Altausseer See
| Altausseer See | ||
|---|---|---|
| Altausseer See mit Loser | ||
| Geographische Lage | Steiermark, Österreich | |
| Abfluss | Altausseer Traun | |
| Orte am Ufer | Altaussee | |
| Daten | ||
| Koordinaten | 47° 38′ 30″ N, 13° 47′ 10″ O47.64166666666713.786111111111712Koordinaten: 47° 38′ 30″ N, 13° 47′ 10″ O | |
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| Höhe über Meeresspiegel | 712 m ü. A. | |
| Fläche | 2,1 km² | |
| Maximale Tiefe | 53 m | |
Der Altausseer See ist ein Alpensee im steirischen Salzkammergut (Österreich) in der Nähe von Bad Aussee.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Geografie
Der See ist 3 km lang, bis zu 1 km breit und im Norden und Osten von Ausläufern des Toten Gebirges umgeben. Direkt am Westufer liegt der Ort Altaussee. Das Einzugsgebiet des Sees ist 54 km² groß und liegt zur Gänze im Toten Gebirge.
[Bearbeiten] Besonderheiten
Der Altausseer See ist ein dimiktischer See. Im Frühjahr, nach der Eisschmelze, durchmischt sich der gesamte Wasserkörper (erste Myxis) und bringt sauerstoffreiches Wasser in große Tiefen. Im Sommerhalbjahr bilden sich extrem ausgeprägte Sprungschichten, die auch durch die typischen thermischen Sommerwinde nicht zerstört werden. Die erwärmte Oberflächenschicht (Epilimnion) liegt auf der mächtigen, sauerstoffreichen Grundschicht (Hypolimnion). Im Herbst, wenn das Wasser wieder abkühlt, beginnt die Phase der zweiten Myxis (Durchmischung), der die Eisbildung folgt. Im See kommen hauptsächlich sauerstoffbedürftige Fischarten wie der Seesaibling und die Seeforelle vor, die solche Bedingungen bevorzugen.
Am 7. Mai 2011 nahm die Altaussee, der erste solarbetriebene Katamaran Österreichs, am Altausseer See den Betrieb auf.[1]
[Bearbeiten] Zuflüsse
Es gibt keine nennenswerten oberirdischen Zuflüsse. Der See wird hauptsächlich durch unterirdische Zuflüsse aus Spaltensystemen im Kalkstein des Toten Gebirges gespeist.
Die Ufer des Altausseer Sees sind praktisch unverbaut. Ein reizvoller Spazierweg, der oft Blicke ins Tote Gebirge und zum Dachsteinmassiv freigibt, führt um den See.
[Bearbeiten] Galerie
[Bearbeiten] Einzelnachweise
- ↑ Website der Betreibergesellschaft - Details im Abschnitt Das Solarschiff
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