbstverständnis von sich unter anderem, dass sein Handeln immer Fairness und Sachlichkeit verpflichtet sein müsse, dass seine Produkte immer qualitativ hochwertig zu sein hätten und dass eine seiner Hauptaufgaben das Anbieten von Hilfe, Rat und Schutz in Sachen Automobilität sei.

Des Weiteren legt der ADAC in diesem Leitbild auch besonderen Wert darauf, dass Wünsche und Bedürfnisse der Mitglieder „der Maßstab allen Handelns“ seien und dass die eigene Arbeit unabhängig sei.

Ebendiese Unabhängigkeit ist laut einem Bericht der Capital (Nr. 12 vom 19. November 2009)[34] intern stark umstritten. Hintergrund ist demnach die Expansionsstrategie des ADAC. Ende 2009 begann der ADAC dem Bericht zufolge in China mit der Gründung eines Unternehmens und der Erschließung des Marktes für Pannenhilfe. Der Verband beabsichtige geschäftliche Beziehungen mit internationalen Autoherstellern und wolle für diese in wenigen Jahren als führender Pannendienstleister in China tätig sein. Diese Geschäftsbeziehungen sind laut dem Bericht nun für viele unverständlich, da sie es als Hauptaufgabe des ADAC verstehen würden, die Hersteller im Sinne seiner Mitglieder kritisch zu begleiten und keine engen geschäftlichen Verbindungen einzugehen. Ein „hochrangiger ADAC-Mann“ würde gar davor warnen, dass der ADAC sich damit an die Industrie verkaufe.

ADAC Straßenwacht[Bearbeiten]

Anhängen eines Unfallwagens an einen Abschleppwagen
Pannenhilfsfahrzeug des ADAC heute
Historisches Pannenhilfsfahrzeug

Die wichtigste Dienstleistung des ADAC ist mit Abstand die Pannenhilfe. Der Ursprung der Straßenwacht geht zurück auf das Jahr 1928, als der „ADAC-Straßen-Hilfsdienst“ gegründet wurde. Damals waren die Pannenhelfer noch mit Motorrad und Beiwagen unterwegs. Nach einer kriegsbedingten Pause wurde die Pannenhilfe 1954 als „ADAC-Straßenwacht“ wiedergegründet und 1990 auf die neuen Bundesländer ausgeweitet. Daneben besteht seit 1951 ein Auslandshilfsdienst.[35]

Der ADAC hat mehr als 1700 gelbe Straßenwachtfahrzeuge (Gelbe Engel) im Einsatz. In den 1960er und 1970er Jahren gehörten die gelben Käfer zum deutschen Straßenbild.[36] Heutzutage setzt der ADAC große Vans ein, die mit bis zu 290 Kilogramm Ausrüstung beladen sind: vom passenden Werkzeug über ein digitales Diagnosegerät bis hin zu Ersatzteilen und Ersatzbatterien.[37] Im Pannenfall kann ein Mitglied über Telefon, Notrufsäule, Internet oder Smartphone-App[38] Pannenhilfe anfordern: ein Disponent in einer der fünf Pannenhilfszentralen nimmt die erforderlichen Daten auf und leitet die Daten an den nächsten freien Straßenwachtfahrer weiter. Dieser meldet sich wenige Minuten vor Eintreffen noch einmal telefonisch beim Mitglied.[39]
Der ADAC bietet auch für Lkws einen europaweiten Pannenservice an. Dazu gibt es in Deutschland Spezial-Lkw-Pannenfahrzeuge. In anderen europäischen Ländern wird dieser Service über andere ADAC-Partner-Unternehmen auch durch Spezial-Pannenfahrzeuge angeboten.[40] Die Straßenwachtfahrer nehmen an Provisionierungssytemen und Wettbewerben der Mitgliedergewinnung teil.

Im Jahre 2012 registrierte der ADAC 4,2 Millionen Einsätze. In 85 Prozent aller Fälle konnte die Panne direkt behoben werden. 685.751 Einsätze wurden durch defekte oder leere Batterien verursacht.[41]

Lobbyismus und Öffentlichkeitsarbeit[Bearbeiten]

Der ADAC ist einer der einflussreichsten Verbände in Deutschland und einer der größten Lobbyverbände der Welt. Themen seiner Öffentlichkeitsarbeit sind etwa die Erhaltung der motorisierten Mobilität, die Verhinderung von Tempolimits, Verkehrsrecht und Bußgeldbestimmungen, die Sicherheit von Tunneln und Autofähren und die Verkehrserziehung. Der ADAC gibt regelmäßig Pressemeldungen heraus[42], informiert seine rund 18 Millionen Vereinsmitglieder[43] durch die monatlich erscheinende illustrierte Clubzeitschrift ADAC Motorwelt (Auflage: 13.606.592 Exemplare, Reichweite 18,4 Millionen Leser). Als Einflussnahme auf die Themen der Lobbyarbeit des Clubs bietet dieser seinen Mitgliedern den Abdruck von monatlich fünfzehn Leserbriefen in der Vereinszeitung.

Grenzüberschreitend arbeitet der ADAC mit europäischen und internationalen Partnern zusammen.

Mitgliedschaft in Verbänden[Bearbeiten]

Der ADAC ist Mitglied im

Tourismus[Bearbeiten]

Der ADAC engagiert sich für den Automobil-Tourismus: So beteiligte sich der Verein im Zuge der Wiedervereinigung gemeinsam mit der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald und dem Deutschen Tourismusverband an der Ausweisung der insgesamt rund 2500 Kilometer langen Deutschen Alleenstraße.

Verkehrssicherheit[Bearbeiten]

ADAC-Übungsplatz Travering bei Bad Oldesloe

In Fachveranstaltungen und Fachbeiträgen positioniert sich der ADAC auch in Fragen der Verkehrssicherheit, des Verkehrsrechts, der Verkehrspolitik und Verkehrsplanung sowie in Umweltschutzfragen.[46]

2006 äußerte sich der ADAC in Pressemitteilungen kritisch zum Thema Führerscheintourismus und forderte eine baldige Harmonisierung des Fahrerlaubnisrechts in Europa.[47]

Zudem bietet der ADAC Fahrsicherheitstrainings auf seinen bundesweit elf Fahrsicherheitszentren und 40 Trainingsanlagen an.[48] Erklärtes Ziel hierbei sei es, die Fahrsicherheit der Teilnehmer zu steigern, diese für kritische Verkehrssituationen zu sensibilisieren und theoretische Kenntnisse in der Fahrzeugtechnik zu vermitteln. Es existieren spezielle Trainings für Pkw, Motorrad, Kleintransporter, Bus sowie Lkw.

Allerdings sind mehrere der ADAC-Positionen auch heftig umstritten, ob sie wirklich der Verkehrssicherheit dienten oder ihr nicht viel eher schaden würden.

So begründet der Verband seine ablehnende Haltung gegenüber einem generellen Tempolimit unter anderem damit, dass Autobahnen in Deutschland jetzt schon laut den Unfallstatistiken die sichersten Straßen seien und ein Tempolimit sich nicht auf die Unfallschwere auswirken würde.[49] Befürworter wie der Verkehrsclub Deutschland (VCD) argumentieren, dass sich mit dem Tempolimit die Unfallgefahr und die Unfallschwere verringern würden und somit jährlich hunderte Tote und Schwerverletzte auf den Autobahnen vermieden werden könnten.[50]

Während der ADAC den weiteren Straßenausbau befürwortet und dadurch im restlichen Straßennetz Entlastungen erwartet, verweisen Umweltverbände häufig darauf, dass jede neue Straße zusätzlichen Autoverkehr induzieren würde und somit auch mehr Unfälle zur Folge hätte.

Beim Thema Verkehrsüberwachung fordert der ADAC, dass sie ausschließlich zur Erhöhung der Verkehrssicherheit und nicht als Finanzierungsinstrument öffentlicher Kassen dienen dürfe. Daher sollten die Verantwortlichen bei der Polizei, Städten und Gemeinden sich nach Auffassung des ADAC bei der Verkehrsüberwachung auf ausgewiesene Unfallschwerpunkte und besondere Gefahrenstellen konzentrieren sowie hierbei angemessene Toleranzen gewähren. Weiterhin fordert der ADAC, dass amtliche Messungen in einer Entfernung von mindestens 150–200 m nach Anfang oder vor Ende einer Geschwindigkeitsbeschränkung erfolgen sollten. Der ADAC begründet seinen Standpunkt damit, dass durch die Transparenz die Akzeptanz von Geschwindigkeitsüberwachung verbessert und somit die Verkehrssicherheit erhöht werde. Wenn hingegen bereits geringfügige Übertretungen von Verkehrsvorschriften im vollen Umfang geahndet werden würden, so würde dies kontraproduktiv für die Erziehungswirkung sein.[51][52]

Polizeibehörden hingegen betonen, dass Verkehrskontrollen auch abseits von Unfallschwerpunkten der Verkehrssicherheit dienen.[53]

Umweltpolitik[Bearbeiten]

Auch milliardenschwere Forderungen zum Aus- und Neubau des Fernstraßennetzes stehen für den ADAC nicht unbedingt in Widerspruch mit dem Umweltschutz. Auf diesem Wege könnten nach Ansicht des Verbandes für die Umwelt und für die Volkswirtschaft schädliche Staus vermieden werden.[54]

Der Verband reklamiert eine „moderate“ Umweltposition für sich. Im Jahr 2007 stellte er in einer Aufforderung, innerstädtische Stauszenarien zu entlasten, zum ersten Mal offiziell fest, dass „das Auto in der Stadt nicht das einzige Verkehrsmittel ist“. Der Verband veröffentlicht regelmäßig Tipps, die den Verbrauchern Anregungen für eine umweltfreundlichere Teilnahme am Straßenverkehr geben. Eine Einbeziehung des Verkehrs in den Emissionsrechtehandel lehnt der ADAC ab, da dies im Verkehrsbereich aufgrund spezifischer Besonderheiten nicht sinnvoll sei. Außerdem hat er sich mehrfach gegen die Einführung von Umweltzonen ausgesprochen, da diese kein geeignetes Instrument zur Bekämpfung der Feinstaubbelastung seien[55] bzw. durch eine eigene Wirksamkeitsuntersuchung von Umweltzonen.[56]

Umweltpolitik sollte sich nach Einschätzung des ADAC in einem Rahmen abspielen, der die Mobilität der Menschen mit dem Auto sichert, und nicht zu Lasten wirtschaftlicher und sozial benachteiligter Bevölkerungsgruppen gehen.

Kritiker des ADAC bewerten die Umweltpolitik als kurzsichtig und populistisch sowie im Sinne der Interessen der Autoindustrie gesteuert. Sie halten dem ADAC vor, das mittlerweile auch von ihm als überhöht anerkannte Verkehrsaufkommen durch eine unablässige Autopropaganda selbst herbeigeredet zu haben.

ADAC Mitfahrclub[Bearbeiten]

Mit dem ADAC Mitfahrclub bietet der ADAC eine Vermittlungsplattform für Mitfahrgelegenheiten an.

Jugendclub ADAC young generation[Bearbeiten]

Im ADAC gibt es seit 1997 einen beitragsfreien Jugendclub, den ADACDRIVE, der jedoch später in ADACyoung generation umbenannt wurde. Kinder und Jugendliche bis zum Alter von 18 Jahren können hier außerordentlich Mitglied werden. Im Vordergrund stehen Themen wie Sicherheit im Verkehr und Informationen rund um den Führerschein. Die Mitgliedschaft ist kostenlos und offeriert Leistungen wie etwa kostenlose Führerscheinbögen zur Online-Vorbereitung auf die Führerscheinprüfung sowie Pannen- und Unfallhilfe für das motorisierte Zweirad oder Leichtkrafträder. Der Jugendclub hat eine eigene Jugend-Internetseite.

ADAC-Pannenstatistik[Bearbeiten]

Hauptartikel: Pannenstatistik

ADAC Postbus[Bearbeiten]

Hauptartikel: Deutsche Post Mobility

Berichterstattung und Kritik in den Medien[Bearbeiten]

ADAC-Satire im Düsseldorfer Karneval, 2014

Der ADAC ist zugleich ein bedeutendes Wirtschaftsunternehmen, 2006 mit einem Jahresumsatz von rund 1,6 Milliarden Euro. Die monatlich erscheinende Mitgliederzeitschrift ADACmotorwelt hat mit einer Auflage von knapp 14 Millionen[57] die höchste in Deutschland und Europa.[58] Daneben gibt der ADAC weitere Zeitschriften heraus, z.B. Deutsches Autorecht.

In den Medien wurde von Fachjournalisten und z.T. auch von Politikern der SPD und der Grünen wiederholt Kritik am Vereinsstatus des ADAC geäußert.[59] Der Vereinsstatus verschaffe dem ADAC erhebliche Vorteile und verhindere die in Wirtschaftsunternehmen übliche Transparenz und Kontrolle, etwa in Form eines Aufsichtsrats. „Eine Hand voll Funktionäre steuert weitgehend unkontrolliert die Geschäfte“, so lautete beispielsweise 2004 das Urteil eines Artikels im Manager Magazin.

Am 10. September 2005 berichtete die Frankfurter Allgemeine Zeitung über einen nicht ordnungsgemäß durchgeführten Autotest des ADAC. Der ADAC bestätigte später entsprechende Berichte. Danach wurde bei einem Autotest zum Dacia Logan ein Reifen beschädigt und ein Ersatzrad aufgezogen, mit dem sogenannte Elchtests durchgeführt wurden, bis das Fahrzeug (damals ohne ESP-Ausstattung) die Bodenhaftung verlor. Der ADAC stellte medienwirksam die Filmaufnahmen ins Internet.[60][61]

Im Januar 2013 strahlte der WDR einen Markencheck über den ADAC aus. Das Vertrauen in den ADAC sei laut den Autoren des Films „übertrieben“, da der ADAC seine politische Macht nicht immer im Sinne seiner Mitglieder einsetze. Des Weiteren sei der ADAC ein „verlässlicher Retter in der Not“ und ein „überzeugender Tester“. Angesichts der Arbeitsbedingungen von Beschäftigten erscheine der ADAC als „zweifelhafter Arbeitgeber“.[62]

Am 21. Januar 2014 warf die Fraktion der Grünen in Trier dem ADAC vor, bei der Rallye Deutschland durch die Manipulation von Besucherzahlen städtische Gelder erschlichen zu haben.[63]

Der Stern meldete am 24. Januar 2014, hochrangige Funktionäre des ADAC, darunter ADAC-Präsident Peter Meyer, hätten Rettungshubschrauber der ADAC Luftrettung verwendet. So soll Meyer beispielsweise im Jahr 2003 mit einem Rettungshubschrauber von einem geschäftlichen Termin am Hamburger Hafen zum Tag der Verkehrssicherheit und dann nach Wolfsburg zu einer Tagung der Kfz-Sachverständigen befördert worden sein.[64] Die Betriebskosten eines ADAC-Rettungshelikopters werden von der ADAC Luftrettung gGmbH mit etwa 60 bis 70 Euro pro Flugminute angegeben.[65] Auch der Ambulanz-Jet des ADAC wurde zweckentfremdet. Vereinschef Peter Meyer hat zugegeben, dass der Verwandte eines Clubmanagers das Flugzeug für eine private Reise nutzte.[66]

Die Bild berichtet am 27. Januar 2014 über den ADAC-Regionalclub Hessen-Thüringen mit Sitz in Frankfurt am Main, der als Geldanlage aus Mitgliedsbeiträgen im Jahr 2008 eine Villa für den Geschäftsführer Andreas Hartel in einem Ortsteil von Bad Homburg vor der Höhe bauen ließ. Der Wert der Immobilie wird auf mindestens 1,5 Millionen Euro geschätzt. Hartel zahlt nach eigenen Angaben hierfür eine monatliche Kaltmiete in Höhe von 3230 Euro. Der CSU-Bundestagsabgeordnete Ulrich Lange, Vorsitzender der Arbeitsgruppe Verkehr und digitale Infrastruktur, kritisierte den Besitz der Immobilie.[67][68]

