Allianz der Mitte
| Allianz der Mitte | |
| Parteivorsitzender | Hans Weide |
| Stellvertretende Vorsitzende | Ursula Saul Bernhard Leusmann Erika Lohe Joachim Fulde |
| Bundesgeschäftsführer | Franz-Josef Reischmann |
| Bundesschatzmeister | Reinhold Reker |
| Gründung | 5. Juni 2004 |
| Gründungsort | Friedrichshafen |
| Auflösung | 14. Januar 2012 (Fusion mit der Deutschen Konservativen Partei) |
| Hauptsitz | Rathausstr. 12 77963 Schwanau |
| Bundestagsmandate | keines |
| Mitgliederzahl | 200 (Stand: Mai 2010) |
| Mindestalter | 16 Jahre |
| Website | www.adm-partei.de |
Die Allianz der Mitte (Kurzbezeichnung: ADM) war eine sich selbst als „bürgerlich-konservativ“ beschreibende deutsche Kleinpartei, die in vier Bundesländern[1] über Landesverbände verfügte. Die ADM funsionierte am 14. Januar 2012 mit der Deutsche Konservative Partei.[2]
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Inhaltliches Profil
Erklärtes Ziel der ADM war die Sicherung des Sozialstaates für nachkommende Generationen und massiver Schuldenabbau der öffentlichen Hand. Einige Vorschläge dies zu erreichen waren: Reduzierung der Parlamente und der Anzahl der Bundesländer auf die Hälfte, Privatisierung der Sozialversicherungen mit Kapitaldeckung (wirklicher Eigentumsschutz durch das Grundgesetz), Begrenzung der Bürokratie durch Reduzierung des Beamtentums auf rein staatsrechtliche Aufgaben und Einführung von Verfallsdaten für Gesetze, Staatsanwaltliche Vollmacht für die Rechnungshöfe. Die Partei forderte außerdem die Schaffung einer neuen Verfassung, da ihrer Meinung nach Deutschland seit 1948 keine habe.
[Bearbeiten] Geschichte
Die ADM wurde 2004 als Nachfolgerin der Rentnerinitiative 2004 in Baden-Württemberg gegründet. Demzufolge hat die Rentenpolitik für die Partei einen hohen Stellenwert, die Rentnerinitiative wurde als Untergruppierung der Partei weitergeführt.
[Bearbeiten] Wahlergebnisse
Bei der Landtagswahl in Baden-Württemberg am 26. März 2006 erzielte die ADM in 27 von insgesamt 70 Wahlkreisen 7410 oder 0,2 Prozent der gültigen Stimmen.[3]
Der Wahlvorschlag der ADM wurde zur Europawahl 2009 in Deutschland[4] nicht zugelassen. Zur Bundestagswahl 2009 wurde sie jedoch zugelassen[5] und trat in Baden-Württemberg mit einer Landesliste an, während sie in Niedersachsen an fehlenden Unterstützungsunterschriften scheiterte. Sie erhielt 2889 Zweitstimmen.
[Bearbeiten] Einzelnachweise
- ↑ Landesverbände Der ADM abgerufen am 15. Januar 2010
- ↑ DEUTSCHE KONSERVATIVE und ADM vereinigt!
- ↑ Ergebnisse der Landtagswahlen in Baden-Württemberg 1992-2006, abgerufen am 14. Mai 2009
- ↑ Vgl. Pressemitteilung des Bundeswahlleiters zu den eingereichten Listen vom 1. April 2009.
- ↑ Vgl. Pressemitteilung des Bundeswahlleiters vom 17. Juli 2009, abgerufen am 17. Juli 2009