Alplersee

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Dieser Artikel behandelt einen See in der Gemeinde Sisikon im Kanton Uri. Der ebenfalls im Kanton Uri, in der Gemeinde Unterschächen gelegene See wird unter Alplersee behandelt.
Alplersee
Alplersee mit Holzerstock im Hintergrund
Alplersee mit Holzerstock im Hintergrund
Geographische Lage Kanton Uri, Schweiz
Abfluss unterirdisch
Daten
Koordinaten 692540 / 19898946.935558.65394722222221506Koordinaten: 46° 56′ 8″ N, 8° 39′ 14,2″ O; CH1903: 692540 / 198989
Alplersee (Uri)
Alplersee
Höhe über Meeresspiegel 1'506 m ü. M.
Länge 225 mf6
Breite 150 mf7

Der Alplersee (auch Alplensee genannt) ist ein nahezu kreisrunder Bergsee und liegt auf 1'506 m ü. M. am Nordhang des Rophaien in der Schweizer Gemeinde Sisikon, Kanton Uri. Im Sommer erwärmt sich das glasklare Wasser auf Badetemperatur.

Wanderungen[Bearbeiten]

Zu erreichen ist der See vom Urner Dorf Sisikon aus, entweder zu Fuss über die Alpen Butzen oder Stock oder aber von Riemenstalden via Chäppeliberg (bis dorthin Postautofahrt möglich) und von dort weiter auf dem Waldweg nach der Rinderalp Alplen. Vom Alplersee aus wird in etwa eineinhalb Stunden der Rophaien erreicht, ein Gipfel mit Aussicht auf die Urirotstock-Kette und den tief darunter liegenden Urnersee.

Besonderheit[Bearbeiten]

Der See hat keinen überirdischen Abfluss. Wohin sein Wasser fliesst, ist bis heute unbekannt.

Sage aus Alplen[Bearbeiten]

Liebeszauber:

„Einst ging ein Bursche von Alplen am Nordabhang der Bergkette über das Alpler Tor bis nach Bürglen in die Achenberge, also fast eine Tagreise weit, z'Stubeten. Als er zurückkehrte, gab ihm das Mädchen zwei schöne Äpfel mit und sagte, er müsse sie dann selber essen und dürfe sie niemand geben. Diese trug er bis nach Alplen und bewahrte sie auf, und jetzt musste der Bursche drei Abende nacheinander das Mädchen besuchen, bis er todmüde war und es ihm verleidete. Endlich warf er die Äpfel einem 'Pintner' ins Futter. Sobald das Schwein diese Äpfel gefressen hatte, stürmte es davon und über die Berge und galoppierte bis zum Hause jenes Mädchens in den Achenbergen und kletterte sogar an der Hauswand bis in die Kammer des Mädchens hinauf.“

Leander Petzoldt (Hg.): Deutsche Volkssagen, München 1978, S. 25
Siehe auch: Sagen aus Uri

Weblinks[Bearbeiten]