Altendorf (Landkreis Schwandorf)

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Altendorf
Altendorf (Landkreis Schwandorf)
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Altendorf hervorgehoben
49.40638888888912.283888888889337Koordinaten: 49° 24′ N, 12° 17′ O
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Oberpfalz
Landkreis: Schwandorf
Verwaltungs-
gemeinschaft:
Nabburg
Höhe: 337 m ü. NHN
Fläche: 23,16 km²
Einwohner: 922 (31. Dez. 2012)[1]
Bevölkerungsdichte: 40 Einwohner je km²
Postleitzahl: 92540
Vorwahlen: 0 96 75
Kfz-Kennzeichen: SAD, BUL, NAB, NEN, OVI, ROD
Gemeindeschlüssel: 09 3 76 112
Gemeindegliederung: 12 Ortsteile
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Kirchsteig 14
92540 Altendorf
Webpräsenz: www.gemeinde-altendorf.de
Bürgermeister: Georg Köppl
Lage der Gemeinde Altendorf im Landkreis Schwandorf
Altendorf Bodenwöhr Bruck in der Oberpfalz Burglengenfeld Dieterskirchen Fensterbach Gleiritsch Guteneck Maxhütte-Haidhof Nabburg Neukirchen-Balbini Neunburg vorm Wald Niedermurach Nittenau Oberviechtach Pfreimd Schmidgaden Schönsee Schwandorf Schwarzach Schwarzenfeld Schwarzhofen Stadlern Steinberg am See Stulln Teublitz Teunz Thanstein Trausnitz Wackersdorf Weiding Wernberg-Köblitz Winklarn Bayern Landkreis Amberg-Sulzbach Landkreis Regensburg Landkreis Neumarkt in der Oberpfalz Landkreis Cham Tschechien Landkreis Neustadt an der WaldnaabKarte
Über dieses Bild
Altendorf mit Fluss Schwarzach (2013)

Altendorf ist eine Gemeinde im Oberpfälzer Landkreis Schwandorf und Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Nabburg.

Geografie[Bearbeiten]

Geografische Lage[Bearbeiten]

Altendorf liegt in der Region Oberpfalz-Mitte südöstlich der Stadt Nabburg am Fluss Schwarzach. Die Staatsstraße von Nabburg nach Neunburg vorm Wald führt durch Altendorf.

Gemeindegliederung[Bearbeiten]

Die politische Gemeinde hat 12 amtlich benannte Ortsteile[2]:

Es gibt die Gemarkungen Altendorf, Dürnersdorf, Willhof und Fronhof.

Geschichte[Bearbeiten]

Eine erste Erwähnung Altendorfs erfolgte im Jahr 1118. In diesem Jahr trat Erchinbertus de Altindorf bei der markgräflichen Schenkung des Gutes Reichenbach an das Kloster Reichenbach als Zeuge auf. Der Name könnte sich sowohl von dem Adjektiv alt, als auch von dem Personennamen Alto herleiten. Altendorf in der Oberpfalz war vor 1800 Amtssitz und gehörte zum Rentamt Amberg und zum Landgericht Nabburg des Kurfürstentums Bayern. Caspar Bernclau Freiherr von Schönreuth besaß hier ein Landsassengut mit niederer Gerichtsbarkeit. Im Zuge der Verwaltungsreformen in Bayern entstand mit dem Gemeindeedikt von 1818 die heutige Gemeinde.

Eingemeindungen[Bearbeiten]

Am 1. Januar 1972 wurde die bis dahin selbstständige Gemeinde Willhof eingegliedert. Am 1. Juli 1972 kamen Dürnersdorf und Fronhof hinzu.[3]

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten]

  • 1970: 1066 Einwohner
  • 1987: 0992 Einwohner
  • 2000: 0978 Einwohner
  • 2011: 0923 Einwohner

Politik[Bearbeiten]

Die Gemeindesteuereinnahmen betrugen im Jahr 1999 umgerechnet 395 T€, davon betrugen die Gewerbesteuereinnahmen (netto) umgerechnet 131 T€.

Wappen[Bearbeiten]

Blasonierung: Geteilt: oben dreimal geteilt von Schwarz und Gold; unten in Rot über goldenem Vierberg ein schwebendes, waagrechtes, silbernes Jagdhorn. Das Wappen ist durch Ministerentscheidung vom 12. November 1968 vergeben. Es nimmt Bezug auf den Sitz verschiedener Adelsgeschlechter im Ort.

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

Wirtschaft sowie Land- und Forstwirtschaft[Bearbeiten]

Es gab 1998 im Bereich der Land- und Forstwirtschaft keine, im Produzierenden Gewerbe keine und im Bereich Handel und Verkehr 47 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Arbeitsort. In sonstigen Wirtschaftsbereichen waren am Arbeitsort 23 Personen sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Wohnort gab es insgesamt 345. Im verarbeitenden Gewerbe gab es keine Betriebe, im Bauhauptgewerbe 3 Betriebe. Zudem bestanden im Jahr 1999 48 landwirtschaftliche Betriebe mit einer landwirtschaftlich genutzten Fläche von 1200 ha. Davon waren 865 ha Ackerfläche.

Verkehr[Bearbeiten]

Der Bahnhof Altendorf (b Nabburg) an der ehemaligen Bahnstrecke Nabburg–Schönsee ist stillgelegt.

Bildung[Bearbeiten]

Es gibt folgende Einrichtungen (Stand: 1999):

  • Kindergärten: 50 Kindergartenplätze mit 46 Kindern
  • Volksschulen: 1 mit 2 Lehrern und 68 Schülern


Bildergalerie[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Volkszählung und Bevölkerungsfortschreibung: Gemeinden, Bevölkerung (Volkszählungen und aktuell) vom 5. Juli 2013 (XLS-Datei; 2,0 MB) (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2. http://www.bayerische-landesbibliothek-online.de/orte/ortssuche_action.html?anzeige=voll&modus=automat&tempus=+20111207/223224&attr=OBJ&val=1042
  3.  Wilhelm Volkert (Hrsg.): Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980. C.H.Beck’sche Verlagsbuchhandlung, München 1983, ISBN 3-406-09669-7. Seite 529

Literatur[Bearbeiten]

  • Wilhelm Nutzinger: Historischer Atlas von Bayern, Teil Altbayern, Heft 52, Neunburg vorm Wald, München 1982, ISBN 3-7696-9928-9
  • Elisabeth Müller-Luckner: Historischer Atlas von Bayern, Teil Altbayern, Heft 50, Nabburg, München 1981, ISBN 3-7696-9915-7
  • Karl-Otto Ambronn: Historischer Atlas von Bayern, Teil Altbayern, Reihe II, Heft 3, Landsassen und Landsassengüter des Fürstentums der Oberen Pfalz im 16. Jahrhundert, München 1982, ISBN 3-7696-9932-7
  • Richard Hoffmann, Felix Mader: Kunstdenkmäler des Königreichs Bayern, Die Kunstdenkmäler von Oberpfalz und Regensburg, Bezirksamt Nabburg, München 1910.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Altendorf, Landkreis Schwandorf – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien