Alma Cogan

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Chartplatzierungen
Erklärung der Daten
Singles
[1]
Tennessee Waltz
  DE 10 14.11.1964 (17 Wo.)
Hill Billy Boy
  DE 39 01.05.1965 (2 Wo.)

Alma Cogan (* 19. Mai 1932 in Stepney, London; † 26. Oktober 1966 in London) hieß eigentlich Alma Angela Cohen und war eine englische Schlagersängerin.

Leben[Bearbeiten]

Bereits 1952 nahm Alma Cogan Schallplatten mit Schlagern auf. Ihr erstes Lied war To Be Worthy of You. Danach sang sie zahlreiche Versionen von US-Hits der frühen 50er Jahre. 1955 hatte sie ihren ersten Nummer-1-Hit in den angelsächsischen Hitparaden: Im Frühjahr dieses Jahres gelang ihr mit Dreamboat der große Durchbruch. Insgesamt war sie als einzige Künstlerin dieser Zeit bis 1960 18 mal in der Liste der meistgespielten englischen Songs. Zwischen 1953 und 1958 erreichten 14 ihrer Singles Top-20-Platzierungen in den britischen Charts.[2] Alma Cogan wurde nicht nur in der Biografie ihrer Schwester immer als The Girl with the Laugh in Her Voice (Das Mädchen mit dem Lachen in der Stimme) bezeichnet. Alma Cogan hatte neben Auftritten in Skandinavien und Japan auch in Deutschland einige Schlagererfolge. Mit der im Oktober 1964 veröffentlichten deutschen Fassung des Klassikers Tennessee Waltz erreichte sie einen zehnten Platz, und mit So fängt es immer an und Ruf mich an, wenn du Zeit hast, ruf an kam sie ebenfalls auf mittlere Plätze. 1965 konnte sie mit Ich war allein einen Top-20-Hit landen.[3]

1966 stellten die Ärzte bei ihr eine Krebserkrankung fest. Sie konnte nicht mehr auftreten, schrieb aber noch einige Titel unter dem Pseudonym Al Western. Alma Cogan, eine Freundin von Brian Epstein und Paul McCartney, die auch einige Lieder der Beatles herausbrachte (Eight Days a Week und Help!), starb an ihrer Krankheit im Alter von 34 Jahren im „Middlesex Hospital“ in London.

Schlager (Auswahl)[Bearbeiten]

  • 1952: Meet Me on the Corner
  • 1953: Till They've All Gone Home
  • 1954: Bell Bottom Blues
  • 1955: Dreamboat; Hernando’s Hideaway; Never Do a Tango with an Eskimo
  • 1956: In the Middle of the House
  • 1960: Train of Love
  • 1964: Mein schönster Traum; Tennessee-Waltz
  • 1965: So fängt es immer an
  • 1966: Lass nicht soviel Zeit vergehn

Literatur[Bearbeiten]

  • Sandra Caron: Alma Cogan. A memoir. Bloomsbury Publishing Ltd., London 1991, ISBN 0-7475-0984-0 (von ihrer Schwester).
  • Alma Cogan – The Girl with the Laugh in Her Voice. Tontäger, 4 CD. mit Beiheft.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. HIT-BILANZ, deutsche Chart Singles 1956-2001 auf CD-ROM; Verlag: TAURUS PRESS Verlag populärer Musik-Literatur GmbH
  2. Ehnert, Günter (Hrsg.): Hit Records. British Chart Singles 1950-1965. Hamburg: Taurus Press, 1988, S. 29f
  3. Ehnert, Günter (Hrsg.): Hit Bilanz. Deutsche Chart Singles 1956-1980. Hamburg: Taurus Press, 1990, S. 50

Weblinks[Bearbeiten]