Am 29. Januar 2014 berichtete die Bild[69] über die zusätzliche private Nutzung eines ADAC-Ambulanzflugzeuges während eines durchgeführten Rückholdienstes mit einem Notarzt an Bord am 4. August 2012 auf dem Flug nach Scharm El-Scheich (Ägypten). Der Sohn einer ehemaligen ADAC-Führungskraft und dessen Freund konnten auf den Notsitzen mitreisen, da sie ihren Charterflug zum Urlaub nach Ägypten verpasst hatten.[70][71]

Die Welt berichtet am 29. Januar 2014 über einen Einsatz des Rettungshubschraubers Christoph 30 am 17. Februar 2006 im Eintracht-Stadion in Braunschweig, um vor dem Fußballspiel der Zweiten Bundesliga mit dem Wind der Rotorblätter den durchnässten Spielrasen zu trocknen. Während dieser Zeit befand sich nach Angaben des ADAC auch ein Notarzt an Bord, falls ein Notfalleinsatz eingetroffen wäre. Den Einsatz im Stadion veranlasst hatte Reinhard Manlik, ehemaliger Vorsitzender des ADAC-Regionalklubs Niedersachsen-Sachsen-Anhalt e. V. im Auftrag des Stadionbetreibers, der Stadthallen GmbH. Nach einer Rüge des Niedersächsischen Ministeriums für Inneres und Sport wurde der rund 45-minütige Einsatz des Rettungshubschraubers von der Stadthallen GmbH bezahlt.[72]

Die Frankenpost berichtet am 30. Januar 2014 über einen namentlich bekannten ehemaligen ADAC-Mitarbeiter, der im Zusammenhang mit den Badegewässer-Untersuchungen dem ADAC Bestechlichkeit vorwirft. Danach sollen im Zeitraum von 1992 bis 2003 entsprechende Informationen zur Wasserqualität an den Badestränden mit dem vom ADAC mit der Untersuchung beauftragten Firmen es zu großzügigigen Werbekostenzuschüssen von Tourismusregionen aus Südeuropa gekommen sein. So soll es in der Zeit auch „Einladungen der Geldgeber zu Vergnügungsreisen mit Gattin“ gegeben haben.[73][74]

Die Süddeutsche Zeitung (SZ) und das NDR-Magazin Panorama berichten am 31. Januar 2014 darüber, dass die Mitarbeiter der Straßenwacht für den Austausch von defekten oder leeren Batterien eine Prämie im einstelligen Prozentsatz des Lohnes erstattet bekommen haben sollen. Die neuen Autobatterien, die die Gelben Engel in ihren Autos dabeihaben, werden von der Firma Varta extra für den ADAC hergestellt. In der SZ behauptet ein ehemaliger Straßenwachtfahrer, der zehn Jahre als Gelber Engel fuhr: „Autofahrern werden Batterien aufgeschwatzt, die sie nicht brauchen oder die sie bei einem regulären Einkauf weit günstiger bekommen könnten.“ Nach der ADAC-Pannenstatistik gab es im Jahr 2012 insgesamt 685.751 Fälle, in denen Autos wegen Batterie-Problemen liegen geblieben waren. In rund 165.000 dieser Fälle verkaufte der ADAC eine neue Autobatterie.[75][76] Auf Nachfrage bestätigte der ADAC laut Spiegel, dass der Batterieservice als „wesentliches Merkmal erfolgreicher Pannenhilfe vor Ort“ Bestandteil der Mitarbeitergespräche sei.[77]

Zeit.de berichtete am 27. Februar 2014, dass der ADAC sogar in Diskotheken aggressive Mitgliederwerbung betreibe. Die beauftragten Vertriebspartner-Agenturen nutzten dabei auch die eingeschränkte Geschäftsfähigkeit nach Alkoholgenuss aus. Zudem seien durch externe Vertriebsagenturen, die dem ADAC weisungsgebunden seien, auch minderjährige Kinder teils gegen das Wissen der Eltern zum ADAC-Starter-Mitglied geworben worden. Diese zunächst kostenlosen Mitgliedschaften würden sich automatisch ein Jahr nach Beginn der Volljährigkeit in kostenpflichtige Vollmitgliedschaften umwandeln. Zudem seien durch die Vertriebspartner Provisionen an Fahrlehrer ausgeschüttet worden, wenn diese neue Mitglieder angeworben hätten. Der Verein profitiere von den Praktiken in zweierlei Hinsicht. Zum einen erhöhten die Jugendlichen ab dem Tag ihrer Volljährigkeit die Mitgliederzahl. Zum anderen senkten sie gleichzeitig den Altersdurchschnitt. Außerdem sichere sich der Verein im Voraus ein positives späteres Beitragsaufkommen.[78]

Im März 2014 wurde bekannt, dass der ADAC 500 Millionen Euro Steuern nachzahlen muss, da der Verein, der über seine Unfall- und Pannenhilfe auch als Versicherer auftrete, für die Jahre 2007 bis 2009 keine Versicherungssteuer gezahlt habe.[79]

Am 23. April 2014 berichtete die Süddeutsche Zeitung von Vorwürfen, der ADAC habe bei der Pannenhilfe bestimmte Kundengruppen bevorzugt. Bevorzugt würden nicht ADAC-Mitglieder oder ADAC-Plus-Mitglieder, sondern Autofahrer mit einer Mobilitätsgarantie von Autoherstellern, mit denen der ADAC zusammenarbeitet.[80]

