Amay

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Amay
Coats of arms of None.svg Flag of Amay.svg
Amay (Lüttich)
Amay
Amay
Staat Belgien
Region Wallonien
Provinz Lüttich
Bezirk Huy
Koordinaten 50° 33′ N, 5° 19′ O50.5480555555565.3094444444444132Koordinaten: 50° 33′ N, 5° 19′ O
Fläche 27,61 km²
Einwohner (Stand) 13.863 Einw. (1. Jan. 2012)
Bevölkerungsdichte 502 Einw./km²
Höhe 132 m
Postleitzahl 4540
Vorwahl 085
Bürgermeister Jean-Michel Javaux (Ecolo)
Adresse der
Kommunalverwaltung
Administration Communale
Chaussée Freddy Terwagne, 76
4540 Amay
Webseite www.amay.be

lwlblels

Ehemalige Stiftskirche St. Georges et Sainte Ode

Amay ist eine belgische Gemeinde in der Region Wallonien. Sie liegt in der Provinz Lüttich und hat 13.863 Einwohner (Stand 1. Januar 2012) und eine Fläche von 27,61 km². Der Ort im Tal der Maas (franz. Meuse) liegt auf einer Höhe zwischen 65 Metern (Pegel der Maas) und 245 Metern auf den südlichen Höhenzügen.

Lüttich liegt 20 Kilometer nordwestlich, Namur 35 Kilometer südwestlich und Brüssel 75 Kilometer nordwestlich. Die nächste Autobahnabfahrt ist Villers-le-Bouillet an der belgischen Autobahn "A15". Der Ort besitzt einen eigenen Regionalbahnhof an der Bahnlinie Namur-Lüttich .

Gemeindegliederung[Bearbeiten]

Folgende Orte gehören zur Gemeinde: Amay, Ampsin, Flône, Jehay und Ombret-Rawsa.

Grabplatte der hl. Chrodoara[Bearbeiten]

Eine der bedeutendsten trapezoiden Grabplatten ihrer Epoche, die Grabplatte der Hl. Chrodoara, wurde im Chor der Stiftskirche St. Georges-Sainte Ode in Amay gefunden. Sie schloss den Sarkophag einer Dame, der sie laut Inschrift als Chrodoara ausweist. Das Abbild zeigt sie als Äbtissin mit einem Stab in der Hand.

Wasserschloss Jehay[Bearbeiten]

Schloss Jehay

Das Gebiet wurde bereits in der Mittelsteinzeit (zwischen 10.000 und 4.500 v. Chr.) bewohnt, wie die Reste eines Pfahlbaudorfes beweisen.

Der Herrensitz aus dem 16. Jahrhundert hat eine auffällige Fassade im Schachbrettmuster und einen großzügigen Park. Das Schloss beherbergt eine umfangreiche Sammlung zeitgenössischer Inneneinrichtung, Silber- und Goldschmiedearbeiten.

Literatur[Bearbeiten]

  • Sigfried Jan de Laet: Amay, Belgium. In: Richard Stillwell u. a. (Hrsg.): The Princeton Encyclopedia of Classical Sites. Princeton University Press, Princeton, N.J. 1976, ISBN 0-691-03542-3.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Amay – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien