Amber Heard

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Amber Heard 2011

Amber Laura Heard (* 22. April 1986 in Austin, Texas) ist eine US-amerikanische Schauspielerin. Bekanntheit erlangte sie durch die Filme All the Boys Love Mandy Lane (2006), The Fighters (2008) und Zombieland (2009).

Leben und Leistungen[Bearbeiten]

Amber Heard begann ihre Schauspielkarriere mit Auftritten in diversen TV-Shows. Sie war als Liz in der Pilotfolge von Jack & Bobby (2004) und als Riley in einer Episode von The Mountain (2004) zu sehen. Außerdem hatte sie einen kurzen Cameo-Auftritt als Verkäuferin in O.C., California (2005).

Ihre erste Filmrolle war die der Maria in dem Sportfilm Friday Night Lights – Touchdown am Freitag (2004). Im Anschluss spielte sie die Rolle der Shay in dem Horrorfilm SideFX (2005), danach hatte sie Nebenrollen in Drop Dead Sexy (2005), Price to Pay (2006) und You Are Here (2007).

Größere Bekanntheit erlangte sie durch das Filmdrama Kaltes Land (2005), in dem sie die Rolle der Josey Aimes im Teenageralter spielte, die als erwachsene Frau von Charlize Theron verkörpert wurde, und als Alma in Nick Cassavetes Alpha Dog – Tödliche Freundschaften (2006). Im Jahr 2006 spielte sie in einer Episode von Criminal Minds die Lila. Zudem spielte sie die Titelrolle in All the Boys Love Mandy Lane. Der Horrorfilm, der bereits auf dem Toronto International Film Festival im September 2006 Premiere feierte, wurde erst 2008 im Kino ausgestrahlt. 2007 spielte Heard die Rolle der Greta Matthews in der Fernsehserie Hidden Palms. Wegen schwacher Einschaltquoten wurden nur acht statt der geplanten zwölf Episoden ausgestrahlt. Im selben Jahr war sie noch in dem Kurzfilm Day 73 with Sarah und in dem Independent-Drama Remember the Daze (Alternativ: The Beautiful Ordinary) zu sehen.

2008 spielte sie neben Sean Faris und Cam Gigandet in dem Film The Fighters und in der Komödie Ananas Express. Sie hatte außerdem einen Auftritt in der Serie Californication (2007) und schloss sich dem Ensemble von The Informers (2008), basierend auf dem gleichnamigen Roman von Bret Easton Ellis, an. 2009 war sie in dem Thriller Stepfather und in der erfolgreichen Horrorkomödie Zombieland zu sehen. 2011 war sie neben Nicolas Cage in dem Actionfilm Drive Angry zu sehen, womit sie ihr Image als Scream-Queen in John Carpenters The Ward bestärkte. Im März 2010 begannen die Dreharbeiten zu The Rum Diary, in dem Heard an der Seite von Johnny Depp mitwirkte. Der Film lief ab Oktober 2011 in den amerikanischen Kinos.

Im September 2011 war Heard in der NBC-Serie The Playboy Club in einer Hauptrolle als Playboy-Bunny Maureen zu sehen. Aufgrund der schlechten Quoten wurde die Serie bereits nach drei ausgestrahlten Folgen abgesetzt.[1] 2013 hatte Heard in den Filmen Paranoia – Riskantes Spiel sowie Machete Kills, der Fortsetzung von Machete, jeweils eine Hauptrolle.[2][3]

Persönliches[Bearbeiten]

Bei der 25-Jahr-Feier der Gay and Lesbian Alliance Against Defamation (GLAAD; dt.: Allianz Schwuler und Lesben gegen Diffamierung) im Jahr 2010 hatte Heard ihr Coming-out.[4] Sie lebte bis zur Trennung im Juni 2012 in Los Angeles mit ihrer Lebensgefährtin, der Fotografin Tasya van Ree, zusammen.

Seit Januar 2014 ist Amber Heard mit Johnny Depp verlobt,[5][6] den sie bei den Dreharbeiten zu dem Film The Rum Diary kennenlernte.[7]

Amber Heard hat ihre Bewunderung für Ayn Rand und deren Ideen (Objektivismus) geäußert.[8]

Filmografie (Auswahl)[Bearbeiten]

Amber Heard 2009 auf dem Toronto International Film Festival
Filme
Fernsehserien

Auszeichnungen[Bearbeiten]

Nominierungen[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Bernd Michael Krannich: The Playboy Club: NBC hat die Serie abgesetzt. Serienjunkies.de, 4. Oktober 2011, abgerufen am 17. Januar 2012.
  2. Amber Heard About Machete Kills (Englisch) DreadCentral.com. 3. Mai 2012. Abgerufen am 4. Mai 2012.
  3. Paranoia (2013) (Englisch) Abgerufen am 8. Juni 2012.
  4. J. Halterman: EXCLUSIVE: Amber Heard talks about being out in Hollywood, AfterEllen, 4. Dezember 2010
  5. Amber Heard, Johnny Depp Are Engaged!, abgerufen 17. Januar 2014
  6. Johnny Depp Engaged to Amber Heard, abgerufen 17. Januar 2014
  7. Johnny Depp über Trennung von Paradis: "Ein bisschen holprig" auf spiegel.de, Abgerufen am 27. August 2013
  8. Johnny Depp’s sizzling fiancee is a huge Ayn Rand fan, The Daily Caller vom 24. März 2014