Alpthal

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Alpthal
Wappen von Alpthal
Staat: Schweiz
Kanton: Schwyz (SZ)
Bezirk: Schwyzw
BFS-Nr.: 1361i1f3f4
Postleitzahl: 8849
Koordinaten: 697008 / 21407047.0705518.715838996Koordinaten: 47° 4′ 14″ N, 8° 42′ 57″ O; CH1903: 697008 / 214070
Höhe: 996 m ü. M.
Fläche: 22.90 km²
Einwohner: 591 (31. Dezember 2012)[1]
Einwohnerdichte: 26 Einw. pro km²
Website: www.alpthal.ch
Alpthal vom Mythen gesehen; im Vordergrund Brunni.

Alpthal vom Mythen gesehen; im Vordergrund Brunni.

Karte
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Über dieses Bild
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Das Dorf Alpthal von der Holzegg aus gesehen
Dorfkern

Alpthal (in einheimischer Mundart Alpel [ˈɑlpəl] oder Dörfli)[2] ist ein Dorf, eine Talschaft und politische Gemeinde im Bezirk Schwyz des Schweizer Kantons Schwyz.

Geographie[Bearbeiten]

Die Gemeinde besteht aus den Ortsteilen Alpthal, Brunni SZ und Eigen. Das Tal wird von der Alp durchflossen.

Geschichte[Bearbeiten]

Im Jahre 1018 schenkte Kaiser Heinrich II. das Albetal dem Kloster Einsiedeln. Im Marchenstreit zwischen der Abtei und Schwyz sprach laut einer auf 1217 datierten Urkunde Graf Rudolf der Alte von Habsburg das Tal den Schwyzern zu, das mit dem Frieden von 1350 bestätigt wurde.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Wirtschaft[Bearbeiten]

Mit der Erschliessung der anliegenden Hänge durch Seilbahnen (1950, Brunni-Holzegg) und Skiliften (1965, Brunni; 1974 Haggenegg) hat besonders der am Nordfuss der Mythen gelegene Weiler Brunni gewisse Bekanntheit erlangt. Dank der Nähe zur Zürcher Agglomeration gilt das Gebiet als beliebter Tagesausflugsort. Neben dem Tourismus bilden Land- und Holzwirtschaft weitere Verdienstquellen in der Gemeinde.

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Alpthal – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Statistik Schweiz – STAT-TAB: Ständige und Nichtständige Wohnbevölkerung nach Region, Geschlecht, Nationalität und Alter (Ständige Wohnbevölkerung)
  2. Andres Kristol: Alpthal SZ (Schwyz) in: Dictionnaire toponymique des communes suisses – Lexikon der schweizerischen Gemeindenamen – Dizionario toponomastico dei comuni svizzeri (DTS|LSG). Centre de dialectologie, Université de Neuchâtel, Verlag Huber, Frauenfeld/Stuttgart/Wien 2005, ISBN 3-7193-1308-5 und Éditions Payot, Lausanne 2005, ISBN 2-601-03336-3, p. 84.
Schulhaus von Alpthal