Amelie Kober

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Amelie Kober Snowboard
Amelie Kober (2012)
Nation DeutschlandDeutschland Deutschland
Geburtstag 16. November 1987
Geburtsort Bad Aibling
Beruf Bundespolizistin
Karriere
Verein SC Miesbach
Status aktiv
Medaillenspiegel
Olympische Medaillen 0 × Gold 1 × Silber 0 × Bronze
WM-Medaillen 0 × Gold 1 × Silber 0 × Bronze
Olympische Ringe Olympische Winterspiele
Silber 2006 Turin Parallelriesenslalom
FIS Snowboard-Weltmeisterschaften
Silber 2007 Arosa Parallelriesenslalom
Platzierungen
FIS-Logo Weltcup
 Debüt im Weltcup 10. Januar 2004
 Weltcupsiege 10
 Gesamtweltcup 3. (2008/09)
 Parallel-Weltcup 1. (2008/09)
 Podiumsplatzierungen 1. 2. 3.
 Parallel 7 2 1
letzte Änderung: 23. März 2009

Amelie Kober (* 16. November 1987 in Bad Aibling) ist eine deutsche Snowboarderin.

Kober gewann bei den Olympischen Winterspielen in Turin 2006 als Außenseiterin die Silbermedaille im Parallel-Riesenslalom. Die Angehörige der Bundespolizei musste sich dabei nur der Schweizerin Daniela Meuli geschlagen geben. Bei der Weltmeisterschaft 2007 in Arosa gewann Kober in der gleichen Disziplin ebenfalls Silber, diesmal hinter der Russin Jekaterina Tudegeschewa.

Ihr Olympiaticket für Turin 2006 sicherte sie sich durch einen zweiten Platz beim FIS Snowboard Weltcup 2005/2006 in Sölden beim Parallel-Riesenslalom der Frauen. Das war zu diesem Zeitpunkt ihr bis dahin bestes Karriereergebnis. Dritte wurde bei diesem Wettbewerb die Schweizerin Daniela Meuli.

Für ihr Auftreten in Turin wurde sie zu Deutschlands Juniorsportlerin des Jahres 2006 gewählt. Am 17. Juli 2006 wurde sie im Münchner Congress Center (ICM) mit dem Bayerischen Sportpreis in der Kategorie "Herausragende(r) Nachwuchssportler(in)" ausgezeichnet.

In der Weltcup-Saison 2009 konnte Kober nach den Plätzen 30, 12 und 14 zum Saisonauftakt fünf der letzten sechs Rennen gewinnen und wurde einmal Zweite. Mit dem Sieg im letzten Saisonrennen in Valmalenco verdrängte sie in der Disziplinwertung Parallel die bis dahin führende Österreicherin Doris Günther noch von Platz eins und sicherte sich die kleine Kristallkugel. Im Gesamtweltcup wurde sie damit Dritte.

In der Weltcup-Saison 2010 gewann sie als Lokalmatadorin den Weltcup im PGS am Sudelfeld. Bei den Olympischen Winterspielen 2010 schied Kober im Viertelfinale aus. Auf einen Start in den anschließenden Klassifizierungsrennen um die Plätze 5-8 verzichtete sie aufgrund ihrer Schwangerschaft[1] und erreichte so den achten Platz.

Der Heimatverein der deutschen Vizemeisterin und zweifachen Junioren-Vizeweltmeisterin ist der SC Miesbach in Oberbayern.

[Bearbeiten] Weltcupsiege

Nr. Datum Ort Disziplin
1. 13. Oktober 2006 NiederlandeNiederlande Landgraaf Parallelslalom
2. 12. Oktober 2007 NiederlandeNiederlande Landgraaf Parallelslalom
3. 7. Januar 2009 OsterreichÖsterreich Kreischberg Parallelslalom
4. 22. Februar 2009 KanadaKanada Stoneham Parallel-Riesenslalom
5. 26. Februar 2009 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Sunday River Parallel-Riesenslalom
6. 15. März 2009 SpanienSpanien La Molina Parallel-Riesenslalom
7. 22. März 2009 ItalienItalien Valmalenco Parallel-Riesenslalom
8. 12. Oktober 2009 NiederlandeNiederlande Landgraaf Parallelslalom
9. 6. Februar 2010 DeutschlandDeutschland Sudelfeld Parallel-Riesenslalom
10. 28. Januar 2012 DeutschlandDeutschland Sudelfeld Parallel-Riesenslalom

[Bearbeiten] Weblinks

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. Mutterglück statt Medaillenfrust
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