Alois Glück
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Alois Glück (* 24. Januar 1940 in Hörzing (Gemeinde Traunwalchen) im Landkreis Traunstein) ist ein CSU-Politiker.
Nach einer journalistischen Laufbahn wurde der gelernte Landwirt 1970 für die CSU in den Bayerischen Landtag gewählt. 1986 berief ihn Franz Josef Strauß zum Staatssekretär im Bayerischen Staatsministerium für Landesentwicklung und Umweltfragen, seit 1988 führte er als Vorsitzender die CSU-Landtagsfraktion und von 1994 bis 2007 den CSU-Bezirksverband Oberbayern. Im Jahr 2003 wurde er zum Landtagspräsidenten gewählt. Zur Landtagswahl in Bayern 2008 stand er nicht mehr zur Wahl.
Seit Juli 1999 ist Glück zusätzlich Vorsitzer der Grundsatzkommission der CSU. Als solcher trug er maßgeblich zur Erarbeitung strategischer Positionspapiere der CSU wie „Aktive Bürgergesellschaft“ und „Soziale Marktwirtschaft für das 21. Jahrhundert“ bei. Nach einem zweijährigen Erarbeitungsprozess unter der Federführung Glücks wurde 2007 das neue Grundsatzprogramm „Chancen für alle ! In Freiheit und Verantwortung gemeinsam Zukunft gestalten“ verabschiedet. Gesellschaftliches Leitbild darin ist die „solidarische Leistungsgesellschaft“ als Modell, das Eigenverantwortung der Bürger und Solidarität der Gesellschaft miteinander verbindet.
Neben seiner politischen Laufbahn hat Glück auch viele Ehrenämter angenommen. So gehört er seit 1983 dem Zentralkomitee der deutschen Katholiken an, ist Vorsitzender der Bergwacht Bayern, des Fördervereins Caritas-Kinderdorf Irschenberg, des Freundeskreis Abtei Frauenwörth sowie Stellvertretender Vorsitzender der Hanns-Seidel-Stiftung.
Er ist außerdem Kuratoriumsmitglied der Eugen-Biser-Stiftung sowie des dem CVJM nahestehenden Vereins ProChrist.
[Bearbeiten] Auszeichnungen
- 1979: Bayerischer Verdienstorden
- 2005: Ehrenbürgerschaft der Stadt Traunreut
- 2008: Ehrenbürgerschaft der Gemeinde Beutelsbach
- 2008: Großes Verdienstkreuz mit Stern des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland
[Bearbeiten] Weblinks
Bis zum Ende des Königreichs Bayern:
Kammer der Abgeordneten (1819–1918): S. v. Schrenck | K. v. Seinsheim | H. v. Rotenhan | C. F. Heintz | K. Kirchgessner | G. v. Lerchenfeld | F. v. Hegnenberg-Dux | J. Pözl | L. v. Weis | K. v. Ow | F. v. Stauffenberg | J. v. Walter | A. v. Clemm | G. v. Orterer | Th. v. Fuchs
Zwischen den Weltkriegen:
Prov. Nationalrat (1918–1919): F. Schmitt – Bayer. Landtag (1919–1933): F. Schmitt | H. Königbauer | G. Stang | H. Esser
Nach dem Zweiten Weltkrieg:
Bayer. Beratender Landesauschuss (1946): G. Stang – Bayer. Verfassunggebende Landesversammlung (1946): M. Horlacher – Bayer. Landtag (seit 1946): M. Horlacher | G. Stang | A. Hundhammer | H. Ehard | R. Hanauer | F. Heubl | W. Vorndran | J. Böhm | A. Glück | B. Stamm
Alois Hundhammer (1946–1951) | Georg Meixner (1951–1958) | Franz Heubl (1958–1962) | Ludwig Huber (1962–1972) | Alfred Seidl (1972–1974) | August Lang (1974–1982) | Gerold Tandler (1982–1988) | Alois Glück (1988–2003) | Joachim Herrmann (2003–2007) | Georg Schmid (seit 2007)
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Glück, Alois |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Politiker (CSU) |
| GEBURTSDATUM | 24. Januar 1940 |
| GEBURTSORT | Hörzing (Gemeinde Traunwalchen, Landkreis Traunstein) |

