Along Came a Spider (Album)

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Along Came a Spider
Studioalbum von Alice Cooper
Veröffentlichung 29. Juli 2008
Aufnahme 2007−2008
Label Steamhammer
Format CD
Genre Hard Rock
Anzahl der Titel 11 (+3)
Laufzeit 44:17
Produktion Greg Hampton, Danny Saber
Chronologie
Dirty Diamonds
(2005)
Along Came a Spider Welcome 2 My Nightmare
(2011)

Along Came a Spider ist das am 29. Juli 2008 veröffentlichte 25. Studioalbum von Alice Cooper.

Alice Cooper schlüpft in dem Album in die Rolle des Serienkillers Spider, der seine Opfer in Spinnenseide einhüllt. Spider will eine eigene Spinne erschaffen, weshalb er jedem seiner Opfer ein Bein abtrennt. Nachdem er bereits sieben Opfern ein Bein abgetrennt hat, kommt es beim achten zu Komplikationen, da sich Spider in sein letztes Opfer verliebt.

Rezeption[Bearbeiten]

Chartplatzierungen
Erklärung der Daten
Alben
Along Came a Spider
  DE 26 08.08.2008 (4 Wo.) [1]
  AT 37 08.08.2008 (5 Wo.) [1]
  CH 37 10.08.2008 (3 Wo.) [1]
  UK 31 09.08.2008 (1 Wo.) [2]
  US 53 16.08.2008 (3 Wo.) [3]

Chris Steffen vom Rolling Stone vergab für Along Came a Spider 3/5 Sternen. Er hebt das Album in textlicher Hinsicht hervor, beklagt aber, dass musikalisch die Einflüsse von Coopers langjährigem Produzenten Bob Ezrin fehlen.[4] Für das Album holte sich Cooper Greg Hampton und Danny Saber, die auch beide am Songwriting beteiligt waren. Musikalisch bewege sich das Album zwischen gesundem Retro und topmodern. Bemängelt wird der Schlagzeugsound, der „etwas zu saftlos daher kommt“.[5]

Frank Thiessies von Metal Hammer sieht das Album in Tradition zu den Vorgängern Welcome to My Nightmare und The Last Temptation, „garniert mit einem Spritzer Zeitgeist“.[6] Das Lied Wake the Dead erinnere an Becks Devil’s Haircut und „mit seinen extrem verzerrten Gitarren und der etwas eigenwilligen Hookline mit dominantem Bass an einen Bastard aus Industrial Danzig und Psychedelic Ozzy“.[7] Wrapped in Silk sei, was den Rhythmus betrifft, vergleichbar mit David Bowie. Den Vergleich mit Bowie zieht auch Alexander Cordas von laut.de: „So wohnt der morbiden Ballade "Killed By Love" und dem theatralischen "Salvation" ganz unverhohlen ein Ziggy Stardust-Flair inne. Die beiden Songs zählen aber zum besten Bowie-Rip-Off der letzten Jahre.“[5] Besonders hervorgehoben werden die Lieder Vengeance is Mine und Killed by Love, das als Hommage an die Beatles angesehen wird („pays homage musically to the Beatles’ "Don’t Let Me Down").[4]

Titelliste[Bearbeiten]

  1. I Know Where You Live (Alice Cooper, Danny Saber, Greg Hampton) − 4:21
  2. Vengeance Is Mine (feat. Slash) (Cooper, Saber, Hampton) − 4:26
  3. Wake the Dead (feat. Ozzy Osbourne) (Cooper, Saber, Osbourne) − 3:53
  4. Catch Me If You Can (Cooper, Saber, Hampton) − 3:15
  5. (In Touch with) Your Feminine Side (Cooper, Chuck Garrick, Keri Kelli, Damon Johnson) − 3:16
  6. Wrapped in Silk (Cooper, Saber, Hampton) − 4:17
  7. Killed By Love (Cooper, Garrick, Kelli, James Bacchi) − 3:34
  8. I’m Hungry (Cooper, Saber, Hampton) − 3:58
  9. The One That Got Away (Cooper, Kelli, Jani Lane) − 3:21
  10. Salvation (Cooper, Saber, Hampton, Bernard Fowler) − 4:36
  11. I Am the Spider (Cooper, Saber, Hampton) − 5:21

2010 wurde das Album mit zusätzlichen Liedern erneut veröffentlicht.

  1. Shadow of Yourself − 3:29
  2. I’ll Still be There − 3:50
  3. Salvation (Unplugged) (Cooper, Saber, Hampton, Fowler) − 4:46

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b c chartsurfer.de: Albumplatzierung in Deutschland, Österreich und der Schweiz
  2. theofficialcharts.com: Albumplatzierung im Vereinigten Königreich
  3. billboard.com: Albumplatzierung USA
  4. a b rollingstone.com: Review von Chis Steffen
  5. a b laut.de: Review von Alexander Cordas
  6. metal-hammer.de: Review von Frank Thiessies
  7. hardharderheavy.de: Review