Alpen-Sockenblume

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Alpen-Sockenblume
Epimedium cf alpinum Alppivarjohiippa Alpsockblomma C IMG 9102.JPG

Alpen-Sockenblume (Epimedium alpinum)

Systematik
Eudikotyledonen
Ordnung: Hahnenfußartige (Ranunculales)
Familie: Berberitzengewächse (Berberidaceae)
Unterfamilie: Berberidoideae
Gattung: Elfenblumen (Epimedium)
Art: Alpen-Sockenblume
Wissenschaftlicher Name
Epimedium alpinum
L.

Die Alpen-Sockenblume (Epimedium alpinum) ist eine Pflanzenart aus der Gattung der Sockenblumen (Epimedium) in der Familie der Berberitzengewächse (Berberidaceae).

Merkmale[Bearbeiten]

Die Alpen-Sockenblume ist eine ausdauernde Pflanze, die Wuchshöhen von 20 bis 40 Zentimeter erreicht. Der Wurzelstock ist kriechend. Der Stängel ist bogig aufrecht und einblättrig. Die Blätter sind doppelt dreizählig gefiedert. Die Teilblätter haben eine Länge von 4 bis 8 Zentimeter und sind herzförmig, lang gestielt und haben helle, nach vorne gerichtete Stacheln. Die Blattoberseite ist dunkelgrün, die Unterseite mattgrün und zerstreut mit kurzen, krausen, rötlichen Haaren bedeckt. Die Blüten haben eine Breite von ungefähr 1 Zentimeter. Jeweils wenige Blüten sind zu einer lockeren Rispe angeordnet. Die Krone besteht aus 4 gelblichen, gespornten Kronblättern. Die 4 bis 6 äußeren Kelchblätter haben eine Länge von bis zu 4 Millimeter, sind grün bis rötlich gefärbt und abfallend, die inneren sind doppelt so groß und dunkelrot. Die Balgfrucht ist bis zu 2 Zentimeter lang und kurz geschnäbelt.

Die Blütezeit ist von Mai bis Juli.

Vorkommen[Bearbeiten]

Das Verbreitungsgebiet der Alpen-Sockenblume erstreckt sich von Albanien bis in die Südalpen, nach Westen reicht es bis Piemont. Die Art kommt in montanen schattigen, warmen Laubwäldern in Höhenlagen bis 1200 Meter vor. Sie ist selten.

Belege[Bearbeiten]

  • Xaver Finkenzeller, Jürke Grau: Alpenblumen (Steinbachs Naturführer). Mosaik Verlag GmbH, München 1996, ISBN 3-576-10558-1.

Weblinks[Bearbeiten]