Alphubel

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Alphubel
Der Alphubel, gesehen vom Allalinhorn

Der Alphubel, gesehen vom Allalinhorn

Höhe 4'206 m ü. M.
Lage Kanton Wallis, Schweiz
Gebirge Allalingruppe, Walliser Alpen
Dominanz 2,3 km → Täschhorn
Schartenhöhe 355 m ↓ Mischabeljoch
Koordinaten 632907 / 10137046.0630555555567.86388888888894206Koordinaten: 46° 3′ 47″ N, 7° 51′ 50″ O; CH1903: 632907 / 101370
Alphubel (Wallis)
Alphubel
Erstbesteigung 9. August 1860 durch die Führer Melchior Anderegg und Peter Perren mit T.W. Hinchliff und Leslie Stephen
Normalweg Vergletscherte Hochtour

Der Alphubel ist ein Viertausender in den Walliser Alpen mit einer Höhe von 4'206 m.

Die Erstbesteigung fand am 9. August 1860 durch T.W. Hinchliff und Leslie Stephen mit den Führern Melchior Anderegg und Peter Perren statt.

Ausgangspunkt für den Normalweg über die Ostflanke ist das Hotel Längflue (2'867 m), erreichbar von Saas Fee (1'803 m). Ein weiterer unschwieriger Anstieg führt von Täsch (1'450 m) im Mattertal über die Täschhütte (2'701 m) und das Alphubeljoch (3'782 m) über den Südostgrat (oft auch Eisnase genannt) zum Gipfel.

Der älteste Mensch, der den Alphubel bestieg, war wohl Albert Siebenmorgen, der damals 80 Jahre alt war.[1]

Literatur[Bearbeiten]

  •  Helmut Dumler, Willi P. Burkhardt: Viertausender der Alpen. Bergverlag Rother, München 2001, ISBN 3-7633-7427-2.
  •  Hermann Biner: SAC Auswahlführer. Hochtouren im Wallis. Vom Trient zum Nufenenpass. 3. Auflage. SAC-Verlag, 2002, ISBN 3-85902-204-0.
  •  Michael Waeber: Gebietsführer Walliser Alpen. 13. Auflage. Bergverlag Rother, München 2003, ISBN 3-7633-2416-X.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1.  Paul Reinehr: Albert Siebenmorgen, der „Leonardo von Immekeppel“. In: Rheinisch-Bergischer Kreis (Hrsg.): Rheinisch-Bergischer Kalender. 1998, Heider, Bergisch Gladbach 1997, ISBN 3-87314-322-4, S. 151–155.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Alphubel – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien