Alvin und die Chipmunks 3: Chipbruch

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Filmdaten
Deutscher Titel Alvin und die Chipmunks 3: Chipbruch
Originaltitel Alvin and the Chipmunks: Chipwrecked
Produktionsland USA
Originalsprache Englisch
Erscheinungsjahr 2011
Länge Kino: 87 Minuten
DVD: 84 Minuten
Altersfreigabe FSK 0 [1]
JMK 0[2]
Stab
Regie Mike Mitchell
Drehbuch Jonathan Aibel,
Glenn Berger
Produktion Janice Karman,
Ross Bagdasarian Jr.
Musik Mark Mothersbaugh
Kamera Thomas E. Ackerman
Schnitt Peter Amundson
Synchronisation

Alvin und die Chipmunks 3: Chipbruch (Originaltitel: Alvin and the Chipmunks: Chipwrecked) ist eine Filmkomödie aus dem Jahr 2011 von Regisseur Mike Mitchell. Wie die Vorgänger Alvin und die Chipmunks – Der Kinofilm, sowie Alvin und die Chipmunks 2 ist der Film eine Kombination aus Realfilm und Computeranimation und basiert auf der von Ross Bagdasarian erfundenen Musikgruppe Alvin und die Chipmunks.

Handlung[Bearbeiten]

Dave will gemeinsam mit den Chipmunks Alvin, Simon und Theodore sowie den Chipettes Brittany, Jeanette und Eleanor einen erholsamen Urlaub auf einem Kreuzfahrtschiff verbringen. Doch die Streifenhörnchen haben nur Unsinn im Sinn, allen voran Alvin. Als Dave sich beim Abendessen mit dem Kapitän für das Fehlverhalten von Alvin entschuldigen will, verschwinden alle außer Theodore unerlaubt aus der Kabine. Die Chipettes gehen zum Tanzen in die Disco und Alvin besucht das Casino, wobei ihm Simon folgt. Zuvor hat Alvin den Fernseher in der Kabine von der Kindersendung Hallo Lolly auf den Horrorfilm Dschungelmonster 4 umgeschaltet. Dave findet inzwischen heraus, dass hinter der als Pelikan verkleideten Person, die als Maskottchen und Spaßmacher auf dem Schiff arbeitet, Ian steckt, der bei seiner Plattenfirma zuvor seinen Job verloren hatte.

Die Streifenhörnchen sollen von nun an in der Kabine bleiben und dürfen an Deck nur in einer Ecke Shuffleboard spielen, was alle langweilt. Als Dave auf seiner Liege einschläft, nutzt Alvin die Gelegenheit um sich an einen Drachen zu hängen und mit diesem über dem Schiff zu fliegen, während die anderen das Drachenseil halten. Als alle sechs Streifenhörnchen vom Drachen weggetragen werden, wacht Dave auf und versucht mit einem Hängegleiter hinterherzufliegen. Doch als Ian versucht ihn aufzuhalten, heben beide ab und stürzen kurz darauf ins Meer. Die Streifenhörnchen landen inzwischen auf einer tropischen Insel, auf der später auch Dave und Ian angeschwemmt werden.

Auf der Insel treffen die Streifenhörnchen auf Zoe, eine Frau, die bereits viele Jahre allein auf der Insel lebt. Nachdem Simon von einer Spinne gebissen wurde, erkennt er, dass es sich dabei um eine Phoneutria bahiensis handelt, deren Nervengift zu einer Persönlichkeitsveränderung führt, wie es bereits bei Zoe passiert ist. Simon nennt sich nun französisch Simone und wird zum Draufgänger. In einer Höhle hinter einem Wasserfall findet er den Schatz, den Zoe auf der Insel immer gesucht hatte.

Als ein Vulkan auf der Insel ausbricht, gelingt es ihnen gerade noch rechtzeitig, mit einem Floß aufs Meer zu flüchten. Sie werden von einem Hubschrauber gerettet und treten schließlich bei den International Music Awards auf.