Am 4. Mai 2014 berichteten Spiegel Online und Zeit.de, dass der ADAC deutlich mehr Geld besitze als bisher bekannt. Ein Geheimpapier namens Gauvergleich 2012 offenbare ein gewaltiges Vermögen von knapp 3,5 Milliarden Euro. Etwa die Hälfte davon sei 2012 in Wertpapieren angelegt gewesen, circa 400 Millionen Euro lägen bei der Postbank und anderen Kreditinstituten sowie weitere 755 Millionen Euro steckten in Immobilien, oft in bester Innenstadtlage. Die Vermögenswerte, die aus dem Papier hervorgingen, seien deutlich höher als die bisher veröffentlichten Zahlen von 2,16 Milliarden Euro Vermögen. Woher die Differenz stamme, sei noch nicht offengelegt. Derweil sorge sich der Verein nicht etwa um die Bereinigung der Skandale, sondern stecke seine Energie vorrangig in den Erhalt seines Vereinsstatus'.[81][82]

In Folge der skandalbehafteten Informationspolitik des ADAC ist der Automobilclub am 5. Juli 2014 mit der Negativauszeichnung "Verschlossene Auster" prämiert worden. Nach Ansicht des Journalistenvereins Netzwerk Recherche ist der ADAC "Informationsblockierer des Jahres".[83]

Im Rahmen der Krisenbewältigung bietet der Automobilclub seit Oktober 2014 Reparaturbetrieben nicht mehr an, die Aufschrift "ADAC Werkstatt" zu tragen, sondern widmet sich seitdem wieder dem Test von Werkstätten.[84]

Manipulationen beim Gelben Engel[Bearbeiten]

Am 18. Januar 2014 trat Michael Ramstetter, Kommunikationsdirektor des ADAC und Chefredakteur der Mitgliederzeitung ADAC Motorwelt, nach Manipulationsvorwürfen bei der Vergabe des Autopreises Gelber Engel zurück. Es soll bei dem am 16. Januar 2014 ausgezeichneten Siegerauto VW Golf nach Angaben der Süddeutschen Zeitung nur 3.409 Stimmen statt der in einem ADAC-Dokument genannten 34.299 Stimmen gegeben haben.[85][86] Laut ADAC habe Ramstetter nicht die Rangfolge der Gewinner verändert, wohl aber die Stimmzahlen vervielfacht.[87] Die Geschäftsführung räumte ein, dass solche Manipulationen mehrere Jahre lang praktiziert worden seien.[88] Nach der Einschätzung des Automobilexperten Ferdinand Dudenhöffer liegt das Problem im System des ADAC, das keine hinreichende Kontrolle ermögliche und daher grundlegend überarbeitet werden müsse. Insbesondere müssten jene bestehenden Verflechtungen abgebaut werden, durch welche die für Testorganisationen notwendige Unabhängigkeit bislang verhindert würde.[89] ADAC-Präsident Peter Meyer schloss am 20. Januar seinen Rücktritt wegen des Skandals aus; er sei „Garant für die Aufklärung der Sache“.[90]

ADAC-Geschäftsführer Karl Obermair schilderte in einem am 22. Januar 2014 veröffentlichten Interview Details des Vorgangs.[91]

Am 22. Januar 2014 gab ADAC-Präsident Peter Meyer bekannt, der Autopreis werde in Zukunft nicht mehr vergeben.[92]

Am 6. Februar 2014 berichtete die SZ, beim Autopreis Gelber Engel sei neben den Stimmzahlen auch die Rangfolge verändert worden. Hinweise auf ähnliche Manipulationen gibt es nun auch bei früheren Wahlen.[93]

In einem Gutachten[94] kam die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Deloitte als unabhängige Prüferin zu dem Schluss, dass sowohl die Stimmenzahl künstlich erhöht als auch die Rangfolge der Platzierungen in der umstrittenen Wahl absichtlich verändert wurde. Ursachen dafür seien sowohl Fehler in der Datenverarbeitung als auch bewusste Manipulation durch den zuständigen Mitarbeiter. Zudem lägen Anhaltspunkte dafür vor, dass ähnliche Veränderungen auch in den Vorjahren vorgenommen worden seien.[95][96] Laut dem vom ADAC in Auftrag gegebenen Gutachten ist zwischen 2009 und 2013 neben der Teilnehmerzahl auch die Rangfolge der Fahrzeuge gefälscht worden. Der ADAC bereitet aus diesem Grund rechtliche Schritte gegen den inzwischen zurückgetretenen ADAC-Kommunikationschef Michael Ramstetter vor.[97] Ramstetter hatte außerdem versucht, das Ranking der Kategorie Reiselimousine 2014 zu manipulieren, indem der Zweitplatzierte unrechtmäßig zum Sieger erklärt werden sollte. Dank eines aufmerksamen Mitarbeiters konnte dieser Manipulationsversuch aber vereitelt werden.[98] Ramstetter hat inzwischen selbst Klage beim Arbeitsgericht München gegen seine Kündigung eingereicht. Laut Medienberichten wird der ADAC durch die gegenseitigen gerichtlichen Auseinandersetzungen bei seiner Neuausrichtung behindert.[99]

Am 10. Februar 2014 legte ADAC-Präsident Peter Meyer sein Amt nieder.[100]

Der ADAC hat sich Anfang April 2014 von seinem ehemaligen Geschäftsführer Karl Obermair getrennt. Ob die Trennung einvernehmlich[101] oder im Streit wegen überzogener Geldforderungen[102] erfolgte, ist nicht geklärt.

Die deutschen Automobilkonzerne Mercedes, BMW und VW gaben nach dem Manipulationsskandal 40 Siegerpokale des Gelben Engels mit Hinweis auf die fehlende Glaubwürdigkeit zurück.[103]

Als Folge des Manipulationsskandals kündigten dem ADAC per Saldo 1,5 % der Mitglieder. Dies sind insgesamt mehr als 250.000 Mitglieder, die den Verein verlassen haben.[104]

Fuhrpark und Fahrzeuge von Vertragsunternehmern[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Hans Bretz: 50 Jahre ADAC im Dienste der Kraftfahrt. Allgemeiner Deutscher Automobil-Club, München 1953.
  • 25 Jahre ADAC Gau 7a, Hamburg-Lübeck. 1904–1929. Festschrift. Allgemeiner Deutscher Automobil-Club/Gau Hansa, Hamburg 1929.
  • ADAC-Adressbuch. Allgemeiner Deutscher Automobil-Club, München 1914.
  • Technisches ADAC-Jahrbuch. Herausgegeben vom Allgemeinen Deutschen Automobil-Club e. V., München/Berlin, Reichsverband der Kraftfahrzeugbesitzer Deutschlands. ADAC, Augsburg 1933.
  • Michael Dultz [Redaktion]: 100 Jahre ADAC. Bilder, Storys, Hintergründe. 1903–2003. ADAC-Verlag, München 2003, ISBN 3-89905-149-1.

Rundfunkberichte[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Wiktionary: ADAC – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen
 Commons: ADAC – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
 Wikinews: ADAC – in den Nachrichten

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b c Satzung des Allgemeinen Deutschen Automobil-Clubs e.V. (ADAC) von 2012 (PDF; 130 kB) adac.de. Juni 2012. Abgerufen am 24. November 2013.
  2. Viertelmillion Mitglieder kündigen beim ADAC, Die Welt Online, 4. April 2014
  3. ADAC Luftrettung Bilanz 2012 (PDF-Datei; 12 kB) 22. Januar 2013. Abgerufen am 28. Januar 2013.
  4. Till Bastian: Das Jahrhundert des Todes. Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen 2000, ISBN 3-525-01457-0, S. 101 (online).
  5. Polizeilich erfasste Unfälle. Destatis.de, abgerufen am 15. Januar 2014
  6. http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-41458151.html
  7. http://www1.wdr.de/fernsehen/aks/themen/tempolimit130.html
  8. Der Auto-Darf-Alles-Club. In: Der Spiegel, 10. Juli 1989, abgerufen am 21. Januar 2014
  9. Der Spiegel 3/2003: Führerschein: Mit 17 ans Steuer? spiegel.de (abgerufen am 22. Januar 2014)
  10. 100 Jahre ADAC > Chronik > 1994–2003, abgerufen am 9. März 2011
  11. W. Ehrensberger: ADAC will die Mitgliedsbeiträge erhöhen. In: Die Welt, 29. März 2004, abgerufen am 20. Januar 2014
  12. juristisch korrekt ist es eine Mitgliederversammlung § 32 BGB
  13. http://www.morgenpost.de/nachrichten/article124706276/ADAC-Praesident-Peter-Meyer-legt-sein-Amt-nieder.html
  14. Die Präsidenten. ADAC.de, abgerufen am 7. Januar 2013.
  15. Dorothee Hochstetter: Motorisierung und „Volksgemeinschaft“. Das Nationalsozialistische Kraftfahrkorps (NSKK) 1931–1945. Oldenbourg-Verlag, München 2005, ISBN 3-486-57570-8, S. 224
  16. ADAC wählt spätestens im Mai 2015 neuen Präsidenten, FAZ vom 12. Mai 2014, abgerufen 21. Mai 2014
  17. Geschäftsführung und Direktion abgerufen am 18. März 2014
  18. Die ADAC-Regional-Clubs
  19. Satzung ADAC Niedersachsen/Sachsen-Anhalt e.V. Stand: 31. März 2013 (PDF; 238 KB), abgerufen am 24. Januar 2014
  20. In: ADAC Motorwelt, Nr. 3/2014, Seite 78
  21. Gerhard Hegmann, Andre Tauber: Mit diesen Klauseln schottet sich die ADAC-Spitze ab. In: Die Welt, 25. Januar 2014, abgerufen am 1. Februar 2014
  22. Die Straßenmacht. In: Manager Magazin, Nr. 8/2004, 23. Juli 2004, S. 30
  23. www.sauerbruchhutton.com ADAC-Zentrale, aufgerufen am 6. Oktober 2013
  24.  ADAC-Motorwelt. Nr. Mai, 2012, ISSN 0007-2842, S. 84 f..
  25. Verwendung der Mitgliederbeiträge 2012. presse.adac.de. 1. Juni 2003. Abgerufen am 20. Januar 2014.
  26. Verwendung der Mitgliederbeiträge 2008. presse.adac.de. 14. August 2009. Abgerufen am 11. Februar 2011.
  27. Konzernabschluss zum 31. Dezember 2012 im eBundesanzeiger
  28. Insolvente-Rennstrecke auf taz.de
  29. Zahlen und Fakten (Stand: Januar 2014). adac.de. Abgerufen am 24. Januar 2014.
  30. Liste der ADAC-Luftrettungsstützpunkte (Stand: Januar 2014). adac.de. Abgerufen am 24. Januar 2014.
  31. Jahresabschluss zum 31. Dezember 2012 im eBundesanzeiger
  32. ADAC Ambulanz abgerufen am 9. März 2011
  33. Leitbild des ADAC
  34. ADAC in China - Verkaufshelfer der Autoindustrie? Artikel auf motorsport-total.com vom 20. November 2009
  35. Historie des ADAC
  36. Ein Engel im Trentino. In: ADAC Oldtimerwelt Nr. 2/2011, hier S. 8 (PDF; 1,0 MB).
  37. Winterzeit ist Pannenzeit Welt-Online, (11. April 2012)
  38. Straßenwacht-Bilanz 2011 ADAC e.V., (11. April 2012)
  39. Die Zentrale der Gelben Engel NGZ Online, (11. April 2012)
  40. Lkw-Pannenhilfe und Mobilitäts-Hilfe für Nutzfahrzeuge
  41. ADAC-Pannenhilfe-Bilanz 2012
  42. ADAC Presseservice. Presse.adac.de. Abgerufen am 11. Februar 2011.
  43. ADAC-Bilanz 2009: Größtes Mitglieder-Plus seit Wiedervereinigung auto-reporter.net (Meldung vom 15. Juli 2010), abgerufen am 9. März 2011
  44. Netzwerk Europäische Bewegung Deutschland: ADAC. Europäische Bewegung Deutschland. Abgerufen am 11. Februar 2011.
  45. europenet24. (Lkw-Pannenhilfe)
  46. Fachinformationen. ADAC, abgerufen am 1. Februar 2014. Standpunkte – Downloadübersicht (Version vom 30. Januar 2013 im Internet Archive)
  47. Führerscheintourismus gefährdet Verkehrssicherheit/ADAC kritisiert EuGH-Urteil/Club fordert Rücknahme von illegal erworbenen Führerscheinen. Pressemitteilung des ADAC auf der Website des Deutschen Verbände Forums, 30. Mai 2006. Abgerufen am 1. Februar 2014.
  48. Trainingsorte im Überblick. ADAC-Website, abgerufen am 24. Januar 2014
  49. Kein Tempolimit auf Autobahnen (PDF; 858 KB). ADAC, München 2013, abgerufen am 1. Februar 2014
  50. VCD-Standpunkt Tempolimit. Vcd.org. 30. November 2010. Abgerufen am 11. Februar 2011.
  51. ADAC zur Sache: Die Knöllchenbilanz. Website des ADAC, abgerufen am 19. November 2013
  52. ADAC zur Sache: Verkehrsüberwachung. Website des ADAC, abgerufen am 19. November 2013
  53. ADAC-Anwalt ficht Gerichtsurteil an
  54. Fachinformationen des ADAC
  55. Zweifelhafte Umweltzone. ADAC. Abgerufen am 18. Mai 2012.
  56. Wirksamkeit von Umweltzonen (PDF; 80 KB) ADAC. Juni 2009. Abgerufen am 18. Mai 2012.
  57. Auflage ADAC-Motorwelt
  58. Meedia Top 100 Zeitschriften
  59. Merle Hilbk: „Nicht so viel mauscheln“. In: Die Zeit, 29. Juli 1999 (Interview mit Michael Adams)
  60. Holger Appel: Hat der ADAC geschummelt? In: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 10. September 2005, abgerufen am 1. Februar 2014
  61. Holger Appel: ADAC trickste auch bei Autotest. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 20. Januar 2014, abgerufen am 1. Februar 2014
  62. Der ADAC-Check. WDR, Erstausstrahlung am 14. Januar 2013, 20:15 Uhr.
