American Alpine Club

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American Alpine Club
(AAC)
Zweck: Alpiner Verein
Vorsitz: Mark Kroese (Präsident)[1]
Gründungsdatum: 1902
Mitgliederzahl: ca. 10.200
Sitz: Golden, Colorado, USA
Website: www.americanalpineclub.org

Der American Alpine Club (AAC) ist ein 1902 gegründeter alpiner Verein mit Sitz in Golden, Colorado, USA. Er ist der größte amerikanische Klettersportverband. Tätigkeitsschwerpunkt sind Bergexpeditionen, Forschung und Naturschutz. Er ist Herausgeber des American Alpine Journal (AAJ) und unterhält eine große Bergsportbibliothek. Der AAC hat etwa 10.200 Mitglieder.[2] Die AAC ist Mitglied der UIAA.[3]

Geschichte[Bearbeiten]

Angelo Heilprin, Initiator des American Alpine Club

Im Mai 1901 trafen sich der Naturkundler Angelo Heilprin und zwölf Mitstreiter in Philadelphia, um die Ziele des zukünftigen Verbandes festzulegen. Schließlich wurde der AAC dann im März 1902 gegründet. Zu den Gründungsmitgliedern gehörten unter anderem die Bergsteigerinnen Annie Smith Peck und Fanny Bullock Workman. Erster Präsident war Charles Ernest Fay, dem der Wissenschaftler und Schriftsteller John Muir folgte.

Seit 1929 wird das American Alpine Journal veröffentlicht.

Die AAC war an mehreren bedeutenden Expeditionen beteiligt, wie dem erfolglosen Bestigungsversuchs des K2 im Jahr 1939, der ersten amerikanischen Besteigung des Mount Everest und der Erstbesteigung des Mount Vinson in der Antarktis im Jahr 1966.

Seit 1976 wird jährlich an Personen, die sich besonders um den AAC verdient gemacht haben, die Angelo Heilprin Citation verliehen.

In den ersten Jahrzehnten wurden – ganz in Tradition des britischen Alpine Club – neue Personen nur auf Einladung und Vorschlag von zwei Mitgliedern in den AAC aufgenommen. In den 1980er Jahren und noch einmal 1995 wurden die Beitrittsbedingungen gelockert. Seither haben sich die Mitgliedszahlen vervielfacht.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Current Committees. American Alpine Club, abgerufen am 17. November 2013.
  2. Deutscher Alpenverein: Alpin-Infos zu den WM-Ländern – Die Fußball-WM aus alpinistischer Sicht, vom 20. Juni 2014, zuletzt abgerufen am 25. Juni 2014.
  3. UIAA Member Federations, abgerufen am 16. November 2013.

Literatur[Bearbeiten]

  •  Clayne R. Jensen, Steven P. Guthrie: Outdoor Recreation in America. 6. Auflage Auflage. Human Kinetics, ISBN 0-7360-4213-x, S. 251 (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche, abgerufen am 16. November 2013).
  •  James Frush: 100 Years of Alpine Leadership. From social club to alpine warrior, the American Alpine Club’s presidents look back on a century of defining who we are.. In: American Alpine Journal. 44, Nr. 76, 2002, S. 55 (Online verfügbar, abgerufen am 16. November 2013).
  • History of The American Alpine Club. American Alpine Club, abgerufen am 16. November 2013.
  • Angelo Heilprin Citation. American Alpine Club, abgerufen am 16. November 2013.

Weblinks[Bearbeiten]