Almoshof

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

49.49138888888911.061388888889310Koordinaten: 49° 29′ 29″ N, 11° 3′ 41″ O

Almoshof
Stadt Nürnberg
Höhe: 310 m ü. NN
Eingemeindung: 1. November 1923
Postleitzahl: 90427
Vorwahl: 0911
Karte

Gemarkung 3401 Almoshof in Nürnberg

Almoshof ist seit dem 1. November 1923 ein Stadtteil von Nürnberg[1] (Statistischer Stadtteil 7 - Nordwestliche Außenstadt) und befindet sich nördlich des Stadtgebietes, baulich von diesem getrennt. Wie auch andere benachbarte Ortschaften im Knoblauchsland zeigt Almoshof noch dörfliche Strukturen.

Erstmals urkundlich erwähnt wurde Almoshof 1352 als Malmshof (= zum Almanshof). Die Holzschuher hatten bereits kurz nach der ersten Erwähnung Grundbesitz in Almoshof, übten die Dorf- und Gemeindeherrschaft aus und errichteten schon im frühen 15. Jahrhundert den ersten Herrensitz. Später folgten weitere Nürnberger Patrizier, wie die Stromer, Praun und Imhoff mit ihren Schlösschen. Im zweiten Markgrafenkrieg wurde der Ort und die vier Herrensitze zerstört und in den Folgejahren wieder aufgebaut.

Schloss von Südwest, 2005

Das Schloss, einst Herrensitz der Patrizierfamilie Holzschuher, wird seit 1976 als kulturelle Begegnungsstätte genutzt.

In Resten, teilweise versetzt, ist auch der ehemalige Praun'sche Herrensitz noch vorhanden (Irrhainstraße).

Siehe auch[Bearbeiten]

 Commons: Almoshof – Album mit Bildern, Videos und Audiodateien

Literatur[Bearbeiten]

  • Dehio: Bayern I: Franken, 2. Aufl., München 1999, S. 12.
  • Günther P. Fehring und Anton Ress (†): Die Stadt Nürnberg. Kurzinventar, 2. Aufl. bearb. von Wilhelm Schwemmer, München: Dt. Kunstverl. 1977 [unver. Nachdruck 1982] (= Bayerische Kunstdenkmale; 10), S. 267 - 270.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1.  Wilhelm Volkert (Hrsg.): Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980. C.H.Beck’sche Verlagsbuchhandlung, München 1983, ISBN 3-406-09669-7. Seite 602