Aluminiumfluorid
| Kristallstruktur | |||||||||||||||
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| Allgemeines | |||||||||||||||
| Name | Aluminiumfluorid | ||||||||||||||
| Andere Namen |
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| Verhältnisformel | AlF3 | ||||||||||||||
| CAS-Nummer |
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| PubChem | 2124 | ||||||||||||||
| Kurzbeschreibung |
farblose hexagonale Kristalle[1] |
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| Eigenschaften | |||||||||||||||
| Molare Masse | 83,98 g·mol−1 | ||||||||||||||
| Aggregatzustand |
fest |
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| Dichte |
2,88 g·cm−3[2] |
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| Sublimationspunkt | |||||||||||||||
| Löslichkeit |
schlecht löslich in Wasser, Säuren und Laugen[1] |
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| Sicherheitshinweise | |||||||||||||||
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| MAK |
1 mg·m−3 (gemessen als einatembarer Aerosolanteil)[2] |
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| Soweit möglich und gebräuchlich, werden SI-Einheiten verwendet. Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen. | |||||||||||||||
Aluminiumfluorid ist ein Salz von Aluminium und Fluor mit der Summenformel AlF3.
Inhaltsverzeichnis |
Vorkommen [Bearbeiten]
Aluminiumfluorid kommt sowohl wasserfrei, als auch in mehreren kristallwasserhaltigen Formen vor.
Synthese [Bearbeiten]
Die Darstellung von Aluminiumfluorid erfolgt zweckmäßig durch das Überleiten von Fluorwasserstoff über rotglühendes Aluminiumoxid:
Die Dehydrierung des Trihydrats ist allerdings nie ganz frei von der Produktion des Oxids. Um daher reines wasserfreies Aluminiumfluorid herzustellen, greift man auf die Zersetzung von Ammoniumhexafluoroaluminat zurück:[5]
Eigenschaften [Bearbeiten]
Aluminiumfluorid bildet ein in Wasser und organischen Lösungsmitteln schwer lösliches, farbloses triklines Kristallpulver.
Reaktionsverhalten [Bearbeiten]
Mit Fluoriden der Alkalimetalle werden Komplexsalze der Zusammensetzungen M(AlF4), M2(AlF5) sowie M3(AlF6) gebildet.[1] Von technischer Bedeutung ist hierbei Kryolith Na3[AlF6].
Verwendung [Bearbeiten]
Aluminiumfluorid wird als Katalysator, der Zahnpflege zur Kariesprophylaxe, in Form von Kryolith wird es als Flussmittel, zum Schmelzen von Leichtmetallen und zur Herstellung von Aluminium verwendet.[2]
Einzelnachweise [Bearbeiten]
- ↑ a b c Almut Barwinski, in: Roempp Online - Version 3.5, 2009, Georg Thieme Verlag, Stuttgart.
- ↑ a b c d e Eintrag zu Aluminiumfluorid in der GESTIS-Stoffdatenbank des IFA, abgerufen am 23. Dezember 2007 (JavaScript erforderlich).
- ↑ a b Datenblatt Aluminum fluoride bei Sigma-Aldrich, abgerufen am 20. März 2011.
- ↑ Seit 1. Dezember 2012 ist für Stoffe ausschließlich die GHS-Gefahrstoffkennzeichnung zulässig. Bis zum 1. Juni 2015 dürfen noch die R-Sätze dieses Stoffes für die Einstufung von Zubereitungen herangezogen werden, anschließend ist die EU-Gefahrstoffkennzeichnung von rein historischem Interesse.
- ↑ G. Brauer (Hrsg.), Handbook of Preparative Inorganic Chemistry 2nd ed., vol. 1, Academic Press 1963, S. 225–226.
Aluminium(I)-Verbindungen: Aluminium(I)-fluorid | Aluminium(I)-chlorid | Aluminium(I)-bromid | Aluminium(I)-iodid
Aluminium(III)-Verbindungen: Aluminium(III)-fluorid | Aluminium(III)-chlorid | Aluminium(III)-bromid | Aluminium(III)-iodid
Andere: Aluminium(II)-chlorid | Aluminium(II)-iodid