  63. Grüne werfen ADAC Manipulation bei Deutschland-Rallye vor. In: Zeit Online, 21. Januar 2014, abgerufen am 22. Januar 2014
  64. ADAC-Präsident fliegt im Rettungshubschrauber. In: Stern, 24. Januar 2014, abgerufen am 1. Februar 2014
  65. Michael Kröger: ADAC-Affäre: So viel kostet der Dienstflug im Rettungshelikopter. Spiegel Online, 24. Januar 2014, abgerufen am 25. Januar 2014.
  66. ADAC-Führungsriege: Auch Ambulanz-Jet wurde privat genutzt. In: Spiegel Online. 26. Januar 2014, abgerufen am 28. Januar 2014.
  67. ADAC-Regionalklub baute Villa für Geschäftsführer. In: Die Welt, 27. Januar 2014, abgerufen am 1. Februar 2014
  68. ADAC soll Luxusvilla für Manager gebaut haben. In: Zeit Online, 27. Januar 2014, abgerufen am 1. Februar 2014
  69. http://www.bild.de/geld/wirtschaft/adac/chefin-schickte-sohn-mit-rettungs-jet-in-den-urlaub-34438380 - mittlerweile gelöscht - In Bild, 29. Januar 2014
  70. http://www.focus.de/finanzen/news/er-verpasste-den-flug-nach-aegypten-adac-managerin-schickt-sohn-mit-jet-in-den-badeurlaub_id_3575891.html In Focus Money, 29. Januar 2014, abgerufen am 18. Februar 2014
  71. http://www.tagesspiegel.de/wirtschaft/adac-sohn-einer-ex-managerin-flog-mit-ambulanz-jet-in-den-urlaub/9399410.html In: Der Tagesspiegel, 29. Januar 2014, abgerufen am 18. Februar 2014
  72. Andre Tauber: ADAC-Heli trocknete Rasen im Braunschweiger Stadion. In: Die Welt, 29. Januar 2014, abgerufen am 1. Februar 2014
  73. Bestechung bei Gewässer-Prüfung? In: Kölner Stadt-Anzeiger, 30. Januar 2014, abgerufen am 1. Februar 2014
  74. Badegewässer-Test: Ex-Mitarbeiter wirft ADAC Bestechlichkeit vor. In: Spiegel Online, 30. Januar 2014, abgerufen am 1. Februar 2014
  75. ADAC-Pannenhelfer verdienen an Auto-Batterien. In: Süddeutsche.de, 31. Januar 2014, abgerufen am 1. Februar 2014
  76. ADAC-Pannenhelfer verdienten mehr, wenn sie Autofahrern Batterien aufschwatzten. In: Focus Money Online, 31. Januar 2014, abgerufen am 1. Februar 2014
  77. Abzock-Vorwurf: ADAC-Pannenhelfer kassieren Bonus für Autobatterien. In: Spiegel Online, 31. Januar 2014, abgerufen am 1. Februar 2014
  78. ADAC: Mitgliederjagd in der Disco. In: Zeit.de, 27. Februar 2014, abgerufen am 27. Februar 2014
  79. Schulden beim Fiskus: ADAC muss 500 Millionen Euro Steuern nachzahlen. (Spiegel Online, 9. März 2014.)
  80. Bastian Obermayer, Uwe Ritzer: Kunden zweiter Klasse. In: Süddeutsche Zeitung, 23. April 2014, abgerufen am 24. April 2014
  81. ADAC-Skandal: Geheimdossier belegt gigantisches Vermögen. In: Spiegel.de, 4. Mai 2014, abgerufen am 4. Mai 2014
  82. Geheimpapier offenbart Reichtum des ADAC. In: Zeit.de, 4. Mai 2014, abgerufen am 4. Mai 2014
  83. ADAC bekommt Negativpreis "Verschlossene Auster". In: spiegel.de, 5. Juli 2014, abgerufen am 12. Juli 2014
  84. Krisenbewältigung: ADAC beendet Geschäfte mit Werkstätten. In: spiegel.de, 12. September 2014, abgerufen am 12. September 2014
  85. Bastian Obermayer, Uwe Ritzer: Manipulation beim Gelben Engel? In: Süddeutsche Zeitung, 14. Januar 2014, abgerufen am 20. Januar 2014
  86. ADAC rauscht in die Vertrauenskrise. In: Handelsblatt, 19. Januar 2014, abgerufen am 20. Januar 2014
  87. Bastian Obermayer, Uwe Ritzer: ADAC hat offenbar schon früher manipuliert. In: Süddeutsche Zeitung, 19. Januar 2014, abgerufen am 20. Januar 2014
  88. ADAC frisierte Zahlen für „Gelben Engel“ seit Jahren. In: Focus Online, 20. Januar 2014, abgerufen am 20. Januar 2014
  89. Bundesregierung: ADAC soll alle Karten auf den Tisch legen. In: Hamburger Abendblatt, 20. Januar 2014, abgerufen am 20. Januar 2014
  90. Rücktritt ausgeschlossen: ADAC-Präsident sieht sich als Garant der Aufklärung. In: Spiegel Online, 21. Januar 2014, abgerufen am 21. Januar 2014
  91. Margret Hucko, Christoph Stockburger: ADAC-Geschäftsführer Karl Obermair: „Herr Ramstetter war für uns nicht greifbar“. In: Spiegel Online. 22. Januar 2014, abgerufen am 22. Januar 2014.
  92. ADAC stellt Autopreis „Gelber Engel“ ein. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 22. Januar 2014, abgerufen am 1. Februar 2014
  93. ADAC begünstigte BMWKommentar
  94. PDF: Deloitte-Untersuchungsbericht In: http://www.adac.de,/ 10. Februar 2014, abgerufen am 11. Februar 2014
  95. Affäre um ADAC-Preis. In: Auto-Service.de, 7. Februar 2014, abgerufen am 7. Februar 2014
  96. Deloitte legt Untersuchungsbericht vor In: http://www.adac.de,/ 10. Februar 2014, abgerufen am 11. Februar 2014
  97. ADAC-Skandal: Gelber Engel schon seit Jahren manipuliert. In: Spiegel Online, 17. Februar 2014, abgerufen am 17. Februar 2014
  98. Prüfer decken weiteren Manipulationsversuch auf In: Spiegel Online, 25. Februar 2014, abgerufen am 25. Februar 2014
  99. Ex-Pressechef Ramstetter klagt gegen Entlassung In: Spiegel Online, 1. April 2014, abgerufen am 1. April 2014
  100. ADAC-Präsident Peter Meyer tritt zurück In: stern.de, 10. Februar 2014, abgerufen am 10. Februar 2014
  101. http://www.rundschau-online.de/wirtschaft/-karl-obermair-adac-trennt-sich-von-ex-geschaeftsfuehrer,15184892,26746786.html
  102. ADAC und Obermair trennen sich im Streit In: Handelsblatt.de, 1. April 2014, abgerufen am 1. April 2014
  103. Autohersteller geben 40 „Gelber-Engel“-Trophäen an ADAC zurück In: spiegel.de, 16. Februar 2014, abgerufen am 16. Februar 2014
  104. ADAC-Skandal: Kündigungswelle hält an' In: spiegel.de, 7. Mai 2014, abgerufen am 7. Mai 2014