Allmänna Svenska Elektriska Aktiebolaget

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ASEA-Logo vor 1933

Allmänna Svenska Elektriska Aktiebolaget (ASEA) war ein schwedisches Elektrotechnikunternehmen. Am 8. Februar 1988 fusionierte der Konzern mit der Schweizer Brown, Boveri & Cie zur ABB mit Hauptsitz in Zürich (Schweiz). Die ASEA stellte mit dem Schweden Percy Barnevik den ersten CEO der ABB.

Geschichte[Bearbeiten]

Das Unternehmen wurde 1883 als Elektriska Aktiebolaget in Stockholm gegründet. In der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts entwickelte man eine Technik zur Hochspannungs-Gleichstrom-Übertragung. Das Unternehmen arbeitete auch an der Entwicklung und Produktion von Elektrolokomotiven, Straßenbahnen und Zügen.

Nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten in Deutschland 1933 wurde das Firmenlogo geändert, das bis dahin hauptsächlich aus einem Hakenkreuz bestand. 1950 wandte ASEA sich mit dem Tochterbetrieb ASEA Atom dem Gebiet der Kernenergie zu, und ab 1968 baute man Reaktoren für Kernkraftwerke. Am 15. Februar 1953 stellte Erik Lundblad mit einer Quintus-Presse erstmals synthetische Diamanten her. ASEA übte durch seine Dominanz einen bedeutenden Einfluss auf die Struktur der elektrotechnischen Industrie in Schweden aus.

Im letzten Jahr als selbständiges Unternehmen, 1987, hatte ASEA einen Umsatz von 52 Milliarden SEK (ungefähr 5,7 Milliarden Euro) und beschäftigte 77.000 Personen. Größter Anteilseigner war die Familie Wallenberg über den Investor AB.

Weblinks[Bearbeiten]