Ambroise Ouédraogo

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Ambroise Ouédraogo (Mitte) bei einem Besuch in Wiesbaden, 2011

Ambroise Ouédraogo (* 15. Dezember 1948 in Ouagadougou) ist ein römisch-katholischer Theologe und seit 2001 der erste Bischof von Maradi.

Leben[Bearbeiten]

Ambroise Ouédraogo wurde 1979 in seiner Geburtsstadt Ouagadougou in Burkina Faso zum Priester geweiht.[1] Dort wurde er im selben Jahr Pfarrvikar in der Gemeinde Sacré Cœur de Dapoya. 1982 übernahm er das Amt des römisch-katholischen Militärgeistlichen von Burkina Faso. Ouédraogo wurde im Dezember 1985 als Fidei-Donum-Priester nach Niamey in Niger entsandt. Er war ab 1986 verantwortlich für die Gemeinde Saint Paul de Harobanda in Niamey, danach ab 1987 Jugendpfarrer von Niamey und anschließend ab 1989 Pfarrer an der Kathedrale von Niamey. Diese Tätigkeit unterbrach er von 1992 bis 1993, als er sich am Institut Catholique de Paris aufhielt.[2]

Ouédraogos Ernennung zum Weihbischof in Niamey und Titularbischof von Severiana erfolgte 1999. Die Bischofsweihe nahm Francis Kardinal Arinze am 26. September vor. Zum Bischof des neu gegründeten Bistums Maradi wurde Ambroise Ouédraogo am 13. März 2001 ernannt.[1] Sein Wahlspruch lautet: „Alles ist Gnade.“[3] In seiner Tätigkeit als Bischof setzt sich Ouédraogo besonders für den Dialog mit dem Islam ein.[4]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b Eintrag zu Ambroise Ouédraogo auf catholic-hierarchy.org (englisch), abgerufen am 11. Oktober 2014.
  2. Mgr Ambroise Ouédraogo. Eglise Catholique au Niger, 5. November 2010, abgerufen am 11. Oktober 2014 (französisch).
  3. Présidence de la Conférence épiscopale du Burkina-Niger. Eglise du Burkina, abgerufen am 16. Februar 2010 (französisch).
  4. Dialog mit den Muslimen in Niger. Caritas International, abgerufen am 16. Februar 2010.