Aluminiumsulfat
| Strukturformel | ||||||||||||||||
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| Allgemeines | ||||||||||||||||
| Name | Aluminiumsulfat | |||||||||||||||
| Andere Namen |
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| Summenformel | Al2(SO4)3 | |||||||||||||||
| CAS-Nummer |
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| Kurzbeschreibung |
farblose Kristalle[1] |
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| Eigenschaften | ||||||||||||||||
| Molare Masse | 342,15 g·mol−1 | |||||||||||||||
| Aggregatzustand |
fest |
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| Dichte |
2,71 g·cm−3[2] |
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| Schmelzpunkt | ||||||||||||||||
| Löslichkeit |
gut in Wasser[3] |
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| Sicherheitshinweise | ||||||||||||||||
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| MAK |
6 mg·m−3 (Al)[3] |
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| Thermodynamische Eigenschaften | ||||||||||||||||
| ΔHf0 |
−3442 kJ·mol−1[6] |
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| Soweit möglich und gebräuchlich, werden SI-Einheiten verwendet. Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen. | ||||||||||||||||
Aluminiumsulfat, Summenformel Al2(SO4)3, ist eine chemische Verbindung des Aluminiums aus der Gruppe der Sulfate. Es bildet ein farbloses Pulver mit einer Dichte von 2,71 g/cm3.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Vorkommen
In der Natur kommt Aluminiumsulfat beispielsweise in dem Mineral Alunogen vor. Weiterhin kann es aus natürlich vorkommenden Alaunen gewonnen werden.
[Bearbeiten] Synthese
Das Hydrat des Aluminiumsulfats lässt sich durch Auflösen von reinem Aluminiumoxid oder Aluminiumhydroxid in konzentrierter Schwefelsäure gewinnen.[1]
[Bearbeiten] Reaktionsverhalten
Mit saurer Reaktion löst sich Aluminiumsulfat in Wasser und kristallisiert bei Zimmertemperatur als monoklines Al2(SO4)3 · 18 H2O aus. Ab einer Temperatur von 340 °C findet eine vollständige Dehydratisierung des Salzes statt und oberhalb von 770 °C zerfällt es in Aluminiumoxid und Schwefeltrioxid
Aluminiumsulfat bildet mit den Sulfaten einwertiger Metalle Doppelsalze gemäß folgender Formel (Alaune):
[Bearbeiten] Verwendung
Aluminiumsulfat wird als Hilfsstoff in der Papierindustrie, Flockungsmittel in der Trinkwasseraufbereitung, Beizmittel in der Färberei, Saatgutbeize, Bestandteil von Schaumlöschmitteln, Isoliersalz (auf frischen Zement- oder Kalkuntergründen, gegen Wasser- und Nikotinflecken) in der Renovierung und Inhaltsstoff von Pflanzenstärkungs- und schutzmitteln[7] verwendet. Lebensmitteln wird es als Festigungsmittel bzw. Stabilisator zugesetzt. Es ist in der EU als Lebensmittelzusatzstoff der Bezeichnung E 520 zugelassen.
[Bearbeiten] Einzelnachweise
- ↑ a b Elisabeth Schwab, in: Roempp Online - Version 3.5, 2009, Georg Thieme Verlag, Stuttgart.
- ↑ Eintrag zu Aluminiumsulfat in der GESTIS-Stoffdatenbank des IFA, abgerufen am 20. Dezember 2007 (JavaScript erforderlich).
- ↑ a b c d Datenblatt Aluminiumsulfat (wasserfrei) bei AlfaAesar, abgerufen am 31. Januar 2010 (JavaScript erforderlich).
- ↑ a b Datenblatt Aluminum sulfate bei Sigma-Aldrich, abgerufen am 20. März 2011.
- ↑ Seit 1. Dezember 2012 ist für Stoffe ausschließlich die GHS-Gefahrstoffkennzeichnung zulässig. Bis zum 1. Juni 2015 dürfen noch die R-Sätze dieses Stoffes für die Einstufung von Zubereitungen herangezogen werden, anschließend ist die EU-Gefahrstoffkennzeichnung von rein historischem Interesse.
- ↑ PAETEC Formelsammlung Ausgabe 2003, S. 116.
- ↑ Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit: Deklaration von Wirkstoffen, die als Beistoffe in Pflanzenschutzmitteln enthalten sind. (Stand: 1. Dezember 2009).

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