Amberg (Unterallgäu)

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Amberg
Amberg (Unterallgäu)
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Amberg hervorgehoben
48.06666666666710.683333333333608Koordinaten: 48° 4′ N, 10° 41′ O
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Schwaben
Landkreis: Unterallgäu
Verwaltungs-
gemeinschaft:
Türkheim
Höhe: 608 m ü. NHN
Fläche: 10,95 km²
Einwohner: 1415 (31. Dez. 2013)[1]
Bevölkerungsdichte: 129 Einwohner je km²
Postleitzahl: 86854
Vorwahl: 08241
Kfz-Kennzeichen: MN
Gemeindeschlüssel: 09 7 78 111
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Hauptstr. 1
86854 Amberg
Webpräsenz: www.gemeinde-amberg.de
Bürgermeister: Peter Kneipp (Freie Wählervereinigung)
Lage der Gemeinde Amberg im Landkreis Unterallgäu
Kaufbeuren Landkreis Augsburg Landkreis Günzburg Landkreis Neu-Ulm Landkreis Oberallgäu Landkreis Ostallgäu Landkreis Unterallgäu Memmingen Amberg (Unterallgäu) Apfeltrach Babenhausen (Schwaben) Bad Grönenbach Bad Wörishofen Benningen Benningen Böhen Boos (Schwaben) Breitenbrunn (Schwaben) Buxheim (Schwaben) Dirlewang Egg an der Günz Eppishausen Erkheim Ettringen (Wertach) Fellheim Hawangen Heimertingen Holzgünz Kammlach Kettershausen Kirchhaslach Kirchheim in Schwaben Kronburg Lachen (Schwaben) Lauben (Unterallgäu) Lautrach Legau Markt Rettenbach Markt Wald Memmingerberg Mindelheim Niederrieden Oberrieden (Schwaben) Oberschönegg Ottobeuren Pfaffenhausen Pleß Rammingen (Bayern) Salgen Sontheim (Schwaben) Stetten (Schwaben) Trunkelsberg Türkheim Tussenhausen Ungerhausen Ungerhausen Unteregg Westerheim (Unterallgäu) Wiedergeltingen Winterrieden Wolfertschwenden Woringen Kaufbeuren Landkreis Augsburg Landkreis Günzburg Landkreis Neu-Ulm Landkreis Oberallgäu Landkreis Ostallgäu Landkreis Unterallgäu Memmingen Amberg (Unterallgäu) Apfeltrach Babenhausen (Schwaben) Bad Grönenbach Bad Wörishofen Benningen Benningen Böhen Boos (Schwaben) Breitenbrunn (Schwaben) Buxheim (Schwaben) Dirlewang Egg an der Günz Eppishausen Erkheim Ettringen (Wertach) Fellheim Hawangen Heimertingen Holzgünz Kammlach Kettershausen Kirchhaslach Kirchheim in Schwaben Kronburg Lachen (Schwaben) Lauben (Unterallgäu) Lautrach Legau Markt Rettenbach Markt Wald Memmingerberg Mindelheim Niederrieden Oberrieden (Schwaben) Oberschönegg Ottobeuren Pfaffenhausen Pleß Rammingen (Bayern) Salgen Sontheim (Schwaben) Stetten (Schwaben) Trunkelsberg Türkheim Tussenhausen Ungerhausen Ungerhausen Unteregg Westerheim (Unterallgäu) Wiedergeltingen Winterrieden Wolfertschwenden Woringen Baden-WürttembergKarte
Über dieses Bild

Amberg ist eine Gemeinde im schwäbischen Landkreis Unterallgäu und Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Türkheim.

Geografie[Bearbeiten]

Amberg liegt in der Region Donau-Iller in Mittelschwaben.

Ausdehnung des Gemeindegebietes[Bearbeiten]

Das Gemeindegebiet besteht nur aus der Gemarkung Amberg.

