Ambarvalia

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Die Ambarvalia (von lateinisch amb-: „um, herum“, arvum: "Feld/Acker"; man beachte den Zusammenhang mit urvare - pflügen, erklärt bei Sulcus primigenius) waren ein Ritus der römischen Religion, der im Frühjahr stattfand. Er diente der Ehrung und Entsühnung der Felder. Bei diesem Fest wurden ein Bulle, eine Sau und ein Schaf über die Felder getrieben und später als Tieropfer dargebracht. Da die zu Rom gehörende Fläche immer größer wurde, wurden die Feierlichkeiten auf bestimmte Orte festgelegt und hier als feriae conceptiva begangen. Eine häufig geäußerte und bisher nicht widerlegte Vermutung ist, dass die Ambarvalia identisch sind mit den von den Fratres arvales, der Arvalbrüdern zu Ehren der Dea Dia begangenen Feierlichkeiten.

Ein in einigen Punkten vergleichbarer Ritus für die Stadt Rom war das Amburbium.

Literatur[Bearbeiten]