Altaisch (Turksprache)
| Altaisch | ||
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Gesprochen in |
Russland | |
| Sprecher | 50.000 | |
| Linguistische Klassifikation |
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| Offizieller Status | ||
| Amtssprache von | Republik Altai | |
| Sprachcodes | ||
| ISO 639-1: |
- |
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| ISO 639-2: |
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| ISO 639-3: | ||
Die nordaltaische und die südaltaische Sprache gehören zum sibirischen Zweig der Turksprachen und werden von verschiedenen indigenen Völkern Sibiriens, vorwiegend in der Republik Altai, gesprochen.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Verbreitungsgebiet
Das Verbreitungsgebiet dieser Sprache sind die Gebirgszüge des Altai-Gebirges und Kemerowo in Ost-Sibirien. Die nördlichen Dialekte (Nord-Altaisch) haben sehr starke Bezüge zum Kirgisischen, die südlichen (Süd-Altaisch) hingegen zum Uigurischen.
[Bearbeiten] Sprecherzahlen und Dialekte
Das Nord- und das Südaltaische sind wechselseitig nicht verständlich. Zu den Ethnien, die Varianten des Altaischen sprechen, gehören Altaier, Telengiten, Teleuten, Tubalaren, Kumandiner, Tschelkanen (Lebediner).
[Bearbeiten] Alphabete
Eigenständige Schriftsprache ist Altaisch erst seit 1845 in einer modernisierten kyrillischen Schrift. 1928 wurde das einheitliche türkische Alphabet eingeführt, das allerdings 1938 wieder durch modifizierte kyrillische Schriftzeichen abgelöst wurde.
[Bearbeiten] Literatur
- George Campbell: Concise Compendium of the World's Languages, (S. 543–544), 1995, ISBN 0-415-11392-X
[Bearbeiten] Weblinks
- Literatur zum Schlagwort Altaisch (Turksprache) im Katalog der DNB und in den Bibliotheksverbünden GBV und SWB