Alpha Alpha

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Seriendaten
Originaltitel Alpha Alpha
Produktionsland Deutschland
Originalsprache Deutsch
Jahr 1971
Länge 25 Minuten
Episoden 13 in 1 Staffel
Genre Science-Fiction, Fantasy
Produktion ELAN-Film Gierke & Company
Musik Erich Ferstl
Erstausstrahlung 26. April bis 2. August 1972 auf ZDF
Besetzung

Alpha Alpha war eine frühe Science-Fiction-Serie, die sich mit Übersinnlichem beschäftigte und bereits Elemente der späteren US-amerikanischen Erfolgsreihe Akte X – Die unheimlichen Fälle des FBI enthielt.

Handlung[Bearbeiten]

Eigentlich ist Michael Dahlen (Karl-Michael Vogler) Studienrat. Von einer geheimnisvollen Organisation wird er zum Agenten Alpha ausgebildet. Alpha-Agenten gibt es überall auf der Welt, sie kämpfen für diese weltweite Organisation gegen alles, was die menschliche Zivilisation und den Fortbestand des menschlichen Lebens gefährden könnte.

Agent Alpha und seine Kollegen Beta und Gamma ermitteln in den abenteuerlichsten und geheimnisvollsten Fällen und müssen sich dabei auch mit unerklärlichen Phänomenen und Außerirdischen auseinandersetzen. In einer Folge unternimmt Alpha Alpha sogar eine Zeitreise in die deutsche Kaiserzeit. In anderen Episoden geht es um Computer, die versuchen, die Angestellten einer Forschungsanlage zu hypnotisieren, um Personen mit telepathischen Kräften und um solche, die sich aufgelöst haben sollen.

Hintergrund[Bearbeiten]

In Gastrollen waren unter anderem Herbert Tiede, Herbert Fleischmann, Horst Sachtleben, Paul Edwin Roth, Ursula Dirichs und Dietrich Thoms zu sehen.

Regisseur Wolfgang F. Henschel, der heute Stammregisseur Ottfried Fischers ist und in der Vergangenheit neben Ein Fall für zwei auch fünf Edgar-Wallace-Krimis drehte, schrieb alle 13 Folgen selbst. Die Musik komponierte Erich Ferstl, der auch für die Soundeffekte zuständig war.

Wie sehr diese Agentenserie ihrer Zeit voraus war, kann man daran erkennen, dass erst 1970 die letzten Folgen von John Klings Abenteuer gesendet worden waren. Die Aufträge des Agenten John Kling hatten noch auf einer Romanserie der 1920er Jahre basiert. Nach alpha alpha nahm Karl-Michael Vogler die Hauptrolle in einer vergleichsweise altbackenen Fernsehserie an, die wie John Klings Abenteuer ebenfalls nach einem bereits bekannten Helden benannt war und auf alten Romanen beruhte: Kara Ben Nemsi Effendi. Auch diese 1973/1975 ausgestrahlte Serie brachte es auf zwei Staffeln, während alpha alpha schon nach der ersten Staffel abgesetzt worden war. Einen ähnlichen Ansatz wie alpha alpha verfolgte die Miniserie Das Blaue Palais, von der in den Jahren 1974 und 1976 insgesamt fünf Teile ausgestrahlt wurden. Hier versuchte man allerdings nicht wieder, komplexe Theorien in nur 25 Minuten darzustellen, sondern widmete jedem Thema ganze 90 Minuten, was beim Publikum besser ankam.

Das ZDF wiederholte die Fernsehserie im Januar 2012 auf seinem Digitalkanal ZDFkultur.[1]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Alpha Alpha kehrt nach 40 Jahren auf den Bildschirm zurück

Weblinks[Bearbeiten]