Synchronisation[Bearbeiten]

Rolle Schauspieler Deutsche Stimme
Dave Seville Jason Lee Peter Flechtner
Ian Hawke David Cross Stefan Krause
Zoe Jenny Slate Ilona Otto
Alvin Justin Long (Stimme) Olaf Reichmann
Simon Matthew Gray Gubler (Stimme) Marius Clarén
Theodore Jesse McCartney (Stimme) Rainer Fritzsche
Eleanor Amy Poehler (Stimme) Selina Herrero
Jeanette Anna Faris (Stimme) Leonore Bartsch
Brittany Christina Applegate (Stimme) Ronja Hilbig
Simone Alan Tudyk (Stimme) Marius Clarén
Kapitän Correlli Andy Buckley Oliver Siebeck
Clubfrau #3 Tera Perez Gabriella De Almeida Rinne

Hintergrund[Bearbeiten]

  • Wie bereits im zweiten Kinofilm wurden in der deutschen Fassung die Chipettes wieder von den Sängerinnen der Girlband Queensberry synchronisiert.[3]
  • Die Produktionskosten wurden auf 75 Millionen US-Dollar geschätzt. Der Film spielte in den Kinos weltweit rund 339 Millionen US-Dollar ein, davon 133 Millionen US-Dollar in den USA und 13 Millionen US-Dollar in Deutschland.[4]
  • Kinostart in den USA war am 16. Dezember 2011, in Deutschland am 22. Dezember 2011.

Kritiken[Bearbeiten]

„Die Gesangseinlagen sind teilweise ziemlich schrill und hoch. [..] Wer die nicht mag, sollte die Finger - oder besser die Ohren - von diesem Film lassen. Auch wer anspruchsvolle, tiefgründige und eher leise Kinderfilme bevorzugt, ist hier falsch. [..] "Alvin und die Chipmunks 3: Chipbruch" ist ohne Altersbeschränkung freigegeben. Dennoch ist der Film erst ab etwa sechs Jahren empfehlenswert. [..] Die einsamen und dunklen Nächte, die die Chipmunks auf der Insel verbringen müssen, könnten kleineren Kindern Angst einjagen, genau wie der Vulkanausbruch. Auch die rasanten Bildwechsel und Dialoge werden Kindergartenkinder überfordern.“

Sarah Lohmeier - Eltern[5]

„Gut, die Chipmunks und ihre weiblichen Gegenstücke, die Chipettes, sind als drollige Pop-Streifenhörnchen durchaus possierlich anzuschauen. Sobald sie allerdings ihre Mäulchen öffnen, um mit ihren heliumhohen Stimmchen zu sprechen oder, schlimmer noch, zu singen, wird es für fast alle Anwesenden anstrengend. Nur die ganz junge Zielgruppe scheint diesbezüglich resistent und überhaupt nicht schmerzempfindlich zu sein. Anders ist es zumindest nicht zu erklären, dass die beiden Vorgängerfilme so erfolgreich waren, das der dritte Teil zwangsläufig kommen musste. Für "Alvin und die Chipmunks 3: Chipbruch" wurde nun einmal mehr ein loses und überraschungsfreies Story-Gebilde entworfen.“

Sascha Rettig - fluter[6]

„Die Chipmunks sind zurück und führen ihren geistlosen Kurs weiter fort. Abgesehen von der perfekt integrierten Computeranimation der Streifenhörnchenbande, hat der Film ganz wenig Unterhaltung zu bieten. Achtung: Ein Film, der den Geschmack kleiner Kinogänger verderben könnte.“

Magali-Ann Thomas - Bayern 3[7]

„Amüsanter Kinderfilm, der in der Tier-Mensch-Konstellation klassische Eltern-Kind-Konflikte komödiantisch überspitzt ausagiert und damit sogar über die gewöhnungsbedürftigen "Sangeskünste" seiner computeranimierten Stars hinweg tröstet.“

Lexikon des Internationalen Films[8]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Freigabebescheinigung der FSK
  2. Kennzeichnung der Jugendmedienkommission.
  3. Zweitkarriere als singende Streifenhörnchen
  4. Finanzdaten zum Film auf boxofficemojo.com
  5. Filmbewertung Alvin und die Chipmunks 3: Chipbruch
  6. Filmkritik Der Härtetest
  7. Filmkritik Animierte Nervensägen vom 20. Dezember 2011
  8. Eintrag im Lexikon des Internationalen Films