Aloja

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Aloja sds
Wappen von Aloja
Aloja (Lettland)
Red pog.svg
Basisdaten
Staat: Lettland
Landschaft: Livland (lettisch: Vidzeme)
Verwaltungsbezirk: Alojas novads
Koordinaten: 57° 46′ N, 24° 53′ O57.76666666666724.887222222222Koordinaten: 57° 46′ 0″ N, 24° 53′ 14″ O
Einwohner: 2.010
Fläche: 3,24 km²
Bevölkerungsdichte: 620,37 Einwohner je km²
Höhe:
Webseite: www.aloja.lv
Postleitzahl:
ISO-Code:

Aloja (deutsch: Allendorf) ist eine Kleinstadt im Norden Lettlands und Zentrum der gleichnamigen Verwaltungseinheit.

Geschichte[Bearbeiten]

Der Name Aloja ist livischen Ursprungs. Der Platz wurde erstmals 1449 schriftlich erwähnt, als die Güter Allenberg und Stakenberg in den Besitz eines Fabian Unger kamen. Dieser erhielt vom Erzbistum Riga die Erlaubnis eine Pfarrei zu gründen. 1534 gehörte eine hölzerne lutherische Kirche zum Landgut. Diese wurde 1776 durch eine steinerne ersetzt. Der Ort bestand 1903 lediglich aus zwei Kirchen, zwei Gemeindeschulen, einer Gastwirtschaft, einer Apotheke, einem Doktorat und einem Kaufladen. Nach der Revolution von 1905 wuchs der Ort langsam heran und bekam 1992 die Stadtrechte.

Alojas novads[Bearbeiten]

2009 wurde zusammen mit vier umliegenden Gemeinden und der Stadt Staicele die Verwaltungseinheit Alojas novads gebildet. (Siehe auch: Verwaltungsgliederung Lettlands)

Literatur[Bearbeiten]

  • Hans Feldmann, Heinz von zur Mühlen (Hrsg.): Baltisches historisches Ortslexikon, Teil 2: Lettland (Südlivland und Kurland). Böhlau, Köln 1990, ISBN 3-412-06889-6, S. #.
  • Astrīda Iltnere (Red.): Latvijas Pagasti, Enciklopēdeija. Preses Nams, Riga 2002, ISBN 9984-00-436-8.