Almaș (Arad)

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Almaș
Háromalmás
Almaș (Arad) führt kein Wappen
Almaș (Arad) (Rumänien)
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Basisdaten
Staat: Rumänien
Historische Region: Kreischgebiet
Kreis: Arad
Koordinaten: 46° 17′ N, 22° 14′ O46.28555555555622.233333333333150Koordinaten: 46° 17′ 8″ N, 22° 14′ 0″ O
Zeitzone: OEZ (UTC+2)
Höhe: 150 m
Fläche: 81,27 km²
Einwohner: 2.532 (20. Oktober 2011[1])
Bevölkerungsdichte: 31 Einwohner je km²
Postleitzahl: 317005
Telefonvorwahl: (+40) 02 57
Kfz-Kennzeichen: AR
Struktur und Verwaltung (Stand: 2012)
Gemeindeart: Gemeinde
Gliederung: Almaș, Cil, Joia Mare, Rădești
Bürgermeister: Teodor Avram (Mișcarea Creștin-Liberală)
Postanschrift: Str. Principală, nr. 605
loc. Almaș, jud. Arad, RO–317005
Webpräsenz:
Lage von Almaș im Kreis Arad

Almaș (ungarisch Háromalmás) ist eine Gemeinde im Kreis Arad im rumänischen Kreischgebiet.

Der Ort ist auch unter der deutschen Bezeichnung Almasch und den ungarischen Alsóalmás, Felsőalmás, Kisalmás, Nagyalmás und Almás bekannt.[2]

Geographische Lage[Bearbeiten]

Die Gemeinde Almaș liegt in den nördlichen Ausläufern des Zarand-Gebirges (Munții Zarandului) – ein Gebirgszug des Apuseni-Gebirges –, südlich des Crișul Alb (Weiße Kreisch). Der Ort Almaș, am gleichnamigen Bach – ein linker Zufluss der Weißen Kreisch –, der Nationalstraße (Drum național) DN 79A (VârfurileVărșand) und der Bahnstrecke Arad–Brad gelegen, befindet sich in dem historischen Stuhlbezirk Borossebes des Komitats Arad 39 Kilometer südöstlich von der Kleinstadt Ineu; die Kreishauptstadt Arad befindet sich 96 Kilometer (71 km Luftlinie) westlich von Almaș entfernt.

Geschichte[Bearbeiten]

Der Ort Almaș wurde erstmals 1334 urkundlich erwähnt.[3] Auf dem Areal des eingemeindeten Dorfes Cil (ung. Alcsil) wurden Funde welche nach Angaben von S. Márki und M. Roska in die Spätbronzezeit deuten, gemacht. Diese befinden sich heute im Museum in Budapest.[4]

Die Bewohner leben heute vorwiegend von der Viehzucht, der Landwirtschaft, dem Obstbau und hauptsächlich der Holzverarbeitung.

Bevölkerung[Bearbeiten]

Die Bevölkerung der Gemeinde entwickelte sich wie folgt:

Volkszählung Ethnische Zusammensetzung
Jahr Bevölkerung Rumänen Ungarn Deutsche andere
1880 3.625 3.489 104 32 -
1910 4.164 3.960 166 25 13
1941 3.724 3.653 12 11 48
1977 3.406 3.378 9 4 15
1992 3.119 3.053 5 1 60

Seit 1880 wurde auf dem Gebiet der heutigen Gemeinde die höchste Einwohnerzahl – gleichzeitig die der Rumänen und die der Ungarn – 1910 ermittelt. Die höchste Bevölkerungszahl der Roma (101) wurde 2002 und die der Deutschen 1880 registriert. Des Weiteren bekannten sich einige Einwohner als Slowaken (höchste Einwohnerzahl 5 im Jahr 1910), als Ukrainer (1 im Jahr 1992, 2 im Jahr 2002).[5]

Bei der Volkszählung im Jahr 2002 wurden in Almaș 3.009 Menschen registriert. 2.897 davon waren Rumänen, 101 waren Roma, sechs waren Magyaren, zwei waren Ukrainer. Darüber hinaus wurden je ein Rumäniendeutscher, ein Lipowaner und ein Slowake, registriert. Von den registrierten Menschen waren 2.048 rumänisch-orthodoxen Glaubens, 629 waren Pfingstler, 321 waren Baptisten. Des Weiteren bekannten sich fünf Menschen zum römisch-katholischen glauben, zwei zum griechisch-katholischen und zwei Menschen zum Siebenten-Tags-Adventisten-Glauben. Zwei Menschen wurden ohne Glauben registriert.[6]

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

  • Die orthodoxe Kirche Buna Vestire,[7] 1889 errichtet und der Brunnen „Fantana Iordanului“ nebenan.[8]
  • Eine Quelle in der Nähe des Dorfes Almaş, markiert symbolisch die Grenze des Motzenlandes.

Bilder[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Almaș – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Volkszählung 2011 in Rumänien (MS Excel; 1,3 MB)
  2. Wörterbuch der Ortschaften aus Siebenbürgen
  3. Webpräsenz der Gemeinde Almaș, abgerufen am 12. Februar 2012
  4. Institute Of Archaeology − Vețel, abgerufen am 12. Februar 2012 (rumänisch)
  5. Volkszählung, letzte Aktualisierung 30. Oktober 2008, S. 11 (ungarisch; PDF; 784 kB)
  6. Volkszählung 2002 (rumänisch)
  7. Die orthodoxe Kirche Buna Vestire auf Biserici.ro
  8. Bild der Kirche und dem Brumnnen „Fantana Iordanului“ auf Panoramio.com