Alois von Erhardt

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Alois von Erhardt (1831 - 1888)
Bgm. Erhardt-Brunnen auf der Maximiliansbrücke, Carl Fischer 1893[1]

Alois von Erhardt (* 16. Juni 1831 in Speinshart; † 26. Mai 1888) war ein bayerischer Politiker.

Erhard war der Sohn eines Volkschullehrers. Er studierte in München, wo er Mitglied des Corps Palatia München wurde, und in Erlangen Jura und trat dann in den bayrischen Staatsdienst ein. Am 9. Dezember 1869 wurde er in das Gemeindebevollmächtigtenkollegium gewählt. Am 20. Dezember 1869 wurde er zu dessen 1. Vorstand gewählt. Vom 14. Juni 1870 bis zum 27. Dezember 1887 bekleidete er das Amt des Ersten Bürgermeisters in München.

In seiner Amtszeit wurden in München zur Verbesserung hygienischen Verhältnisse die Wasserversorgung modernisiert und ein zentraler Schlachthof errichtet.

Er war der erste links-liberale Bürgermeister Münchens und Gründungsmitglied des Deutschen Vereins für öffentliche Gesundheitspflege. Am 26. Mai erlag er einer schweren Nerven- und Gehirnerkrankung. [2]

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Siehe auch

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. Brunnenliste
  2. Bayrische Staatszeitung vom Freitag 22.Febr 2008; Der Rechtsgelehrte und der Stadthygieniker von Ingo Schwab und Manfred Peter Heimers

[Bearbeiten] Weiterführunde Literatur

Die Münchner Oberbürgermeister- Friedrich H. Hettler, Achim Sing (Hrsg.), Volk Verlag München ISBN 978-3-937200-42-2

[Bearbeiten] Weblinks

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