Geschichte[Bearbeiten]

Amberg wurde 1170 erstmals als welfisches Gut erwähnt. Mit dem Bau der Pfarrkirche wurde 1249 begonnen, sie war ursprünglich Johannes dem Täufer geweiht und bekam 1399 das Patrozinium Mariä Heimsuchung. Nach mehreren Besitzerwechseln gehörte das Dorf ab 1540 Bartholomäus Welser, der dort ein Schloss erbauen ließ, das nach 1775 wieder abgerissen wurde. Welsers Erben veräußerten ihren Besitz 1601, der nach weiteren Besitzerwechseln an das Kloster Steingaden fiel. Die im Kurfürstentum Bayern gelegene geschlossene Hofmark stand unter der Hoheit der bayerischen Herrschaft Schwabegg. Im Zuge der Verwaltungsreformen in Bayern entstand mit dem Gemeindeedikt von 1818 die heutige Gemeinde.

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten]

Auf dem Gebiet der Gemeinde lebten 1810 280 Einwohner, 1970 waren es 736, 1987 dann 994 und im Jahr 2000 1.279.

Politik[Bearbeiten]

Bundestagswahl 2013[2]
 %
60
50
40
30
20
10
0
53,8 %
14,2 %
4,5 %
6,9 %
3 %
4,9 %
5 %
7,6 %
Gewinne und Verluste
im Vergleich zu 2009
 %p
 12
 10
   8
   6
   4
   2
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-12
-14
-16
-18
+11,3 %p
+2,5 %p
-17,9 %p
-0,8 %p
-2,1 %p
+4,9 %p
+5 %p
-2,9 %p

Bürgermeister ist Peter Kneipp (Freie Wählervereinigung). Er wurde im Jahr 2002 Nachfolger von Johann Bäßler (Freie Wählervereinigung).

Die Gemeindesteuereinnahmen betrugen im Jahr 1999 umgerechnet 650 T€, davon betrugen die Gewerbesteuereinnahmen (netto) umgerechnet 262 T€.

Wappen[Bearbeiten]

Das Wappen wurde am 4. Oktober 1979 durch Bescheid der Regierung von Schwaben genehmigt.

Blasonierung: „Über blauem Schildfuß, darin konzentrische, silberne Bögen (Radiowellen), gespalten von Silber und Rot mit einer heraldischen Lilie in verwechselten Farben.“

Der Ort war im 16. Jahrhundert im Besitz der bekannten Augsburger Patrizierfamilie Welser, aus deren Wappen die heraldische Lilie in verwechselten Farben übernommen wurde. Seit 1972 beherrscht die stärkste Kurzwellensendeanlage Europas das Ortsbild, weshalb im Schildfuß die Radiowellen - auf eine heraldisch überzeugende Weise - mit zur Darstellung gebracht wurden.

Der Entwurf und die Gestaltung des Wappens übernahm der Hechendorfer Heinz C. Bessling.

Flagge[Bearbeiten]

Die Flagge ist Blau - Weiß - Blau (1:1:1) gestreift mit aufgelegtem Gemeindewappen.

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Amberg von Süden, im Hintergrund die Kurzwellensendeanlage Wertachtal

Baudenkmäler[Bearbeiten]

Liste der Baudenkmäler in Amberg (Unterallgäu)

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

Wirtschaft sowie Land- und Forstwirtschaft[Bearbeiten]

Es gab 1998 im Bereich der Land- und Forstwirtschaft keine, im produzierenden Gewerbe 44 und im Bereich Handel und Verkehr keine sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Arbeitsort. Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Wohnort gab es insgesamt 447. Im verarbeitenden Gewerbe gab es keine, im Bauhauptgewerbe vier Betriebe. Im Jahr 1999 bestanden 35 landwirtschaftliche Betriebe mit einer landwirtschaftlich genutzten Fläche von 761 Hektar. Davon waren 450 Hektar Dauergrünfläche.

Bildung[Bearbeiten]

Im Jahr 1999 gab es folgende Einrichtungen:

  • Kindergarten: 50 Kindergartenplätze mit 50 Kindern

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Söhne und Töchter der Gemeinde[Bearbeiten]

  • Paul Gedler (* 1715 in Amberg, † 1790), Altarbauer
  • Anton Städele (* 1873 in Amberg, † 1956), Redakteur der "Neuen freien Volkszeitung" in München, Landtagsabgeordneter

Persönlichkeiten, die mit der Gemeinde in Verbindung stehen[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Amberg – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Tabelle 12411-001: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes: Bevölkerung: Gemeinden, Stichtage (letzten 6) vom 18. September 2014 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2. Zweitstimmen, gemäß Quelle www.wahlen.bayern.de abgerufen am 14. September 2014