Aluminiumarsenid

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Kristallstruktur
ZnS, Kristallstruktur von Aluminiumarsenid
__ Al     __ As
Allgemeines
Name Aluminiumarsenid
Verhältnisformel AlAs
CAS-Nummer 22831-42-1
PubChem 89859
Kurzbeschreibung

oranger Feststoff[1]

Eigenschaften
Molare Masse 101,90 g·mol−1
Aggregatzustand

fest[2]

Dichte

3,81 g·cm−3[2]

Schmelzpunkt

1740 °C[2]

Sicherheitshinweise
GHS-Gefahrstoffkennzeichnung [2]
06 – Giftig oder sehr giftig 09 – Umweltgefährlich

Gefahr

H- und P-Sätze H: 301​‐​331​‐​400​‐​410
P: 261​‐​301+310​‐​304+340​‐​311​‐​405​‐​501Vorlage:P-Sätze/Wartung/mehr als 5 Sätze [2]
EU-Gefahrstoffkennzeichnung [3][2]
Umweltgefährlich Giftig
Umwelt-
gefährlich
Giftig
(N) (T)
R- und S-Sätze R: 23/25​‐​50/53
S: 20/21​‐​28​‐​45​‐​60​‐​61
Soweit möglich und gebräuchlich, werden SI-Einheiten verwendet. Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen.

Vorlage:Infobox Chemikalie/Summenformelsuche vorhanden

Aluminiumarsenid ist eine anorganische chemische Verbindung des Aluminiums aus der Gruppe der Arsenide.

Gewinnung und Darstellung[Bearbeiten]

Aluminiumarsenid kann durch Reaktion von Aluminium mit Arsen gewonnen werden.[1]

\mathrm{Al + As\longrightarrow AlAs}

Eigenschaften[Bearbeiten]

Aluminiumarsenid ist ein orangefarbener Feststoff[2], der bei Abwesenheit von Feuchtigkeit beständig ist. Er besitzt eine Kristallstruktur vom Zinkblendetyp (a = 56,2 pm) mit der Raumgruppe F43m. Er ist ein Halbleiter.[4]

Verwendung[Bearbeiten]

Aluminiumarsenid wird in der Halbleiterindustrie verwendet.[2]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b  Georg Brauer: Handbuch der Präparativen Anorganischen Chemie. 3., umgearb. Auflage. Band I, Enke, Stuttgart 1975, ISBN 3-432-02328-6, S. 840.
  2. a b c d e f g h Datenblatt Aluminum arsenide, 99.5% (metals basis) bei AlfaAesar, abgerufen am 20. Februar 2014 (JavaScript erforderlich).
  3. Seit 1. Dezember 2012 ist für Stoffe ausschließlich die GHS-Gefahrstoffkennzeichnung zulässig. Bis zum 1. Juni 2015 dürfen noch die R-Sätze dieses Stoffes für die Einstufung von Gemischen herangezogen werden, anschließend ist die EU-Gefahrstoffkennzeichnung von rein historischem Interesse.
  4.  Jean d'. Ans, Ellen Lax, Roger Blachnik: Taschenbuch für Chemiker und Physiker. Springer DE, 1998, ISBN 364258842-5, S. 292 (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche).