Alraune. Die Geschichte eines lebenden Wesens

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Alraune. Die Geschichte eines lebendigen Wesens ist ein phantastischer Roman von Hanns Heinz Ewers, der im Jahr 1911 veröffentlicht wurde.

Der Roman beginnt mit einer künstlichen Befruchtung, in der das Mädchen Alraune erzeugt wird. Die Mutter ist eine Prostituierte. Der Samen stammt von einem Lustmörder und wurde ihm zum Zeitpunkt seiner Hinrichtung entnommen. Dies entspricht jenem Aberglauben, der um die Alraunenpflanze rankt. Das Mädchen Alraune selbst wird als promiskuitiv veranlagt beschrieben und verursacht den Suizid eines ältlichen Liebhabers. Dann wird sie die Geliebte des Professor Ten Brinken. Er war der Leiter jener künstlichen Befruchtung, die zu ihrer Erzeugung führte. Die mittlerweile dem Vampyrismus verfallene Alraune stürzt letztlich in den Tod.

Die Geschichte Alraune, die deutlich voyeuristisch-reißerische Elemente der Zeit bediente, fand so schon nach kurzer Zeit in großen Auflagen Verbreitung (238.000 Exemplare bis 1922)[1] und wurde unter dem gleichnamigen Titel Alraune mehrfach verfilmt.

2014 wurde Alraune als gleichnamiges Hörspiel mit Sabine Bohlmann in der Hauptrolle als Folge 86 der Reihe Gruselkabinett veröffentlicht.[2]

Verfilmungen[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Fußnoten[Bearbeiten]

  1. Wolfgang Clauß: Alraune. Die Geschichte eines lebendigen Wesens. In: Kindlers neues Literatur-Lexikon. Band 5. S. 356 f.
  2. Kritik zum Hörspiel, veröffentlicht am 10. Mai 2014, abgerufen am 17. Mai 2014.