Altkalendarier

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Als Altkalendarier (griech.: Παλαιοημερολογίτες) bezeichnet man in der Orthodoxen Kirche:

  • Splittergruppen, die sich aus Protest gegen den neuen Kalender im frühen 20. Jahrhundert von den neukalendarischen Teilkirchen getrennt haben. Vor allem in Griechenland gibt es bis heute mehrere solche Gruppen, die sich gegenseitig meist nicht anerkennen.[2]

Im Gegensatz zu den Altkalendariern stehen die Neukalendarier, die zumeist im frühen 20. Jahrhundert zum Milanković-Kalender übergegangen sind.

Den altkalendarischen Traditionen sind auch weitere Kirchen verbunden:

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Peter Hauptmann, Günther Schulz: Kirche im Osten. Studien zur osteuropäischen Kirchengeschichte und Kirchenkunde. Bände 42–43, Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen 1999–2000, ISBN 978-3-52-556396-0, S. 184.
  2. Lena Lybaek, Konrad Raiser, Stefanie Schardien: Gemeinschaft der Kirchen und gesellschaftliche Verantwortung. Die Würde des Anderen und das Recht anders zu denken. Festschrift für Professor Dr. Erich Geldbach. Münster 2004, ISBN 978-3-82-587061-4, S. 66.